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Spaltung der Rasse

Leben und leben lassen?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Allgemeine Infos

zum Bearded Collie:

beardedcollie.de mT.jpg

Auf der Seite der Bearded Collies

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Gespalten ist die Rasse längst, in

 

Urtyp

Arbeitsbeardies

(ein paar gibt es noch auf Farmen)

 

und

 

- - - - - - - - - -

 

 

Familienhunde

(robust oder überzüchtet)

 

Diese Teilung ist sinnvoll,

denn ein Hund aus einer Leistungszucht kann in einer Familie unterfordert sein

(zum Vergleich: Jagdterrier aus Leistungszuchten gehören in die Hände von Jägern) –

muss er jedoch nicht unbedingt;

denn die Rasse der Bearded Collies wurde aus Farmhunden aufgebaut:

arbeitseifrig am Vieh, ruhig in der Familie.

 

Wenn man es genau nimmt,

gibt es den Bearded Collie mittlerweile sogar in 4 Varianten:

 

1.

der standardgerechte, echte Beardie

Das ist der „alte Typ“ oder „alte Schlag“, incl. Arbeitsbeardies.

-       natürlich und unverdorben

-       harsches, wetterfestes Fell von mittlerer Länge

-       selbstbewusst und wesensfest

-       gesund

-       intelligent

Verpaarung: 2 Elterntiere vom „alten Typ“  ()

Solche Bearded Collies gibt es heute fast gar nicht mehr.

a

2.

der überzüchtete moderne Beardie / „Show-Beardie“

-       mit extrem langem und/oder üppigem Haar

-       häufig ängstlich oder gar aggressiv

-       oft krank

-       manchmal lässt die Intelligenz zu wünschen übrig.

Verpaarung: 2 Modebeardies

 

3.

eine Mischung aus beiden

Verantwortungsvolle Züchter bemühen sich,

wenigstens noch etwas Erbgut standardgerechter Hunde zu erhalten,

sei es durch

a)   Verpaarung Modebeardie x „alter Typ“  

b)   indem man auf einige „gute alte Vorfahren“ im Stammbaum achtet.

Äußerlich kann der Nachwuchs dem „alten Typ“ ähneln,

er kann aber auch die Probleme der Überzüchtung im Gepäck haben.

Wenn es Modelinien im Stammbaum gibt, ist nicht vorhersehbar,

welche Gene beim Nachwuchs zusammentreffen.

 

4.

Outcross Beardies

aus einer verantwortungsbewusst gezüchteten alten Linie

mit Einkreuzung von britischen Arbeitshunden,

ohne Papiere des Kennel Clubs, vom BCCD als reinrassig registriert.

Diese Hunde stammten aus der walisischen Zuchtstätte „Brambledale“.

Verpaarung: „alter Typ“ x Arbeitsbeardie Urtyp

Einige gelangten in Mitteleuropa in die Zucht

(Nachwuchs in Kategorie 1 oder 3, je nach Zuchtpartner).

Ihr Nachteil: Das Merle-Gen wurde toleriert,

und manche Hunde wirkten wie Mischlinge:

Ihre Köpfe erinnerten an Border Collies, der sanfte Blick fehlte.

Inzwischen ist man Generationen weiter.

 

Ein paar verantwortungsvolle Züchter haben sich vor Jahren von den Modezucht-Linien distanziert – zum Glück, denn sonst hätten wir schon viel früher keine Beardies ohne Modelinien im Stammbaum mehr gehabt.

Hin und wieder wurden Stimmen laut:

„Man müsste einen gesonderten Club gründen, in dem es wieder echte Beardies gibt.“

 

Stop

 

 

Fakt ist:

 

 

 

Eine Spaltung der Rasse in

 Arbeitshunde / standardgerechter alter Typ /  Schönheitszucht

ist NICHT die Lösung!

 

Das würde bedeuten,

all die Beardies im Stich zu lassen,

die bei uneinsichtigen Züchtern weiterhin geboren werden –

und die später einmal leiden werden.

 

Ein separater Club

wäre also ein Verrat an vielen ungeborenen Beardies!!!

 

Außerdem haben wir einen gültigen Rassestandard,

der den Beardie in seiner ursprünglichen Art beschreibt.

 

 

Unsere Interessengemeinschaft COMING HOME

will auf gar keinen Fall ein weiterer Club sein oder werden!

 

Wir distanzieren uns deshalb auch ausdrücklich vom Bearded Collie Club Deutschland (BCCD), der von Personen gegründet wurde, die sich im Club für Britische Hütehunde nicht mehr wohlfühlten. Mit dem BCCD haben wir nichts zu tun, er geht auf eine andere Initiative zurück. Modezüchter wechselten vom Club für Britische Hütehunde zum BCCD.

Wir waren von Anfang an überzeugt:

Auf die Art, wie die Zuchtordnung des BCCD es vorsieht, kann eine Rückführung zu den Wurzeln der Rasse nicht gelingen. Positiv ist lediglich, dass dieser Club ein Register führt, in dem auch Hunde ohne VDH/FCI-Papiere geduldet werden. Mehr unter News und im Jahresrückblick 2006.

 

 

Halbherzige Kompromisse

kosten immer den ganzen Erfolg!

Erich J. Lejeune,  Erfolgstrainer

 

___________________________________

 

 

2 Beardies

 

 

 

 

BC blau.jpg  Wahre Liebhaber der Rasse

wünschen sich den Beardie gleichzeitig

*      schön

*      robust

*      pflegeleicht

*      wesensfest (weder ängstlich noch aggressiv)

*      intelligent

*      gesund

*      nicht übertypisiert

*      mit „Schmelz im Blick“ (ohne eng beieinander stehende Augen)

*      also: dem Rassestandard entsprechend

Alles in allem: so, wie der Bearded Collie früher einmal war.

 

Glühbirne, Idee g.jpg

 

Das Ziel hätte sein müssen:

Immer weniger Beardies mit überlangem, üppigem Haar,

eines Tages keine mehr,

sondern nur noch Hunde, die dem Standard entsprechen

und die auf Ausstellungen ein „Vorzüglich“ verdienen.

 

Das schließt mit ein:

*   ALLE Beardies wesensfest!

*   ALLLE Beardies frei von Erbkrankheiten!

*   ALLE Beardies arbeitstauglich, „fit for function“,

denn Gesundheit und Arbeitstauglichkeit gehen Hand in Hand.

 

Dann erübrigt sich eine Spaltung.

Das Gegenteil ist passiert:

Die standardgerechten Hunde wurden verdrängt.

 

 

 

 

 

Mitch Blumen

Beardie vom alten Typ,

 Jahrgang 1992

 

Hintergrund liMo, Bg.jpg

 

 

BC grün.jpg  Standardgerechtes Aussehen schließt Schönheit mit ein.

Warum haben die Züchter nicht in der richtigen Zuchtrichtung gezeigt, was sie können?

Warum haben sie die Rasse nicht zu ihrer wahren Schönheit zurückgeführt?

Das wäre sogar einfacher gewesen, als überlanges Fell zu züchten;

denn kürzeres Haar vererbt sich dominant.

*     Nur weil die Züchter und Ausstellungsrichter mit ihrem „Modebewusstsein“

ihre ästhetischen Bedürfnisse befriedigen wollten

und glaubten, mit mehr „Schönheit“ mehr Geld verdienen zu können

*     weil einige Menschen Freude daran haben, Tiere stundenlang zu bürsten

(wie sich anhand der Welpenzahlen  gezeigt hat, kehrt man der Rasse eher den Rücken)

*     oder sich mit „Renommierobjekten“ zu zeigen

*     und weil Züchter und Welpenkäufer, die es besser wussten,

nicht laut genug Nein gesagt haben,

wurde eine robuste Hütehundrasse verdorben und zum Leiden verurteilt.

 

 

 

Die Natur hilft sich selbst Schmetterling

In der Vorlesung eines Professors der Tiermedizin erfuhren wir:

Lässt man Schafe und Ziegen, denen zur Wollgewinnung langes, feines Haar angezüchtet wurde, wieder verwildern, dann wird das Fell von selbst wieder kürzer und derber.

 

Wenn der Mensch doch nur nicht immer

so sehr der Natur ins Handwerk pfuschen würde!

 

 

 

BC gelb.jpg  Zu radikal?

Man wirft uns vor, radikal zu sein.

„Radikal“, das bedeutet wörtlich „an die Wurzel gehen“ – back to the roots – zurück zu den Wurzeln. Daran ist nichts falsch.

Auch an folgerichtigem Handeln ist nichts falsch.

So, wie nur Frieden für alle ein wirklicher Frieden ist („ein bisschen Frieden“ gibt es nicht), so ist nur Gesundheit und Wohlergehen für ALLE Beardies eine wirkliche Gesundung der Rasse. „Ein bisschen besseres Fell“, „ein bisschen weniger Krankheiten“ bringen keinen wirklichen Nutzen. Die Degeneration wird weitergehen.

 

Weitblick

Weitblick ...

 

BC.jpg Leben und leben lassen?

 

Natürlich sind gegenseitige Achtung und Toleranz wichtig im Zusammenleben.

Natürlich soll jeder mit dem Hund glücklich sein, den er liebt –

aber nicht auf Kosten der Hunde!

Unrecht darf man nicht tolerieren. Damit würden wir zustimmen, dass weiterhin Beardies unter den züchterischen Übertreibungen leiden. Wir können das nicht unkommentiert lassen, denn alle Mitglieder unserer Interessengemeinschaft fühlen sich dem Tierschutz verpflichtet.

Stattdessen täte den Züchtern etwas mehr Weitblick gut:

 

Glühbirne, Idee g.jpg

 

Es kommt nicht darauf an,

ob langes Haar den Züchtern oder den Besitzern der Beardies gefällt.

Entscheidend ist,

dass Hunde sich mit weniger Fellbelastung wohler fühlen

und dass sie körperlich und wesensmäßig gesund sein sollen.

 

 

BC blau.jpg Die Realität anerkennen?

Wir hören auch die Aufforderung, wir sollten die Realität anerkennen:

die zahlenmäßige Überlegenheit der standardwidrigen, überzüchteten Beardies.

Nun, auch das Dritte Reich und die innerdeutsche Grenze waren Realität,

der Hunger in der Welt und der Handel mit Rauschgift sind Realität.

Da gibt es nichts anzuerkennen.

Es gibt für uns nur die Entschlossenheit zum Aufklären der zukünftigen Welpenkäufer und zum Anstreben von Verbesserungen – so gut es heutzutage noch möglich ist.

 

1028 Standbild

Junghund in der Umhaarungsphase

Gleichaltrige überzüchtete Beardies haben schon massenhaft flusiges Fell.

 

Die Grenze des Erlaubten ist überschritten,

wenn der Hund - im Namen der Mode -

durch aufgezwungene körperliche Belastung leidet.

 

 

Die Realität

– das Ergebnis unserer Analyse – anzuerkennen,

das ist Sache der Züchter.

 

Ebenfalls Realität:

Die Züchter wissen, dass sie im Unrecht sind.

Immer mehr schwimmen ihnen die (relativ kurzen, harschen) Felle davon,

denn standardgerechte Beardies vom alten Typ werden immer seltener.

Notwendig gewesen wäre ein Neuanfang mit gesundem, gutem „Zuchtmaterial“.

Woher soll das jetzt noch kommen?

 

Traurige Realität ist,

dass es nicht mehr genügend „gute alte Gene“ gibt, um die Rasse neu aufzubauen.

 

 

 

 

 

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Abwanderung zu anderen Rassen