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Spaltung der Rasse Leben und leben lassen? |
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Allgemeine Infos zum Bearded Collie: Auf der Seite
der Bearded Collies |
Gespalten ist die Rasse längst, in
Diese Teilung ist sinnvoll, denn ein Hund aus einer
Leistungszucht
kann in einer
Familie unterfordert sein (zum Vergleich: Jagdterrier aus
Leistungszuchten gehören in die Hände von Jägern) – muss er jedoch nicht unbedingt; denn die Rasse der Bearded Collies wurde aus
Farmhunden aufgebaut: arbeitseifrig am Vieh, ruhig in der Familie. Wenn man es genau nimmt, gibt es den Bearded Collie mittlerweile sogar
in 4 Varianten:
Ein paar verantwortungsvolle Züchter haben
sich vor Jahren von den Modezucht-Linien distanziert – zum Glück, denn sonst
hätten wir schon viel früher keine Beardies ohne Modelinien im Stammbaum mehr
gehabt. Hin und wieder wurden Stimmen laut: „Man müsste einen gesonderten Club gründen,
in dem es wieder echte Beardies gibt.“
Unsere
Interessengemeinschaft COMING HOME will auf gar keinen
Fall ein weiterer Club sein oder werden! Wir distanzieren uns deshalb auch
ausdrücklich vom Bearded Collie Club Deutschland (BCCD), der von Personen
gegründet wurde, die sich im Club für Britische Hütehunde nicht mehr
wohlfühlten. Mit dem BCCD haben wir nichts zu tun, er geht auf eine andere Initiative
zurück. Modezüchter wechselten vom Club für Britische Hütehunde zum BCCD. Wir waren von Anfang an überzeugt: Auf die Art, wie die Zuchtordnung des BCCD es vorsieht, kann eine Rückführung zu den Wurzeln der Rasse nicht gelingen. Positiv ist lediglich, dass dieser Club ein Register führt, in dem auch Hunde ohne VDH/FCI-Papiere geduldet werden. Mehr unter News und im Jahresrückblick 2006. |
Halbherzige Kompromisse kosten immer den ganzen
Erfolg! Erich
J. Lejeune, Erfolgstrainer ___________________________________
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wünschen sich den Beardie gleichzeitig
Alles in allem: so, wie der Bearded Collie
früher einmal war.
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Beardie vom alten Typ, Jahrgang 1992 |
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Warum haben die Züchter nicht in der
richtigen Zuchtrichtung gezeigt, was sie können? Warum haben sie die
Rasse nicht zu ihrer wahren Schönheit zurückgeführt? Das wäre sogar einfacher gewesen, als
überlanges Fell zu züchten; denn kürzeres Haar vererbt sich dominant.
ihre ästhetischen
Bedürfnisse befriedigen wollten und glaubten, mit
mehr „Schönheit“ mehr Geld verdienen zu können
(wie sich anhand der
Welpenzahlen gezeigt hat, kehrt man
der Rasse eher den Rücken)
nicht laut genug Nein
gesagt haben, wurde eine robuste Hütehundrasse verdorben
und zum Leiden verurteilt. |
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Man wirft uns vor, radikal zu sein. „Radikal“, das bedeutet wörtlich „an die
Wurzel gehen“ – back to the roots – zurück zu den Wurzeln. Daran ist nichts
falsch. Auch an folgerichtigem Handeln ist nichts
falsch. So, wie nur Frieden für alle ein wirklicher
Frieden ist („ein bisschen Frieden“ gibt es nicht), so ist nur Gesundheit und
Wohlergehen für ALLE Beardies eine wirkliche Gesundung der Rasse. „Ein
bisschen besseres Fell“, „ein bisschen weniger Krankheiten“ bringen keinen
wirklichen Nutzen. Die Degeneration wird weitergehen.
Weitblick ... |
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Natürlich sind gegenseitige Achtung und
Toleranz wichtig im Zusammenleben. Natürlich soll jeder mit dem Hund glücklich
sein, den er liebt – aber nicht auf Kosten der Hunde! Unrecht darf man nicht tolerieren. Damit
würden wir zustimmen, dass weiterhin Beardies unter den züchterischen
Übertreibungen leiden. Wir können das nicht unkommentiert lassen, denn alle
Mitglieder unserer Interessengemeinschaft fühlen sich dem Tierschutz
verpflichtet. Stattdessen täte den Züchtern etwas mehr
Weitblick gut:
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Wir hören auch die Aufforderung, wir sollten
die Realität anerkennen: die zahlenmäßige Überlegenheit der
standardwidrigen, überzüchteten Beardies. Nun, auch das Dritte Reich und die
innerdeutsche Grenze waren Realität, der Hunger in der Welt und der Handel mit
Rauschgift sind Realität. Da gibt es nichts anzuerkennen. Es gibt für uns nur die Entschlossenheit zum
Aufklären der zukünftigen Welpenkäufer und zum Anstreben von Verbesserungen –
so gut es heutzutage noch möglich ist.
Junghund
in der Umhaarungsphase Gleichaltrige
überzüchtete Beardies haben schon massenhaft flusiges Fell. Die Grenze des Erlaubten ist überschritten, wenn der Hund - im Namen der Mode - durch aufgezwungene körperliche Belastung leidet. Die Realität – das Ergebnis unserer Analyse – anzuerkennen, das ist Sache der
Züchter. Ebenfalls Realität: Die Züchter wissen, dass
sie im Unrecht sind. Immer mehr schwimmen
ihnen die (relativ kurzen, harschen) Felle davon, denn standardgerechte
Beardies vom alten Typ werden immer seltener. Notwendig gewesen wäre
ein Neuanfang mit gesundem, gutem „Zuchtmaterial“. Woher soll das jetzt noch
kommen? Traurige Realität ist, dass es nicht mehr
genügend „gute alte Gene“ gibt, um die Rasse neu aufzubauen. |
Abwanderung
zu anderen Rassen |
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