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Gesundheit

typische Probleme, bewährte Mittel

Naturheilkunde

 

 

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Auf der Seite

der Bearded Collies

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Wenn ein Beardie leidet, erkennt man das an seinem Blick.

Oft kann man selbst einiges tun, um ihm zu helfen.

 

Unsere Tipps beruhen auf Erfahrungen zahlreicher Hundehalter.

Sie ersetzen nicht die Diagnose durch einen Tierarzt oder Tierheilpraktiker.

Tritt nicht bald eine Besserung ein,

sollte man mit dem Gang zum Spezialisten nicht lange warten.

 

 

Zum Auswählen bitte auf das Fragezeichen clicken.

 

 

 

 

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Unser Hund hat immer wieder eine Bindehautentzündung. Liegt es daran, dass wir die Haare abgeschnitten haben? Braucht er den Pony als Schutz vor den Augen?

 

 

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Unser junger Hund hat jetzt schon Zahnstein.

 

 

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Erkennt man Fieber an einer warmen Nase?

 

 

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Mein Rüde verliert klebrige grüne Tropfen.

 

 

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Unser Beardie riecht aus den Ohren. Mit Watte kriegen wir die braunen Beläge nicht weg.

 

 

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Haben Sie Erfahrung mit einem Blutohr?

 

 

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Mein Beardie hat einen steifen Hals und guckt immer nach oben. Der Tierarzt sagt, es ist alles in Ordnung.

 

 

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Wie denken Sie über Kastration bei Rüden? Hilft „schnipp-schnapp Eierchen ab“ gegen das ewige Rammeln?

Und Hündinnen? Soll man sie vorsichtshalber gleich kastrieren lassen?

 

 

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Unser Beardie hat im Sommer immer wieder Durchfall.

 

 

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Mein Beardie trinkt zu wenig und hat Verstopfung.

 

 

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Mein Beardie ist übergewichtig. Wie kann ich ihn zum Sport animieren?

 

 

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Gibt es eine Alternative zu Schilddrüsenmedikamenten?

 

 

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Tipps für alte Hunde

 

 

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Gibt es ein wirksames, aber ungefährliches Mittel gegen Zecken?

Wie schützen wir unseren Hund vor Borreliose und Babesiose?      Wichtig!

 

 

 

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Ich habe den Eindruck, mein Beardie wird immer kleiner. Kann das sein?

 

 

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Was kann man gegen Herbstgrasmilben tun?

 

 

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Wenn Laufzeit ist, sticht unseren Rüden total der Hafer. Er leckt die Urinspuren der Hündinnen auf, ist bockig, wenn man ihn ruft, hat wenig Appetit, leckt sich dauernd unterm Bauch. Kann man ihm helfen?

 

 

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Mein Hund hat Liegeschwielen. Wie bekommt man die weg?

 

 

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Meinem Hund fallen die Haare aus. Woran kann das liegen?

 

 

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Wie kann ich meinem Hund bei Arthrose helfen?

 

 

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Ist Arthrose erblich? (Welpenkäufer: Vorsicht!)

 

 

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Im Sommer leiden viele Hunde unter der Wärme, vor allem solche mit üppigem, langem Fell und Hundesenioren. Wie können wir ihnen helfen?

 

 

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Was kann man bei HD tun? Wir wollen unserem Hund keine Operation zumuten.

 

 

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Grannen – kleine „Mistviecher“

 

 

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 Autoimmunerkrankungen aus ganzheitlicher Sicht

 

 

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 CEA – erbliche Augenkrankheit, endlich vom Club bestätigt

 

 

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Kann man Hunde ohne chemische Keule entwurmen?

 

 

 

 

Pfotenwelle

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein Tropfen Hilfe ist wertvoller

als ein Ozean voller Mitgefühl.

 

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fühlt sich nicht wohl

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   BC 2.jpg      Unser Hund hat immer wieder eine Bindehautentzündung.

Liegt es daran, dass wir die Haare abgeschnitten haben?

Braucht er den Pony als Schutz vor den Augen?

Wenn Zugluft ausgeschlossen ist (Liegeplatz mit Kerzenflamme testen, ob sie flackert – nicht mit offenem Autofenster fahren), kann das Kürzen der Haare tatsächlich der Grund sein. Vermutlich hat das Stirnhaar eine Länge, bei der die Haarspitzen die Augen reizen. Auch bei jungen Beardies kommt das vor, wenn das wachsende Stirnhaar gerade diese Länge erreicht hat.

Am besten kürzt man den Pony noch ein bisschen mehr, vorzugsweise mit einer Effilierschere – oder man schneidet Zacken hinein, damit es fransig und keck aussieht. Waagerecht abgeschnittenes Haar lässt den Blick ernst und düster wirken.

Gegen eine akute Bindehautentzündung hilft sehr gut die Bach-Blüte Blume blauCrab Apple: Man kocht etwas Wasser ab (damit es für die Augenbehandlung keimfrei ist), füllt ein 10-ml-Tropffläschchen damit, lässt das Wasser abkühlen und gibt einen Tropfen Crab Apple dazu. Dann einen Tropfen von dieser Verdünnung ins Auge geben, ggf. im Abstand von wenigen Stunden wiederholen. Am nächsten Tag ist die Sache meistens schon erledigt.

Sehr gut wirksam ist auch das homöopathische Mittel Euphrasia D6 (aus einer Pflanze mit dem Namen Augentrost), 3 x täglich 5 Globuli.

Haare vor den Augen machen einen Hund künstlich blind. Als Schutz vor Wind und Wetter braucht der Beardie sie nicht, abgesehen von ein paar sehr empfindlichen Hunden. Solche Beardies sind dann meist auch lichtempfindlich, was auf eine Nierenschwäche hindeutet, verbunden mit Angst vor bestimmten Geräuschen, Gegenständen, Menschen oder Tieren. Hier empfehlen wir die Bach-Blüte Blume blauMimulus (viermal täglich 4 Tropfen von der Verdünnung, wie oben beschrieben, hinter die Lefzen). Der Pony sollte dann nur so weit ausgedünnt werden, dass dem Hund genug Haare als „Sonnenbrille“ bleiben, er aber trotzdem gut sehen kann.

 

 

waschecht Zottel

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BC 2.jpg   Unser junger Hund hat jetzt schon Zahnstein.

Darauf muss man bei der wöchentlichen Pflege von Anfang an achten, besonders an den Fangzähnen (das sind die spitzen Eckzähne) und an den Backenzähnen.

Zahnsteinbildung hat mit der Zusammensetzung des Speichels zu tun. Wir empfehlen in erster Linie naturnahe Ernährung, d. h. rohe Kost. Damit kommt es meist gar nicht erst zu Ablagerungen. Voraussetzung ist natürlich, dass der Hund keinen empfindlichen Magen-Darm-Trakt hat (was bei Beardies relativ häufig vorkommt).

Einfluss auf die Zahnsteinbildung soll auch der Rohasche-Gehalt des Futters haben. Er sollte nicht über 5 % liegen.

 

Ist Zahnstein da, gibt es folgende Möglichkeiten:

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Bei einem Hund, der gelernt hat, sich am Maul anfassen zu lassen, kann man Zahnstein regelmäßig selbst entfernen, sei es mit dem Fingernagel (bei leichten Belägen), mit dem Rand einer gereinigten Münze oder mit Zahnsteinentferner-Werkzeug.

 

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Mit Zahnbürste und Hundezahnpasta kommt man oft nicht weit, auch wenn es inzwischen gut wirksame Zahnpasta gibt. Die meisten Hunde mögen das auch ebenso wenig wie Sprays und Lotionen, die man auf die Zähne sprüht bzw. reibt.

 

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In schlimmen Fällen entfernt der Tierarzt den Zahnstein per Ultraschall, ggf. in Narkose.

 

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Borax D3 (wenige Gaben von jeweils 5 Globuli) soll schon kleine Wunder vollbracht haben, so dass sich der Zahnstein von selbst löste und kaum noch neuer entstand. Ein Mittel für alles, was mit dem Maulbereich zu tun hat.

 

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Ein Heilpraktiker empfahl das homöopathische Mittel Vermiculite D6, das man üblicherweise einsetzt, um Calcium dort im Körper wegzunehmen, wo es zu viel ist (z. B. bei Spondylose), und einzubauen, wo es fehlt. Zahnstein besteht aus Calcium, das im Speichel gebunden ist – je mehr, desto mehr Zahnstein bildet sich. Möglicherweise sprengt Vermiculite den Zahnstein ab.

 

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Unterstützend kann man die Bach-Blüte Blume blauCrab Apple einsetzen, gegen Bakterienbildung.

Anwendung

 

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BC 2.jpg   Erkennt man Fieber an einer warmen Nase?

Nein. Hunde können auch ohne Fieber eine warme Nase haben.

Ein Hinweis auf Fieber sind:

*     Apathie

*     sehr warme Pfoten oder Ohren

*     Futterverweigerung

Lieber einmal zu oft als einmal zu selten Fieber messen (Digitalthermometer in Melkfett oder Vaseline stecken, Messung im After).

Die Normaltemperatur für Hunde liegt zwischen 38 und 39 Grad, bei Welpen kann sie ein wenig höher sein.

 

Achtung Schild Achtung! Von 39 Grad bis zu lebensbedrohlichem Fieber (41 – 42 Grad) ist es nicht weit!

 

Schnelle Hilfe bei hohem Fieber:

·         1 Tablette Rimadyl (Schmerz- und Fiebermittel)

·         Schüßler-Salz Nr. 5/Kalium phos. D6 – in kurzen Abständen 1 Tablette hinter die Lefzen legen.

·         Socken ins Essigwasser tauchen, dem Hund über die Pfoten ziehen („Essigsocken“ nach Kneipp).

·         Bach-Blüten Blume blauRescue (Notfallmischung) - Anwendung

 

 

 

BC 2.jpg   Mein Rüde verliert klebrige grüne Tropfen.

Es handelt sich um eingedrungene Bakterien, die sich in dem feucht-warmen Milieu schnell vermehren: Vorhautkatarrh, landläufig „Rüdentripper“. Eher selten ist ein Fremdkörper die Ursache, z. B. eine Granne.

Auch hier helfen erstaunlich schnell ein paar Tropfen der Blume blauCrab-Apple-Verdünnung, wie oben beschrieben. Die Mischung braucht in diesem Fall nicht mit abgekochtem Wasser zubereitet zu werden, man nimmt kohlensäurefreies Mineralwasser. 2 Tropfen direkt auf die Austrittsstelle am Penis geben. Oft reicht ein einziges Mal. Zusätzlich sollten dem Hund viermal täglich 4 Tropfen der Verdünnung hinter die Lefzen geträufelt werden, ein paar Tage lang, um die Widerstandskraft zu stärken. Falls er das nicht mag: die Tropfen in einen Hundekuchen einziehen lassen oder jeweils 4 Tropfen in jede neue Wassernapf-Füllung.

Speziell gegen grünliche Absonderungen wirkt auch das Schüßler-Salz Nr. 10/Natrium sulfuricum D6.

Beim Tierarzt kann die Behandlung sehr lange dauern: Antibiotika und immer wieder Spülungen.

Vorbeugen: die Haare an der Penisspitze regelmäßig kürzen.

 

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BC 2.jpg   Unser Beardie riecht aus den Ohren.

Mit Watte kriegen wir die braunen Beläge nicht weg.

Ein wenig Ballistol-Öl (Zoogeschäft) auf dem Wattebausch löst die Beläge und wirkt desinfizierend. Man kann auch einfaches Speiseöl verwenden.

Mit Wattestäbchen nicht weiter in die Ohren gehen, als man sehen kann! Die Ohrhaare müssen immer wieder aus dem Gehörgang gezupft werden, damit sie nicht verkleben und keinen Nährboden für Bakterien bilden. Nicht abschneiden, es würden pieksende Stoppeln nachwachsen!

Falls es nicht besser wird und der Hund den Kopf schüttelt oder schief hält, kontrolliert der Tierarzt die Ohren auf Milben, Fremdkörper, Entzündung.

 

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BC 2.jpg Haben Sie Erfahrung mit einem Blutohr?

Hunde mit Schlappohren können zu einem Othämatom neigen: wenn sie den Kopf geschüttelt und das Ohr z. B. gegen ein Stuhlbein geschlagen haben. Ein dicker Bluterguss kann die Folge sein. Statt ihn aufschneiden zu lassen (eine blutige Angelegenheit, das Ohr füllt sich gleich wieder und verkrüppelt schließlich), kann man abwarten, ob der Körper des Hundes den Bluterguss resorbiert. Das kann bei großen Hämatomen bis zu ca. 6 Wochen dauern.

Unterstützend: Schüßler-Salz Nr. 11 und Silicea-Balsam, innerlich und äußerlich angewendet.

Hunde-Anfänger, die das nicht einschätzen können, sollten natürlich den Tierarzt um Rat fragen.

 

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steifer Hals

 

BC 2.jpg   Mein Beardie hat einen steifen Hals und guckt immer nach oben.

Der Tierarzt sagt, es ist alles in Ordnung.

Ist sein Pony recht lang? Manche Beardies versuchen, unter den Haaren hindurch zu gucken. Dabei heben sie ihren Kopf, so dass der Eindruck von einem steifen Hals entsteht oder dass der Hund „irgendwie hochnäsig“ wirkt.

 

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BC 2.jpg   Wie denken Sie über Kastration bei Rüden? Hilft „schnipp-schnapp Eierchen ab“ gegen das ewige Rammeln? 

Und bei Hündinnen? Soll man sie vorsichtshalber gleich kastrieren lassen?

Eine Kastration können wir nicht empfehlen. Sie ist den Tierärzten nach dem deutschen Tierschutzgesetz (§ 1 und 6) ohne medizinische Indikation verboten, also nur erlaubt z. B. bei einem nicht abgestiegenen Hoden, der im Bauchraum entarten könnte, bei Hodenkrebs oder bei einer Gebärmutterentzündung. Leider halten sich Tierärzte oft nicht daran.

 

Wichtig:

Manch ein Hundehalter, der ein Tier aus dem Tierschutz aufnimmt, fühlt sich vertraglich verpflichtet, eine Kastration wider besseres Wissen durchführen zu lassen. Es gibt ein Urteil, nach dem solche Vertragsklauseln unwirksam sind: AG Alzey, AZ 22 C 903/95.

 

Kastrationen können weitreichende Folgen haben – bis hin zu einer Störung im Knochenwachstum sowie der Leber (weil der Verlauf des Lebermeridians unterbrochen wurde und der freie Fluss der Lebensenergie für immer gestört ist), die wiederum andere Probleme nach sich ziehen kann.

Manchmal bekommen Hundehalter den Rat, bereits junge Rüden kastrieren zu lassen, damit sie (angeblich) leichter zu handhaben sind und „gar nicht erst auf dumme Ideen kommen“. Dafür fehlt uns jegliches Verständnis.

 

Bei Rüden:

Achtung Schild

Der Rüde kann wegen der fehlenden männlichen Hormone Muskelschwäche bekommen: Die Beine können schwach werden (sie rutschen immer wieder weg), der Blasenschließmuskel (Inkontinenz!) und der Herzmuskel ebenfalls. Schließlich muss der Tierarzt die fehlenden Hormone spritzen, damit der Hund einigermaßen normal leben kann.

 

Achtung Schild

Außerdem können Rüden durch Kastration ihr Wesen verändern, phlegmatisch und lustlos werden, an Gewicht zulegen und ein weiches, wolliges Fell bekommen, am Bauch sogar mit Haaren „zuwachsen“. Auch das alles ist eine Folge von fehlendem Testosteron. Die Folgen sind zwar selten so drastisch, aber man muss damit rechnen, dass so etwas passiert.

Testosteron wird übrigens auch gebraucht, um Entzündungen in Schach zu halten.

 

Achtung Schild

Was auf jeden Fall passieren wird, ist eine Verweiblichung des Rüden. Er wird aufgrund seines Duftes von anderen Rüden für ein Hundemädchen gehalten – und manchmal sogar wie zum Deckakt bestiegen. Das kann den Besitzer des Rüden eine Menge Nerven kosten.

 

Achtung Schild

Niemals soll ein Rüde kastriert werden, bevor das Wachstum abgeschlossen ist. Er kann sonst durch den Testosteronmangel Knochenprobleme bekommen.

Einen interessanten Artikel über die Auswirkung von Testosteron bei weiblichen bzw. Östrogen bei männlichen Tieren nach der Kastration, über körperliche Veränderungen und „Nebenwirkungen“ gibt es hier.

 

Achtung Schild

Eine Änderung im Verhalten gegenüber (läufigen) Hündinnen ist meist nicht zu erwarten, wenn der Rüde schon einmal „auf den Geruch gekommen“ ist.

 

Achtung Schild

Auch dass ein Rüde anderen Rüden gegenüber verträglicher wird, trifft häufig nicht zu.

 

... mehr über Kastrationsfolgen, nach einer Studie

 

 

Vor allem ist es ethisch nicht vertretbar,

einem Lebewesen ohne medizinischen Grund

– nur, weil der Mensch es mit dem Hund einfacher haben möchte –

Körperteile abzuschneiden!!!

 

 

 

Reiki-Heiler und Tierkommunikatoren berichten von schweren Traumata durch Amputationen.

 

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Bei allzu starkem Geschlechtstrieb, z. B. häufigem Aufreiten/Umklammern (auch bei Menschenbeinen, Kissen usw.), empfehlen wir – neben einer konsequenten Erziehung:

alle 4 Wochen 5 Globuli Platinum metallicum C200.

In leichteren Fällen, etwa wenn der Rüde nur mit Zähneklappern Läufigkeitsspuren „inhaliert“, mag Agnus Castus (Mönchspfeffer) genügen, um den Geschlechtstrieb zu dämpfen: 3 x täglich 5 Globuli der D6-Potenz für 3 Wochen oder 1 x täglich als C30.

 

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Auch die Blume blauBach-Blüten

Wild Oat (der Rüde will jede Hündin „beglücken“)

Agrimony (suchtartiges Verhalten)

Cherry Plum (der Hund „platzt“ vor Kraft)

White Chestnut (denkt an nichts anderes mehr) und

Scleranthus (Ausgleich der Hormone)

sind einen Versuch wert.

Anwendung

 

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Handelt es sich um ein Problem zwischen Rüde und Hündin im selben Haushalt (weil man Nachwuchs verhindern möchte) und will man beide Hunde durch eine tagelange Trennung nicht allzu sehr vor Sehnsucht leiden lassen, wäre eine Vasektomie (Durchtrennen der Samenleiter) schonender für den Rüden. Das ist eine einfache Operation, sogar preiswerter als Kastration.

 

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Ehe eine Kastration ernsthaft in Betracht gezogen wird, hat es sich bewährt, den Rüden mit einer „chemischen Kastration“ vorzubereiten. So kann man vor dem endgültigen Eingriff besser abschätzen, wie sich die Kastration auswirken wird. Die Hoden schrumpfen dabei sehr stark. Wenn sie beim Abklingen der Wirkung wieder größer werden und die Kastration wirklich gemacht werden soll, ist nun der ideale Zeitpunkt, weil das Operationsfeld dann noch sehr viel kleiner ist als bei wieder normal groß gewordenen Hoden.

 

Bei Hündinnen

ist es nachvollziehbar, dass Tierärzte zur Kastration raten, weil die „Seuche“ Gebärmutterentzündung viele Hundemädchen erfasst. Diese Erkrankung kann sehr gefährlich werden. Wir empfehlen, zunächst einen Tierheilpraktiker oder einen ganzheitlich orientierten Tierarzt aufzusuchen, wenn erste Anzeichen einer Gebärmutterentzündung festgestellt werden oder der Tierarzt diese Diagnose gestellt hat.

Nur weil es für den Besitzer bequemer ist, ohne die Läufigkeit zu leben oder das Risiko einer Gebärmutterentzündung von vornherein auszuschließen, sollte man auch bei einer Hündin nicht in den Hormonhaushalt eingreifen. Unerwünschte Folgen der Kastration sind vor allem:

Achtung Schild

Harninkontinenz (etwa jede 3. Hündin über 20 kg soll betroffen sein)

Achtung Schild

Veränderungen des Fells: weiches „Babyfell“, haarlose Stellen

Wir hörten von einer Beardie-Hündin, die nach der Kastration völlig kahl wurde und auch kahl blieb.

Achtung Schild

starker Appetit, Übergewicht

(man muss sehr diszipliniert füttern und für viele Spaziergänge sorgen)

Achtung Schild

Verstärkung der Dominanz, Aggressivität.

 

 

Buch2Buchempfehlung

„Kastration beim Hund: Chancen und Risiken – eine Entscheidungshilfe“

von Gabriele Niepel

 

 

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BC 2.jpg   Unser Beardie hat im Sommer immer wieder Durchfall.

Viele Hunde sind davon betroffen. Eine „magische Grenze“ scheint bei ca. 26 bis 27 Grad zu sein.

 

Durchfall ist immer ein Alarmzeichen, ganz besonders beim jungen Hund.

Falls es nicht bald besser wird, mit dem Gang zum Tierarzt nicht zu lange warten!

Mit blutigem Durchfall sofort zum Tierarzt!

 

Hausmittel

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Eine Züchterin hat gute Erfahrungen damit gemacht, Haferflocken zum Futter zu geben.

Das kann auch vorbeugend nicht schaden.

Bei akutem Durchfall: gut abgekochte Haferflocken mit ein wenig Fleisch als ausschließliche Kost.

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Etwas Heilerde zum Futter bindet Flüssigkeit und wirkt entgiftend.

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Banane und Fencheltee (verwendet man gern in Zoos bei Wölfen)

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schwarzer Tee „stopft“ und beruhigt den Darm (Gerbstoffe, Empfehlung vom Tierarzt)

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Wenn das nicht reicht, den Hund 1  bis 2 Tage hungern lassen:

keinerlei Futter, keine Leckerbissen.

Danach bekommt er gekochtes Geflügelfleisch mit sehr weich gekochtem Reis (Baby-Reisflocken von Hipp eignen sich bestens).

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Sehr wirksam (auch bei Giardien): Karottensuppe nach Dr. Moro

500 g Karotten mit 1 TL Salz in 1 Liter Wasser 1 Stunde kochen (die lange Kochzeit ist wichtig!),

die Möhren herausnehmen, Flüssigkeit auf 1 Liter auffüllen,

alles zusammen im Standmixer pürieren (oder die Möhren sehr fein zerdrücken und mit dem Wasser vermengen).

Evtl. mit gekochtem Huhn, Hack, Hüttenkäse schmackhafter machen.

Der Hund bekommt davon, so viel er mag, ca. eine Viertelstunde vor der Mahlzeit, so dass der Darm damit ausgekleidet wird. (Andockstellen für Bakterien und Giardien werden besetzt).

 

 

Ein geglückter Versuch

Nach wochenlangem Durchfall ihrer Hündin hatte die Besitzerin viel probiert. Wir rieten zum Tierarzt, gaben ein paar zusätzliche Tipps (IBD, Giardien, Moro-Suppe, Elektrolyte und einiges mehr). Die Besitzerin probierte es mit der Moro-Suppe.

Aus ihrer Mail:

Die Suppe, die hab ich gestern gleich gekocht und sie mit BioRinderHack „aufgepeppt“. Sie war ein voller Erfolg – meine Hündin liebt sie und seit gestern macht sie keine Haufen (oder vielmehr keinen Brei  :O) ) mehr – ich hoffe da kommt dann aber bald wieder was  :O).

Wir haben die erste Nacht durchgeschlafen und haben es wirklich gebraucht. Sie hat 12 Stunden geschlafen – ich denke sie war fix und fertig.

 

Wenn man solche Rückmeldungen bekommt,

weiß man, warum man die Mühe mit all der Internet-Arbeit auf sich nimmt.

 

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Ebenso gut soll Stullmisan vet. wirken (Fichtenspitzen-Extrakt).

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Zum Aufbau der Darmschleimhaut:

Joghurt mit der Bezeichnung „mild“ enthält hilfreiche Bakterien.

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Bei starkem Durchfall können Elektrolyte notwendig werden (vom Tierarzt),

ersatzweise:

-    kalt geschleuderten Honig ins Trinkwasser geben oder

-   Mineralwasser mit Fruchtsaft und aufgelöstem, nicht raffiniertem Salz (also kein normales Kochsalz, sondern Meersalz, Steinsalz oder Himalajasalz, weil diese Salze nicht erhitzt wurden und von den Körperzellen besser aufgenommen werden können).

 

 

Schüßler-Salze

Bitte beachten:

Schüßler-Salze enthalten Milchzucker, der in größeren Mengen seinerseits zu Durchfall führen kann.

Bei diesen Salzen kommt es, wie bei allen homöopathischen Mitteln, nicht auf die Menge an, sondern auf den Impuls.

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Schüßler-Salz Nr. 8 – Natrium chloratum D6

+ zum Entkrampfen:

Schüßler-Salz Nr. 7 – Magnesium phos. D6

stündlich je eine Tablette hinter die Lefzen legen (sie soll sich dort auflösen) oder die Tablette in wenig Wasser auflösen und die Lösung mit einer Spritze (ohne Nadel) hinter die Lefzen geben. Wenn das nicht geht: je 1 Tablette im Trinkwasser auflösen.

Das biochemische Mittel Nr. 7 wirkt ähnlich wie das von Tierärzten gern verwendete Buscopan: beruhigt den Darm.

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Schüßler-Salz Nr. 13 - Kalium arsenicosum D6

wird speziell gegen Sommerdurchfälle verwendet, wirkt antibakteriell.

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Die Behandlung richtet sich sonst nach dem Aussehen des Kots.

Bitte einen Tierheilpraktiker fragen.

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Möglicherweise ist es eine Infektion mit Viren oder Bakterien (z. B. Salmonellen).

Schüßler-Salz Nr. 19 - Cuprum arsenicosum D6

wirkt gegen Viren und Bakterien sowie gegen Krämpfe.

 

Bach-Blüten

klassische Durchfall-Mischung:

Blume blau

Crab Apple (entgiftend) + Aspen

hilft auch bei Welpen-Durchfällen (falls nicht sehr schnell, bitte bald zum Tierarzt – Notfall!)

auch unterstützend zur Therapie von Parvovirose

Man nimmt je 1 Tropfen Crab Apple und Aspen auf 10 ml kohlensäurefreies Mineralwasser und gibt dem Hund davon zunächst stündlich 4 Tropfen hinter die Lefzen, dann 4 x täglich 4 Tropfen zur Vorbeugung. Man kann die 4 Tropfen auch ins Trinkwasser geben und bei jeder Napf-Füllung erneuern.

In schwereren Fällen 2 Tropfen Rescue mit ins Dosierfläschchen geben.

Anwendung

 

Homöopathie

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je nach Aussehen des Kots, bitte einen Tierheilpraktiker aufsuchen

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bei Durchfall mit Erbrechen: Nux vomica

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bei blutigem Durchfall/Erbrechen:

Infi-Arsenicum (Apotheke), halbstündlich ½ Tablette, max. 3 Tabletten pro Tag

(dieses Mittel kann sehr schnell helfen)

unterstützend: Arnica in niedriger Potenz (bis D6)

 

Kräuter

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Heidelbeerblätter-Tee stoppt den Durchfall, auch die Früchte und der Saft von Heidelbeeren.

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Baumrindenmischung („Slippery Elm“) heilt und nährt.

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Zitronenmelisse wirkt gegen Viren und Bakterien.

Kleingeschnittene Blätter zum Futter geben. Melisse kann als Gartenstaude gepflanzt werden (gibt’s im Supermarkt bei den Kräutern im Topf, wächst üppig), Blätter für den Winter trocknen.

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Lapacho-Tee wirkt ebenfalls gegen Viren und Bakterien.

1 EL Tee in 0,5 Liter kochendes Wasser geben, 5 Minuten kochen, 20 Minuten ziehen lassen

ein wenig davon zum Futter geben

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Cystus-Tee, den man gegen die Borrelien der Zecken ohnehin im Haus haben sollte, wirkt ebenfalls gegen Bakterien und Viren.

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„Haferkur“ (bringt den Darm zur Ruhe und kräftigt den Patienten):

1 Handvoll Haferkörner (erhältlich im Reformhaus oder bei einem netten Bäcker – Haferflocken sind hier nicht geeignet) in 1 Liter Wasser aufkochen und 15 Min. ziehen lassen. Absieben und das Wasser auffangen.

Von der Flüssigkeit dem Hund so viel ins Trinkwasser und zum Futter geben, wie er mag. Teelöffelweise beginnen und beobachten, wie fest der Kot dadurch wird.

Den Rest des Wassers kühl aufbewahren.

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BC 2.jpg   Mein Beardie trinkt zu wenig und hat Verstopfung.

Ob ein Hund viel oder wenig trinkt, hängt zunächst einmal von der Art des Futters ab. Dosenfutter und Frischkost enthalten ca. 80 % Wasser, bei Trockenfutter trinkt der Hund entsprechend mehr.

Ob der Hund wirklich zu wenig trinkt, kann man mit einem Test feststellen: Die Haut am Rücken mit zwei Fingern anheben und wieder loslassen. Zieht sie sich sofort in die normale Stellung zurück, ist alles in Ordnung. Bei dehydrierten Tieren dauert es länger, bis die Haut wieder glatt ist.

Wenn der Kot zu fest ist, ist möglicherweise der Fleischanteil im Futter zu hoch und der Ballaststoffanteil zu niedrig – oder der Hund bekommt zu viele Knochen zu fressen.

Dosenfutter und Frischfleisch kann man zu ca. 20 – 40 % (berechnet auf die Gesamtmenge) mit Gemüse, Kräutern und Obst ergänzen, und zwar sehr fein geschnitten, besser noch im Standmixer püriert, damit der Hund es gut verdauen kann. Wenn das nicht ausreicht, kann noch 1 EL Haferflocken zugefügt werden.

Auch etwas Speiseöl zum Futter (ca. 1 TL) macht den Kot weicher.

Wir empfehlen (für Hunde ohne Magen-Darm-Probleme) naturnahe Kost mit rohen Zutaten.

Sollte dies nicht helfen, gehört der Hund in die Hände eines Tierarztes oder Tierheilpraktikers.

 

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Beardie fühlt sich nicht wohl

 

BC 2.jpg   Mein Beardie ist übergewichtig. Wie kann ich ihn zum Sport animieren?

Bitte lesen Sie zunächst unter „Ernährung“ die Rubrik „Moppelchen“, um den Auslöser für das Übergewicht zu finden.

Manche Hunde nehmen trotz aller Bemühungen einfach nicht ab. Dann kann eine körperliche Ursache vorliegen, z. B. Diabetes, Schilddrüsenunterfunktion (eine Wechselwirkung Schilddrüse/Nebennieren ist möglich), Testosteronmangel (Kastration!).

Mit einem Herzfehler (kommt bei Beardies relativ häufig vor), mit Atemproblemen oder durch Gelenkprobleme (Arthrose/Arthritis, HD, ED, OCD, Absplitterung im Gelenk, durchgetretene Pfoten durch schlaffe Sehnen und Bänder) kann der Hund wenig belastbar sein oder gar Schmerzen haben, so dass er sich nur wenig bewegen mag. All dies muss der Tierarzt abklären.

Jedes Pfund zu viel belastet Herz, Kreislauf und Gelenke. Es ist ganz natürlich, dass ein Hund damit wenig Lust auf Sport hat. Wenn der Tierarzt organische Ursachen ausgeschlossen hat, hilft am besten ein munterer Hundekumpel, um den Faulpelz auf Trab zu bringen. Da flitzen sogar wasserscheue Beardies plötzlich durchs Wasser – und Schwimmen ist eine sehr gute Bewegungstherapie.

 

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BC 2.jpg   Gibt es eine Alternative zu Schilddrüsenmedikamenten?

Ja.

Gute Erfolge wurden erzielt mit:

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einer Mischung aus den image0011Bach-Blüten Agrimony, Cherry Plum, Rock Rose, Star of Bethlehem

(oder Agrimony + Rescue, das die übrigen Essenzen enthält)

Diese Mischung wirkt auf den Dreifach-Erwärmer-Meridian, der die Hormone regelt.

 

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den Schüßler-Salzen

Nr. 15: ausgleichend bei Unter- und Überfunktion

Nr. 24: regt Thyroxin an (bei Unterfunktion)

Nr. 26: wenn Selenmangel der Grund für eine Unterfunktion ist

Nr. 14: wirkt beruhigend bei Überfunktion

 

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Grundsätzlich: Stress vermeiden.

 

Schilddrüsenprobleme nehmen zu.

Besonders ängstliche und älter werdende Hunde sind betroffen.

Nach einer Studie mit angstauffälligen Bearded Collies hatten alle getesteten Hunde ein Schilddrüsenproblem.

Leider reichen einige Tierärzte die Hormontabletten aus dem Schrank, als seien es Bonbons. Vorausgehen muss immer eine gründliche Untersuchung, buchstäblich auf Herz und Nieren (Beipackzettel beachten: Nebenwirkungen!). Die Dosis muss exakt auf den einzelnen Patienten eingestellt werden.

 

Eine Tierheilpraktikerin weist darauf hin, dass die Werte von T4 und TSH nicht aussagekräftig sind.

Außerdem sollte man untersuchen lassen:  T3 – freies T3 – freies T4 und TAK, T3- und T4 Antikörper.

Das kann allerdings teuer werden.

 

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BC 2.jpg   Tipps für alte Hunde

 

Einige – teilweise unkonventionelle – Stärkungsmittel

haben wir aufgeführt unter „Oldies“.

 

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BC 2.jpg   Gibt es ein wirksames, aber ungefährliches Mittel gegen Zecken?

Wie schützen wir unseren Hund vor Borreliose und Babesiose?

Zecken sind für Mensch und Tier gefährlich, weil sie Krankheiten übertragen können, insbesondere FSME, Borreliose (behandelbar), Babesiose („Hundemalaria“, die Todesfälle mehren sich), Ehrlichiose, Anaplasmose …. Grund genug, dafür zu sorgen, dass möglichst keine Zecke zum Zug kommt.

Absuchen des Hundes nach jedem Spaziergang ist das A & O, damit die Zecken gar nicht erst lange saugen und Krankheitskeime ins Blut schleusen können. Immer wieder einmal wird eine Zecke übersehen – gerade im dichten Beardie-Fell –, und später liegt sie irgendwo in der Wohnung, dick und prall. Deshalb kommt man um eine weitere Vorsorge nicht herum.

 

Zecken entfernen: Dass man Zecken nicht mit Klebstoff, Nagellack, Alkohol und dergleichen töten soll (im Todeskampf stoßen sie Krankheitserreger aus), hat sich noch nicht überall herumgesprochen. Es gibt spezielles Werkzeug: Zeckenzangen, -pinzetten, -kärtchen (Apotheke, Zoohandel), mit denen man Zecken entfernen kann. Man fasst die Zecke nah an der Hundehaut und zieht langsam und vorsichtig, damit der Stechapparat nicht abreißt. Eine Drehung ist nicht nötig, Zecken haben kein Gewinde. Bleibt ein Teil der Zecke in der Haut, ist das nicht schlimm; der Körper stößt diesen Rest ab. Die Stichstelle wird mit Desinfektionsspray für die Haut oder mit Alkohol oder Jodsalbe (Betaisadona gehört in jede Hundeapotheke) desinfiziert. Unbedingt nach weiteren Zecken suchen! …mehr

 

Die beste Vorsorge ist, Zeckengebiete zu meiden.

 

Zecken fallen nicht von Bäumen.

Sie sitzen an den Zweigen von Büschen und im Unterholz,

häufig auch im Gras (ungemähte Wiesen unbedingt meiden!).

Waldwege sollte ein Hund nicht verlassen, er sollte nicht in die Randvegetation stromern.

 

Unseres Wissens gibt es kein Mittel, das 100 % vor Zeckenbefall schützt, auch nicht die „chemische Keule“.

Das wirksamste unschädliche Anti-Zecken-Mittel ist – nach unserer Erfahrung – Cystus-Tee, täglich eine Prise des Krauts übers Futter gestreut. Er kann Zecken vom Hund fernhalten und soll Borrelien unschädlich machen. Video

Gute Qualität: Dr. Pandalis Cystus incanus Bio Tee (Apotheke).

Die Wirkung setzt nach 5 – 10 Tagen ein, also bitte nicht zu früh aufgeben!

 

Einen Versuch wert ist – nach einer Zufallsentdeckung/Studie durch einen Schüler – etwas Schwarzkümmelöl im Futter. Anwender berichten von guten Erfolgen. Vorsicht: In zu großer Menge soll dieses Öl lebertoxisch sein. Wir empfehlen für mittelgroße Hunde nicht mehr als täglich 5 Tropfen (am besten beginnt man mit 1 Tropfen, für 2 Wochen, und steigert die Dosis langsam) + Ergänzung durch ein paar Tropfen im Hundefell vor dem Spaziergang in ein Zeckengebiet.

 

Spot-on-Präparate, Anti-Zecken-Tabletten und Parasitenhalsbänder können zu schweren Schädigungen führen. Von Deltamethrin (z. B. im Scalibor-Halsband) wurde uns berichtet:

Nach drei Tagen fiel mein Hund um und hatte neurologische Ausfallerscheinungen, Zuckungen, Schaum vorm Mund, Angst & Aggression in einem. Er hatte mich nicht erkannt, mich angeknurrt, nach mir geschnappt und wollte sich vor mir verstecken. Genau diese Nebenwirkung zeigten auch Ratten bei der Scalibortestreihe von unabhängigen Forschern (fand ich über Google, aber eben leider erst danach).

 

 

Todesfälle

eine Zuschrift zu „Bravecto“-Kautabletten (Wirkstoff: Fluralaner):

Ich kämpfe seit Jahren darum, das sie und auch einige weitere Besitzer ihren Hunden nicht diese sch... Bravecto geben. Erst vor kurzem musste ein Beardie mit 9 Jahren eingeschläfert werden. Seit 5 Jahren bekam er  diese Tablette, es ging gut, dieses Jahr bekam er 2 Tage nach Gabe epileptische Anfälle, konnte nicht mehr aufstehen, bekam dann von den Tierärzten noch heftige Medikamente, da sie keinen Zusammenhang erkennen wollten, haben noch x Untersuchungen gemacht ohne wirklichen Befund, nach 6 Wochen waren Nieren und Leberwerte total im Keller und er musste erlöst werden. Die Besitzer um ca. 4000,- Euro ärmer, weil CTs etc. gemacht wurden.

Unsere Tierärztin würde uns das niemals verkaufen……aber es ist ja sooo einfach Tablette und zack……

Und wenn man im Netz mal so schaut, es ist echt gruselig.

Ich hab nur langsam keine Lust mehr, aufzuklären und zu informieren, die Leute interessiert es nicht. … Ist ja einfach, ne Tablette rein und erledigt. Es gibt mittlerweile weltweite Meldungen über Todesfälle augenscheinlich gesunder Hunde.

Unsere Tierärztin sagt – und da stimme ich zu –, ein Insektizid, oral, welches 3 Monate!!! und länger wirkt, in welcher Dosierung ist das verarbeitet?!

Bei extremem Zeckenbefall würde ich schweren Herzens Advantix Spot on geben, auch ein Insektizid, aber bei Nebenwirkungen könnte man einen Teil evtl. noch abwaschen und der Rest wirkt nur max. 4 Wochen.

 

Es ist also ein sehr ernstes Thema!

Gemäß Fachinformation sind die Nebenwirkungen „natürlich“ harmlos.

Doch was steht da über hohe Konzentrationen in Leber und Nieren …

 

 

 

Manchmal wird der Wirkstoff Geraniol als „natürlich“ angepriesen. Es handelt sich um eine Chemikalie, die keineswegs ungefährlich ist: Haut- und Augenreizung, Fellprobleme, Allergie – Schutzhandschuhe und Augenschutz werden auf dem Sicherheitsdatenblatt empfohlen.

 

Frontline – ein Kontaktgift, wirkt auf die Nerven, Wirkstoff Fipronil – als Spray, das nicht direkt bis auf die Haut und erst recht nicht gleich ins Blut geht, ist nach dem aktuellen Stand erfahrungsgemäß noch das kleinste Übel und eine relativ zuverlässige Art, Zecken abzuwehren, ehe sie Krankheitserreger ins Blut abgeben können. Die Zecken kommen dadurch oft gar nicht erst zum Blutsaugen, werden orientierungslos (Nervengift) und trocknen aus. Einige schaffen es allerdings trotzdem, den Hund „anzuzapfen“.

In der Regel genügt es, den Hund ca. alle 4 Wochen mit etwa der Hälfte der Sprühstöße einzusprühen, die auf der Flasche angegeben sind, und das Mittel nicht ins Fell zu reiben (Hautkontakt vermeiden).

Uns ist ein Fall von schwerer Vergiftung (Erbrechen, Durchfall) bei einem Besitzer bekannt, der seine Hunde mit Frontline einsprühte. Das zeigt schon, was man dem Tier zumutet!

Flöhe scheinen gegen dieses Spray mehr und mehr resistent zu werden – vielleicht geht es den Zecken bald ebenso.

 

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Hinweise aus der Tierheilpraxis:

Die Borreliose-Impfung, die immer noch von manchen Tierärzten angeboten wird, hat sich als quasi unwirksam erwiesen. Es gibt über 30 Borreliose-Unterarten, das Impfserum bezieht sich aber nur auf eine, die bei uns vorkommt. Durch den Impfstoff wurde bereits mehrfach Borreliose ausgelöst (vor einer Impfung muss der Hund topgesund sein – schon eine latente Infektion macht jede Impfung gefährlich!).

 

Hunde können Borreliose trotz Impfung bekommen,

und zwar genauso heftig wie ungeimpft.

 

Achtung Schild Wichtig: Vor der Impfung müssen Borrelien-Antikörper im Blut bestimmt werden. Kein Hund darf geimpft werden, wenn er schon mit Borrelien infiziert ist; denn das würde zum Ausbruch einer Borreliose führen.

 

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Tierheilpraktiker bieten eine homöopathische Prophylaxe mit einer Borrelia-Nosode an, landläufig als „homöopathische Impfung“ bezeichnet. Davon bekommt der Hund ein einziges Mal 5 Globuli (Kügelchen). Nach 8 Wochen – je nach der Potenzwahl auch schon ab der 4. Woche – muss diese Maßnahme wiederholt werden.

Die Nosode hält Zecken nicht fern, bietet aber Schutz vor einer Borrelien-Infektion mit dem Stamm, der der Nosode entspricht (in der Regel Borrelia burgdorferi). Man sollte den Tierheilpraktiker nach mehreren Nosoden bzw. einem Komplex aus mehreren Nosoden fragen.

 

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Vitamin-B-Komplex, z. B. Formel Z, verändert das Hautmilieu und den Geruch des Hundes (Zecken nehmen Fettsäuren am Körper und Kohlendioxid aus der Atmung wahr), so dass er für Zecken weniger attraktiv ist. Das Mittel sollte dem Hund 1 Std. vor dem Spaziergang gegeben werden.

 

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Manche Tierhalter schwören auf den Anibio tic clip: giftfrei, soll durch bioenergetische Strahlung wirken, so dass der Befall nach 14 Tagen um ein Vielfaches reduziert sein kann. Einige Hundehalter hatten damit großen Erfolg. (Anmerkung: Bei 4 Hunden aus demselben Haushalt war es komplett wirkungslos, ein recht teurer Versuch.)

Der tic clip soll besser wirken, wenn er mit dem ebenfalls energetisierten Anibio Basensalz kombiniert wird (eine Prise ins Trinkwasser), das gegen Übersäuerung des Hundekörpers wirkt, so dass Zecken ihr Opfer weniger wahrnehmen.

Der Hersteller verspricht Schutz vor Zecken und Flöhen, bis zu 2 Jahre.

Gegen Übersäuerung – allerdings ohne die spezielle Energetisierung – wirkt auch das Schüßler-Salz Nr. 9/Natrium phos. D6, Gerstengraspulver oder auch ein wenig Apfelessig im Trinkwasser, den Hunde oft gern mögen.

 

 

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Das giftfreie Anti-Parasiten-Mittel Verminex ist einen Versuch wert.

 

 

Borreliose ist behandelbar mit

-   Antibiotika

-  auf naturheilkundlicher Basis, z. B. mit Nosoden, wenn der Borrelienstamm bekannt ist (zur Feststellung einer Borrelien-Infektion ist grundsätzlich eine Blutuntersuchung notwendig, dabei wird auch der entsprechende Borrelien-Stamm ermittelt)

-   Propolis (tötet die Borrelien)

-   Vitamin-B-Komplex.

-  Naturheilkundler empfehlen die Wurzel der Karde gegen Borrelien.

 

Gegen Viren und Bakterien (antibiotisch, antiviral):

(Borreliose, Anaplasmose usw.)

-  Grapefruitkern-Extrakt ist ein starkes Mittel gegen Bakterien und Viren - auch bei Krankheiten, die durch Zecken übertragen werden.

-  Ähnlich wirkt Zitronenmelisse; man kann sie auch vorbeugend als getrocknetes Kraut übers Futter streuen.

-  Als immer wieder sehr wirksam hat sich die Bach-Blüte image0011Crab Apple erwiesen (schleust alles aus dem Körper, was nicht hineingehört). – Anwendung

-  Cystus-Tee (s. oben) hilft gegen Viren, Bakterien und Pilze. Auch bei Flohbefall zur Unterstützung des Immunsystems!

Äußerliche Tee-Anwendung: heilt die Haut.

-  Lapacho-Tee ist ein starker Helfer gegen Viren, Bakterien, Pilze, Parasiten und sogar Krebs.

-  Propolis wirkt ebenfalls gegen Viren und Bakterien.

-  Kapuzinerkresse (Blüten und Blätter)

-  Thymian, vom verholzten Stängel fein abgepflückt oder als Tee

 

 

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Als Vorsorge

empfehlen wir in der Zeckensaison

– neben Cystus-Tee –,

eine Verdünnung der Bach-Blüten-Essenz image0011Crab Apple herzustellen (aus der Apotheke: 1 Tropfen Essenz auf 10 ml kohlensäurefreies Mineralwasser) und von dieser Mischung ein paar Tropfen in jede neue Wassernapf-Füllung zu geben. Crab Apple schleust Erreger aus dem Körper, kann also auch zur Mitbehandlung von Borreliose eingesetzt werden. – Anwendung

 

Last not least halten wir eine naturnahe Ernährung für besonders wichtig, um die Abwehrkräfte zu stärken, auch damit der Körper des Hundes sich gegen Zeckenstiche wehren kann.

In diesem Zusammenhang weisen wir auf das Buch „Katzen naturnah ernähren“ von der Tierheilpraktikerin Angela Knocks-Münchberg hin. Der Inhalt ist lt. Autorin 1:1 auf Hunde übertragbar (Ausnahme: Taurin).

 

„Geheimtipps“ zur Vorsorge

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Kokosduft soll nach wissenschaftlicher Erkenntnis Zecken abschrecken. Stiftung Warentest bestätigte die Wirksamkeit der in Kokosöl enthaltenen Laurinsäure.

Leider eine schmierige Angelegenheit (eher etwas für kurzhaarige Hunde). Eine Wirksamkeit konnten wir selbst nicht feststellen.

Wer es probieren will: Kokosöl gibt es inzwischen im Drogeriemarkt.

Gute Qualität ist „virgin“, zum Beispiel vom Well-Power.

 

 

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WD-40, eigentlich ein Rostschutzmittel auf Fischölbasis (völlig ungiftig, wird von Landwirten als Spray zur Fliegenabwehr bei Kühen eingesetzt). Erhältlich im Baumarkt oder z. B. bei Conrad oder Westfalia.

Bei eigener Anwendung hatten wir damit keinen Erfolg.

 

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Shampoo mit Weidenrinde. Eine Beardie-Besitzerin, die ihrem Hund seit einiger Zeit die image0011Bach-Blüte Willow (Weide – Verdünnung und Dosierung wie bei Crab Apple unter „Vorsorge“ beschrieben) gegeben hat, berichtete, dass der Zeckenbefall auch mit dem Shampoo niedriger ausgefallen ist als früher.

 

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Rhodonit-Wasser wurde von einem Züchter für gut befunden, um Zecken abzuwehren. Man legt einen ca. 2 cm großen Rhodonit-Trommelstein für ein paar Stunden in eine Glaskanne mit Wasser (nicht direkt in den Napf, der Hund könnte den Stein verschlucken). Alle 2 Wochen den Stein mit warmem Wasser reinigen und für einen Tag in die Sonne oder auf eine Amethyst-Kristall-Stufe legen. – Anbieter

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Der Heilstein Hypersthen soll bei Borreliose helfen.

 

Wer das ausprobieren möchte, den bitten wir herzlich um Nachricht, ob eine Wirkung festgestellt werden kann.

 

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Zecken bei Menschen

Den eigenen Schutz nicht vergessen:

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für Menschen in FSME-Risikogebieten bzw. für Urlauber, die in diese Gebiete reisen, wird eine FSME-Impfung angeboten (auch Zweibeiner müssen für Impfungen topgesund sein!).

 

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Borreliose ist nicht auf bestimmte Gebiete beschränkt. Daher nie mit nackten Beinen durch Wald und Wiesen laufen, sondern mit langen Hosen und festem Schuhwerk.

 

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Nach dem Spaziergang den Körper absuchen bzw. von einer Hilfsperson die Körperrückseite absuchen lassen.

 

Wissenswertes aus der Forschung

*    Jede 3. oder 4. Zecke trägt Borrelien in sich.

*    Es dauert länger als 1 Tag (12 Stunden), ehe Borreliose-Erreger mit dem Speichel der Zecke in die Bisswunde gelangen.

*    Wiederkäuer wie Kühe und Ziegen können sich nicht mit Lyme-Borreliose infizieren. Eine Zecke, die an einem Wiederkäuer saugt, kann sich nicht mit dem Erreger der Borreliose anstecken. Eine infizierte Zecke, die an Wiederkäuern saugt, verliert sogar ihre Infektion: Sie saugt sich voll, fällt vom Wirt ab, und im nächsten Entwicklungsstadium hat sie keine Erreger mehr in sich.

Quelle: Xenius „Zecken“

 

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BC 2.jpg   Ich habe den Eindruck, mein Beardie wird immer kleiner. Kann das sein?

Ja, ältere Beardies können kleiner werden. Sie stehen dann nicht mehr – wie in jungen Jahren (idealerweise) – auf den Zehen, sondern fast auf dem ganzen Fuß.

Durchgetretene Pfoten, bei denen die Festigkeit der Muskeln, Sehnen und Bänder fehlt, kommen allerdings auch häufig schon bei jungen Beardies vor. Bei Ausstellungen kann man das bei überzüchteten Beardies oft beobachten. Mal genau hinsehen! ... und sich als Welpeninteressent fragen, ob man Nachwuchs von solch einem Hund möchte.

 

korrekt: auf den Zehen stehend

durchgetretene Pfoten

korrekt: auf den Zehen stehend

durchgetretene Pfoten

 

Helfen können die Schüßler-Salze

Nr. 1/Calcium fluoratum D12

5/Kalium phosphoricum D6

8/Natrium chloratum D6

11/Silicea D12.

 

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BC 2.jpg   Was kann man gegen Herbstgrasmilben tun?

Die Larven der Herbstgrasmilben bohren sich in die Haut des Hundes – und in die Haut des Menschen. Wer einmal „die Krätze“ gehabt hat, ahnt, wie stark der Juckreiz für den Hund sein muss. Das Auftreten dieser Milben ist nicht auf den Herbst begrenzt. Bis Oktober muss man an diese Parasiten (winzige Punkte, orange-rot) denken, wenn ein Hund sich ständig kratzt und beleckt. Betroffen ist vor allem der Bereich zwischen den Zehen, um die Nase, an den Ohren.

Tierärzte greifen dabei gern zu Cortison, das schwere Nebenwirkungen haben kann.

Es gibt ein Alternativen:

 

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die Pfoten in Essigwasser baden (Mischung 1:1) bzw. den ganzen Hundekörper damit abreiben

 

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ein paar Tropfen Apfelessig in den Trinknapf, um das Immunsystem zu stärken (enthält viele Mineralien) – sofern der Hund das Wasser dann noch trinken mag (viele Hunde mögen es sogar gern). Parasiten greifen umso eher an, je geschwächter ein Tier ist.

 

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den Milben mit etwas purem Apfelessig auf den Pfoten das Leben versauern und dem Hund damit gleichzeitig das Beißen an den Pfoten verleiden (Saures mögen Hunde meist nicht). Wenn er doch weiter an den Pfoten lecken sollte, nimmt er den Essig auf diese Weise auf und braucht ihn im Trinkwasser nicht. Aber Vorsicht: Essig nicht pur auf geschädigte Haut geben, nur daneben.

 

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„Bio-Insect-Shocker“ von Canina, mit natürlichen Wirkstoffen, die die Plagegeister „knacken“ sollen.

 

 

In der Homöopathie bewährt:

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5 Globuli Apis D30, zweimal im Abstand von 2 Tagen, Wiederholung nach einem halben Jahr, oder:

 

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5 Globuli Sulfur D6, einmal pro Woche, 4 Wochen lang.

Dann wiederholt man die Kur alle 3 Monate.

Die Haut soll dadurch besser geschützt sein (Säureschutzmantel).

Oder:

 

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Sulfur D30, einmal pro Woche

Vorsicht, bei Sulfur gibt es eine wichtige Einschränkung: Niemals bei Diabetes geben! Daran erkrankte Tiere und Menschen sollen davon blind werden und sogar sterben können.

 

Bach-Blüten äußerlich und innerlich:

Blume blau

Crab Apple für die Hautreinigung

Blume blau

Centaury stärkt die Widerstandskraft

Blume blau

Rescue bzw. Impatiens (in Rescue enthalten) oder Agrimony gegen den Juckreiz

Anwendung

 

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BC 2.jpg   Wenn Laufzeit ist, sticht unseren Rüden total der Hafer. Er leckt die Urinspuren der Hündinnen auf, ist bockig, wenn man ihn ruft, hat wenig Appetit, leckt sich dauernd unterm Bauch, hat manchmal vor lauter Stress auch Durchfall. Kann man ihm helfen?

Wir freuen uns über jeden, der dabei nicht gleich ans Kastrieren denkt – s. oben.

Es gibt andere Möglichkeiten:

 

Bach-Blüten

*  Wild Oat

für den „Sexprotz“, der auch Kissen und Menschenbeine besteigt

(bezeichnenderweise ist diese Essenz aus den Blüten des wilden Hafers gemacht)

*  Vine

wenn der Rüde sehr maskulin wirkt und sich dominant verhält

*  Agrimony

bei suchtartigem Verhalten, z. B. ständigem Belecken der Sexualorgane

*  White Chestnut

wenn der Hund an nichts anderes mehr denkt

*  Cherry Plum

gegen überschießenden Hormonspiegel

*  Scleranthus

harmonisiert, bringt ins Gleichgewicht

(aus: „Bach-Blüten für Tiere“ von Liesel Baumgart/Marlies Hand, Verlag Oertel + Spörer)

Man gibt 4 x täglich 4 Tropfen von der nach Vorschrift verdünnten Essenzen

 

 

Schüßlersalz-Kombinationen

Nr. 2, 9

bringt den Rüden zur Ruhe, zentriert ihn

Nr. 1, 2, 8, 11

bei übersteigertem Geschlechtstrieb

Nr. 1, 2, 7, 8

bei übersteigertem Markieren

1. Tag: je 2 Tabl. der Salzkombination im Zweistundentakt

2. Tag: je 2 Tabl. der Salzkombination morgens, mittags, abends

3. Tag: je 2 Tabl. der Salzkombination morgens, abends

Einnahme bei Bedarf verlängern.

(aus: „Schüßler-Salze für Hunde“ von Marlies Hand/Liesel Baumgart, Verlag Oertel + Spörer)

 

Homöopathie

Platinum C200: einmal 5 Globuli, alle 4 Wochen

 

Wenn ein älterer Rüde bei Läufigkeitsspuren plötzlich außer Rand und Band ist, muss man auch an eine Veränderung der Prostata denken. Sie kann sich auf die Geschlechtshormone auswirken. Ultraschall beim Tierarzt, um einen Tumor auszuschließen.

 

 

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BC 2.jpg   Mein Hund hat Liegeschwielen. Wie bekommt man die weg?

Viele Hunde liegen häufig und lange herum, oft auf hartem Boden.

Beardies bevorzugen obendrein kühle, harte Fliesen.

Viele alte Hunde schlafen fast den ganzen Tag.

Schon sind sie da, die Liegeschwielen an der Außenseite der Vorderbeine:

trockene, schuppige, harte, haarlose Stellen.

 

Liegeschwiele

Verhornte Haut –

so sieht eine Liegeschwiele am Vorderbein (Ellbogen) eines Beardies aus.

 

Nach unserer Erfahrung heilen sie sehr schnell ab,

wenn man eine Creme aufstreicht, die Shea-Butter enthält.

Shea-Butter hilft auch bei rissigen Pfoten – und den Zweibeinern bei trockener Haut. ... mehr

Eine Creme mit 10 % Urea hilft auch.

Das Öl „Ballistol animal“ macht eine Verhärtung geschmeidig und desinfiziert.

Wichtig: Falls sich die Stelle öffnet, können Haare Keime in die Wunde bringen. Desinfizieren mit Wundspray oder Zinkspray aufsprühen. Sehr gut: Betaisadona-Salbe.

 

Dauerhaft unterstützen kann man die Therapie mit den Schüßler-Salzen Nr. 1/Calcium fluor. D12 und Nr. 11/Silicea D12. Nr. 1 macht Verhärtungen weich, Nr. 11 hilft bei der Wiederherstellung der Haut und besonders auch, wenn sich eine Entzündung gebildet hat.

 

Homöopathie: Graphites D4 und Antimonium crudum D15 viermal täglich im Wechsel (je zweimal) und abends 1 Tablette Calcium fluoratum D30.

 

Natürlich sollte man auch für einen weichen Liegeplatz sorgen.

Eine Unterlage aus viskoelastischem Schaumstoff wäre ideal, z. B. ein OrthoBed – insbesondere für Hundesenioren. Nicht zu klein kaufen, der Hund soll sich darauf ausstrecken können.

 

Tipp gelb hell

Ein Schweißband für Handgelenke polstert die Liegeschwiele ab.

 

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BC 2.jpg Meinem Hund fallen die Haare aus. Woran kann das liegen?

Das sollte der Tierarzt abklären.

 

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Oft steckt eine Schilddrüsenerkrankung dahinter.

 

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Eine Autoimmunreaktion kann Haarausfall verursachen, zum Beispiel bei SLE.

 

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Denken muss man auch an eine Vergiftung, etwa durch Quecksilber in Thunfisch.

 

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BC 2.jpg   Wie kann ich meinem Hund bei Arthrose helfen?

Man muss ausprobieren, was dem Hund individuell am besten hilft.

Bewährt hat sich:

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In einer Tierarztsendung im Fernsehen wies ein Professor darauf hin, dass manche Hunde mit

Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren (Fischöl oder Leinöl + Distelöl) sowie mit Vitamin C beschwerdefrei laufen können, sogar manchmal ganz ohne Schmerzmittel.

 

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täglich 1 TL Braunhirse (Reformhaus oder Apotheke), als Pulver unters Futter gemischt

(Vorsicht bei Schilddrüsen-Unterfunktion und: Manchmal reagiert ein Hund darauf mit Durchfall.)

 

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Hagebuttenpulver oder –granulat verhindert das Fortschreiten der Entzündung, lindert Schmerzen und verbessert die Beweglichkeit.

Man kann Hagebutten im Herbst selbst sammeln, sorgfältig trocknen (nicht erhitzen) und die ganzen Früchte zermahlen.

Ersatzweise 1 TL Hagebuttenmarmelade pro Tag, sie ist aber wegen der Erhitzung nicht ganz so wirksam. Wichtig ist das natürliche Vitamin C der Hagebutte.

 

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Braunhirse und Hagebutte kombinieren.

 

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Fasziniert waren wir, wie schnell Collagile wirken kann, zum Aufbau des Gelenkknorpels.

 

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Auch Grünlippmuschel zeigt Wirkung, z. B. GSM-HD von Masterdog.

Besonders wirksam: Chondroitin + Glucosamin + Mangan (z. B. in Haferflocken, Schüßler-Salz Nr. 17). Mangan verbessert die Aufnahme.

 

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Als Geheimtipp gilt MSM, das ist Schwefel in reiner Form, z. B. von Well-Power.

 

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Teufelskralle-Präprarate bauen Knorpelmasse wieder auf. Sie wirken gegen Entzündung und lindern Schmerzen. Es kann allerdings ein paar Wochen dauern, bis Teufelskralle wirkt.

 

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Gegen Entzündung hilft die Bach-Blüte Blume blauHolly,

gegen Ablagerungen Blume blauCrab Apple.

Blume blauWild Rose (die Blüte der Hagebutte) kann unterstützend eingesetzt werden.

Arthrose-Patienten sind häufig grantig, auch Hunde: Blume blauWillow

Anwendung

 

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Silizium hilft bei Entzündung,

z. B. enthalten in Schachtelhalm und Heidehonig, Silicea-Gel (Fa. Hübner, aus dem Reformhaus)

 

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Etwas Honig zum Futter stärkt den gesamten Körper, hilft bei Entzündungen.

Evtl. ergänzen mit Propolis-Tropfen (mit wenigen Tropfen beginnen, langsam steigern).

 

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Entzündete Gelenke (Arthritis) können auch durch Schüßler-Salze entlastet werden:

Nr. 3/Ferrum phosphoricum D12

4/Kalium chloratum D6

8/Natrium chloratum D6

11/Silicea D12

12/Calcium sulfuricum D6

 

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Ein Heilstein-Experte empfahl den Grossular (grüner Granat) als „das Beste, was es bei Arthrose und Arthritis gibt". Solch einen Stein kann man ans Halsband des Hundes hängen (der Stein muss gebohrt sein), oder man legt einen ungebohrten Rohstein in eine Wasserkanne und gibt dem Hund das energetisierte Wasser zu trinken.

 

Vorsicht mit Schmerzmitteln!

Sie können starke Nebenwirkungen haben, z. B. den Magen angreifen.

 

Manchmal, wenn kein Naturmittel mehr half,

hat sich eine Minimaldosis Cortison bewährt (0,25 mg Prednisolon pro Tag).

Das ist übrigens pro Tagesdosis deutlich preiswerter als die gängigen Schmerzmittel.

 

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BC 2.jpg   Ist Arthrose erblich? (Welpenkäufer: Vorsicht!)

Ja – unter anderem.

Gründe für Arthrose können sein:

 

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Ernährungsfehler, zum Beispiel zu viele Kohlehydrate

 

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schwache Sehnen, Bänder, Muskeln, Bindegewebsschwäche

Die Hunde stehen auf durchgetretenen Pfoten.

 

korrekte Pfoten

 

 

durchgetretene Pfoten

 

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So soll es sein:

Der Hund steht nur auf den Zehen.

Bei Schwäche sehen die Pfoten geknickt aus.

Das hat Auswirkungen auf die Gelenke.

 

Mit viel Fell erkennt man es von vorn kaum.

 

 

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Der Hund tritt mit dem gesamten Fuß auf,

er kann nicht auf den Zehen laufen.

 

Wie durchgetretene Pfoten aussehen,

kann man bei vielen Ausstellungssiegern sehen (bei den Zuchthunden!).

Heutzutage ist dieser Fehler fast „normal“,

geahndet wird er nicht, obwohl der Rassestandard andere Vorgaben macht.

Wir haben noch keinen Beardie mit korrekten Pfoten gesehen,

dessen Eltern durchgetretene Pfoten hatte.

Insofern gehen wir von Erblichkeit aus –

zumal schon sehr junge Beardies auf „Plattfüßen“ unterwegs sind

und man das vermutlich nicht mit Ernährungsfehlern

bzw. einer erworbenen Mangelerscheinung (Kalziumfluorid) erklären kann.

Ein Grund mehr, von einem überzüchteten Beardie-Welpen Abstand zu nehmen.

Arthrose = Schmerzen!

Welpenkäufer sollten darauf achten, dass die Eltern ihres Wunschwelpen korrekt stehen.

Nicht jeder Beardie, der zu schwache Pfoten hat,

bekommt schon in jungen Jahren Arthrose; aber die Gefahr besteht.

 

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Ererbte Gelenkfehlstellungen, zum Beispiel X-Beine.

Dadurch nutzen sich die Gelenke einseitig ab.

 

In diese Kategorie gehört auch die Hüftgelenksdysplasie,

die allerdings nicht zu 100 % erblich sein muss.

Beardies, die im 2. Lebensjahr „HD-frei“ geröntgt wurden, können später durchaus HD bekommen.

 

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Arthritis, eine akute Gelenkentzündung (das Gelenk wird dick und warm),

kann zu Arthrose (Gelenkverschleiß) führen, etwa als Folge einer Borreliose.

 

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