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zum Erhalt des echten Bearded Collies

 

 

 

 

 

 

Was ist ein Bearded Collie?

Auf dieser Seite:

Hintergrundwissen

Übersicht gemäß Rassestandard

Farbwechsel

Vor dem Kauf

Bearded Collie
standardgerechte Hündin

 

 

Eigentlich müsste man eher fragen:

Was sollte ein Bearded Collie sein?

Die allermeisten entsprechen heute nicht mehr den Vorgaben des Rassestandards.

 

Sehr selten geworden sind Beardies aus verantwortungsbewussten Zuchtstätten,

die sich zumindest bemühen, Hunde zu züchten, wie sie sein sollen:

 

Punkt Kreis grün

mit optimalem Körperbau

Punkt Kreis grün

wesensfest

Punkt Kreis grün

intelligent

Punkt Kreis grün

gesund

Punkt Kreis grün

mit relativ pflegeleichtem Fell

 

also so, wie der Bearded Collie in den 1960er- bis 1970er-Jahren

zur standardgerechten Perfektion gebracht wurde:

Er war – und ist teilweise heute noch –

*        ein schottischer Hüte- und Treibhund,

der gern seine Familie hütet

und auch andere Haustiere als seine „Herde“ betrachtet

*        ein „Everybody’s Darling“:

Kinderfreund, charmanter Schmusehund und aktiver Sportskamerad

*        ein sensibel veranlagter Hund,

*        der jedoch zum Löwen werden kann, wenn es darauf ankommt

(mäßiger Schutztrieb, viele haben eher Angst)

*        ein Zottelbär mit Kindergemüt

*        ein Kasper auf vier Pfoten

(sofern ihm trübsinnige Besitzer nicht die Lebensfreude nehmen)

eine Hundepersönlichkeit, die weiß, was sie will –

*        ohne Anzeichen von Ängstlichkeit oder Aggressivität

Vor allem dies ist eher Wunsch als Wirklichkeit.

 

Ein ordentlicher Beardie ist freundlich

und hat keine Berührungsängste.

 

*    ein arbeitseifriger, intelligenter, lernwilliger Familienhund,

bei dem niemals das „Schaf-Fieber“ geweckt werden sollte,

wenn er nicht mit Schafen arbeiten soll –

gefährlich: das „Hüten“ von Fahrzeugen

(mit der Intelligenz scheint es oft nicht mehr weit her zu sein)

*    ein Familienmitglied, dessen höchstes Glück es ist,

seinen Menschen nahe zu sein

*    ein Hund mit dem perfekten Gang eines Wolfs

(Trittspur „wie Perlen auf einer Schnur“),

bei langen Spaziergängen gern dabei, ohne zu ermüden

(nur wenn der Körperbau stimmt)

*    ein relativ pflegeleichter Vierbeiner

mit wetterfestem, harschem, mittellangem Fell,

das den Körperbau erkennen lässt:

weder üppig noch wollig, seidig und/oder sehr lang

(die Mehrzahl ist nicht mehr so – auch ein großer Schwachpunkt der Rasse)

*    ein gesunder Hund, der selten den Tierarzt braucht

und sehr alt werden kann, über 15 Jahre

(wenn er nicht eine der häufigen Krankheiten hat)

 

 

 

 

Strohballen QL-P

Naturburschen

 

Wichtig:

Die allermeisten Vertreter der Rasse sind heute nicht mehr optimal

und haben Probleme mit Fell, Körperbau, Gesundheit, Wesen, Intelligenz.

Der Bearded Collie wurde zum Modehund.

Den standardgerechten Bearded Collie, der diese Fehler nicht aufweist,

bezeichnet man heute als „vom alten Typ“. Es gibt ihn kaum noch.

In fast jeder Zuchtlinie stecken inzwischen überzüchtete Ahnen,

die Probleme mitbringen können.

 

 

Am Rande bemerkt:

Nach unserer Erfahrung sind in Mitteleuropa

weit über 90 %

aller Bearded Collies

überzüchtet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Maddy 2.jpg

 

 

 

 

Punkt

 

Hinsehen!

 

 

Wenn Wesen, Körperbau, Fell, Gesundheit und Intelligenz

zu wünschen übrig lassen,

kann der Hund nicht mehr das leisten,

was man jahrzehntelang von der Rasse gewohnt war.

Dabei geht es um weit mehr als um das Hüten,

das ein Familienhund natürlich nicht können muss.

 

 

 

4 Mädels alter Typ - vKStr

standardgerechte Hündinnen

So können Bearded Collies heute noch aussehen –

wenn sie von Züchtern stammen, die ihre Verantwortung ernst nehmen.

 

Die meisten Bearded Collies

weichen heutzutage in mehreren Punkten vom Rassestandard ab

und sehen nicht mehr so aus wie auf dem oben gezeigten Bild.

Punkt Kreis rot

Viele sind sehr ängstlich, geräuschempfindlich, manche aggressiv,

Punkt Kreis rot

haben zu üppiges und zu langes Fell, das intensiv gebürstet werden muss,

Punkt Kreis rot

sind schon früh sehr krank, brauchen tierärztliche Hilfe und werden nicht alt,

Punkt Kreis rot

sind nicht mehr so intelligent wie ihre Vorfahren,

Punkt Kreis rot

ermüden schnell,

zum Beispiel mit durchgetretenen Pfoten („Plattfüßen“),

mit nicht optimalem Körperbau, mit einem Herzproblem usw.

 

Schafe

Was ordentliche Beardies sich wünschen:

Natur und Bewegungsfreiheit, ihrem Ursprung gemäß.

 

ecke - hintergrundwissen

Ehe man sich für einen Rassehund entscheidet,

sollte man sich über die Eigenheiten der Rasse informieren.

Sonst kann es leicht passieren,

dass man rassetypisches Verhalten für ein Problem hält

und den Hund zu Unrecht tadelt.

 

Als Herdengebrauchshund

hat ein ordentlicher Beardie z. B. die Veranlagung,

 

pfeil braun auf beige rechts

selbstständig zu denken und Entscheidungen zu treffen.

Das wird dem Familienhund oft als Sturheit ausgelegt: „Der Hund will nicht hören, er hat mal wieder seinen eigenen Dickschädel!“ In Wirklichkeit ist es ein Zeichen von Intelligenz.

Ordentliche Beardies sind keine „Kriecher“. Sie schauen nicht ständig zu ihrem „Herrn und Meister“ auf. Darum können sie nicht nach groben Hundeplatz-Methoden erzogen werden, dabei machen sie einfach nicht mit. Sie wollen ernst genommen werden. Sie wollen mitdenken und verstehen, warum Gehorsam zu ihrem Besten ist.

 

pfeil braun auf beige rechts

recht flott zu laufen.

Das gibt sein Gangwerk ihm vor. Wer also nicht gut zu Fuß ist und ein flottes Marschtempo nicht durchhält (ein erwachsener Beardie wünscht sich oft Spaziergänge von 5 km und mehr), sondern stattdessen glaubt, diesen Hund bei einer Runde um den Block „mit Gewalt“ und Korrektur bei Fuß halten zu müssen, der versteht die Bedürfnisse des Beardies nicht und zerbricht die Seele des Hundes. Es liegt dem Bearded Collie einfach nicht, neben dem Menschen zu trotten; dafür ist er nicht „gebaut“ (Körperlänge zu Höhe im Verhältnis 5:4). Seine Gangart ist der Trab, nicht der ruhige Passgang, den man eher bei einem quadratisch gebauten Hund findet (zum Beispiel Bobtail).

Ausnahmen sind alle Beardies, deren Körperbau nicht mehr stimmt (zu kurz oder zu lang im Rücken, falsche Winkelung der Beine usw.) oder die nicht gesund sind (durchgetretene Pfoten, Herzprobleme, Arthrose, HD, Autoimmunerkrankungen, Schilddrüsenunterfunktion …).

 

pfeil braun auf beige rechts

alles einfangen zu wollen (zu hüten), was sich entfernt:

Jogger, Katzen, Kaninchen auf dem Feld, ein Schwarm Vögel am Horizont, Radfahrer und Autos auf der Straße. Das kann sehr gefährlich werden! Nur ein gut erzogener Beardie lässt sich bei Freilauf von so etwas abhalten. Das muss intensiv geübt werden.

Wer einen Hund sucht, der bei Freilauf nicht jagt, sollte wissen: Hüteverhalten ist nichts anderes als Jagdtrieb ohne Tötungssequenz. Der Beardie ist schnell auf und davon, wenn sich in der Ferne etwas bewegt – seinem „Job“ als Hütehund gemäß, von Menschen so selektiert (dafür kann er also nichts!).

 

pfeil braun auf beige rechts

seine Familie zu hüten und notfalls zu beschützen.

Wer es nicht mag, dass sein Hund immer mit von der Partie sein will – auch im Urlaub! –, ja, dass er den Menschen von Raum zu Raum folgt und dass der Hund anhänglich ist „wie eine Klette“, der sollte sich nach einer anderen Rasse umsehen.

Diese Anhänglichkeit hat meistens nichts mit Kontrollverhalten oder mit Verlassensangst zu tun, wie Hundetrainer oft meinen, sondern mit einer innigen Menschenbezogenheit und mit dem Wunsch, „die Herde“ zusammenzuhalten.

 

vogelhaus - L-Wf Emil

Auch Vögel kann man hüten ...

 

 

Im Freilichtmuseum

waren die Streichelziegen aus dem Gehege ausgebrochen. Ein Mann mit Beardie kam vorbei.

Er schrieb uns:

Ihr hättet mal sehen sollen, wie schnell die alle wieder im Gatter waren!

 

Sowohl in einem gut veranlagten Beardie

als auch in Schafen und Ziegen „steckt es drin“,

dass sie sofort wissen, wie sie reagieren müssen.

 

 

Sprung im Wald, L-Wf Emil

Beardies möchten gefordert und gefördert werden.

 

 

Übersicht gemäß Rassestandard

 

 

Aussehen

 

laut Standard (= „alter Typ“):

schlanker, drahtiger Hund

kräftiger Körperbau, etwas länger als hoch

mittellanges, harsches Haar

Die heutigen Bearded Collies haben meist ein sehr langes, üppiges, oft seidenweiches oder wolliges und schnell verfilzendes Fell. Das ist nicht standardgerecht, wurde aber jahrzehntelang bei Ausstellungen nicht als Fehler gewertet.

 

 

Farben

 

Schwarz

Braun

Blau (verdünntes Schwarz)

Fawn (verdünntes Braun)

normalerweise mit weißem Kragen und weißer Brust,

mit Weiß an den Pfoten und Beinen (nur wenig an den Hinterbeinen),

mit weißer Rutenspitze und

etwas Weiß am Kopf,

selten mit lohfarbenen Abzeichen (tricolor),

extrem selten ganz ohne Weiß.

Die Geburtsfarbe hellt fast immer auf.

 

 

 

Punkt

 

Hinsehen!

 

 

Helle Farben (Pigmentschwäche)

deuten auf verminderte Vitalität hin.

Die Rasse wurde immer heller,

die Krankheiten nahmen zu.

Heute sieht ein braun geborener Beardie oft so hell aus

wie früher ein fawnfarbener,

und ein schwarz geborener Beardie

ist als erwachsener Hund oft nur noch hellgrau.

Leider soll es einen Trend zu weniger Farbe geben.

Züchter und Welpenkäufer, die sich darauf einlassen,

schaden der Rasse.

 

 

 

Punkt

 

Hinsehen!

 

 

Einen standardwidrigen großen Weiß-Anteil

finden manche Welpenkäufer hübsch.

Verantwortungslose Züchter stellen solche Hunde

in Anzeigen als „etwas Besonderes“ dar.

Wir warnen davor!

Viel Weiß kann auf Kosten der Gesundheit gehen!

Pigmentbildende Zellen haben z. B. Einfluss auf die Entwicklung

der Ohren (Taubheit).

… mehr

 

 

 

Punkt

 

Hinsehen!

 

 

Das Merle-Gen

können Nachkommen von

Arbeitsbeardies aus Großbritannien tragen.

Viele Menschen finden diesen Farbschlag besonders hübsch.

Auch davor warnen wir!

Es handelt sich um ein Defektgen,

verbunden mit Gesundheitsschäden.

Das sollte man nicht fördern. ... mehr

 

 

Weiß-Anteil

Alte Züchterregel:

 

Je weniger Weiß, desto gesünder der Hund.

 

Die Erfahrung zeigt:

Je weniger Weiß ein Beardie hat und je besser das Fell insgesamt pigmentiert ist (kräftige Farbe), desto eher finden sich im Stammbaum Hinweise auf Hunde vom alten – standardgerechten – Beardie-Typ und desto vitaler sind die Hunde.

 

welpe me - Fehlzeichnung

zu viel Weiß

 

Ein breiter, weißer „Show-Kragen“ ist leider immer noch modern. Der Kragen sollte niemals über die Schultern hinausreichen, sondern den Angaben des Rassestandards entsprechen. Die Zeichnung, die der Standard festlegt, ist nicht willkürlich oder wegen der Schönheit gewählt, sondern entspricht den Krankheitsauswirkungen.

Immer wieder kann man auf Züchter-Webseiten Welpen entdecken, die zu viel Weiß am Kopf und/oder sogar weiße Flecken am Körper haben. Sie werden inzwischen auf den Fotos wieder mehr oder weniger versteckt. Früher „hatte man so was nicht“, eine Weile waren solche Welpen „in“, inzwischen wird die Problematik unter Welpenkäufern mehr und mehr bekannt: Solche Welpen bergen die Gefahr, nicht gesund zu sein. Im Gegensatz dazu stellen einige Züchter weiß überzeichnete Hunde in Anzeigen als „etwas Besonderes“ dar und locken damit schlecht informierte Käufer, die helle Hunde hübscher finden als dunkle. Welpenkäufer, die solche Hunde bevorzugen oder vom Züchter zum Kauf überredet werden (mit Preisnachlass oder gar: „Er ist besonders hübsch!“), müssen damit rechnen, dass ihr kleiner Liebling ein Problem im Gepäck hat.

Mit dem Beardie verwandte Rassen wie Bobtail und Border Collie – oft mit viel Weiß am Kopf – haben bereits Probleme mit Taubheit, Bobtails müssen vor der Zuchtzulassung zum Hörtest. Auch die Beispiele von Dalmatinern und Katzen mit viel Weiß sind bekannt.

 

 

Größe

 

gemäß Rassestandard:

Hündin 51 – 53 cm, Rüde 53 – 56 cm Schulterhöhe

 

 

 

Punkt

 

Hinsehen!

 

 

Zu klein

Viele Bearded Collies werden heute kleiner und zierlicher gezüchtet, wenige größer.

Manche haben kürzere Beine, als sie haben sollten. Andere sehen wie „tiefergelegt“ aus, weil sie auf durchgetretenen Pfoten stehen (korrekt steht ein Hund auf den Zehen, nicht auf dem Fuß).

Bei beiden stimmt das Verhältnis von 5:4 nicht (Länge zu Höhe des Hundes), sie können aus anatomischen Gründen nicht ausdauernd laufen.

 

 

Gewicht

 

Der Rassestandard macht dazu keine Angaben.

 

Hündin ca. 20 kg, Rüde ca. 22 25 kg

 

Möglich sind 15 kg bei zu kleinen Hündinnen.

Rüden mit kräftigem Knochenbau können 30 kg und mehr wiegen,

ohne zu dick zu sein.

 

 

Veranlagung

 

 

Hüte- und Hetztrieb (= Jagdtrieb ohne Tötungsbiss)

arbeitswillig, lauffreudig

sehr intelligent, denkt und entscheidet selbst

wachsam, mäßiger Schutztrieb

(nicht geeignet für Schutzdienst, da sensibles Gemüt!)

sehr gutes Gehör

kann sehr weit sehen

äußerst menschenfreundlich

Überzüchtete Bearded Collies vertragen meist wenig Stress und können nervös, geräuschempfindlich, manchmal aggressiv, wenig belastbar und mäßig intelligent sein.

 

 

Temperament

 

 

 

ausgeglichen und ruhig im Haus,

lebhaft und aktiv im Freien,

sofern man ihren Bedürfnissen nachkommt

(Freilauf, Spielen, Kopfarbeit wie z. B. Clickertraining)

Unerwünscht ist Angst vor minimalen Geräuschen,

z. B. vor dem Schließen eines Fensters,

vor dem Rauschen der Toilettenspülung usw.

Unterbringung in einer Hundepension wird oft von Bearded Collies nicht vertragen (Zerstörung von Mobiliar usw.).

 

 

Lebenserwartung

 

13 – 15 Jahre

wenige werden 17 – 18 Jahre alt

Viele überzüchtete Beardies sind krankheitsbedingt

schon mit ca. 10 Jahren oder auch wesentlich früher gestorben.

 

 

Aufhellung EH

2 „Brownies“

Der junge Hund rechts (gut 1 Jahr alt)

wird im Schulterbereich bereits wieder dunkler.

Der linke Hund zeigt ein wundervolles dunkles Braun,

das höchst selten geworden ist.

 

 

 

 

ecke - farbwechsel

Es gibt eine Besonderheit beim Bearded Collie: Er ändert in der Jugend seine Farbe.

Verantwortlich dafür ist ein Gen, das das Fell des jungen Hundes heller werden lässt.

Aus Schwarz wird meistens Grau

aus Blau wird Hellgrau

aus Dunkelbraun wird Hellbraun

aus Fawn wird ein aufgehelltes Fawn.

Diese Aufhellung, die schon beim 8 Wochen alten Welpen zu erkennen ist, hat genetisch mit der Farbverdünnung bei den Geburtsfarben (Blau und Fawn) nichts zu tun.

Beardies können in der Umhaarungsphase fast weiß aussehen.

Während Hunde anderer Rassen, die ebenfalls den genetischen „Ergrauungsfaktor“ tragen, ihr helles Haarkleid behalten, wird der junge Bearded Collie in den nächsten Monaten wieder dunkler. Die kräftige Geburtsfarbe kehrt jedoch meistens nicht ganz zurück. Schwarze und dunkelbraune erwachsene Bearded Collies sieht man heute kaum noch.

Erst im Alter von etwa 4 Jahren kann man sagen, dass das Fell „fertig“ ist.

 

 

 

 

Am Rande bemerkt:

Das „Ergrauungsgen“

(Erbfaktor G)

gibt es auch bei anderen Hunden, zum Beispiel

beim Silberpudel,

Kerry Blue Terrier,

Bedlington Terrier,

Bobtail, Deerhound.

 

Auch weiße Pferde (Schimmel) tragen das Ergrauungsgen, waren bei ihrer Geburt dunkel.

 

Maddy.jpg

 

Überzüchtete Bearded Collies

bleiben oft in der Phase des 2. Lebensjahres stecken:

mit wolligem, hellem Fell.

 

 

 

Im Lauf des Hundelebens wird das Haarkleid immer wieder einmal etwas anders aussehen. Es wird eine hellere Farbe bekommen und dann wieder eine dunklere, von vorn nach hinten in der Entwicklung fortschreitend.

 

0961 Futter

Dieser etwa 1 ½ Jahre alte Beardie

lässt im vorderen Bereich schon erahnen,

dass er einmal kräftiges, pflegeleichtes Fell

bekommen wird.

fell dunkler, 2 Jahre

Derselbe Hund, ein halbes Jahr später:

Vorn hat er schon ein kräftiges Braun,

hinten noch hellen Junghund-Plüsch.

 

Fell, 3 Jahre

3 Jahre alt

Ein Beardie mit mäßig langem Fell,

das zu diesem Zeitpunkt noch nicht einheitlich aussieht.

Überzüchtete Beardies haben in diesem Alter deutlich längeres Fell.

 

 

ecke - vor dem Kauf

Wichtig:

Ehe man sich für einen Bearded Collie entscheidet,

sollte man gewissenhaft prüfen,

ob solch ein Hund wirklich zur Familie passt.

Bitte unbedingt unseren Eignungstest machen!

Auf keinen Fall beim erstbesten Züchter kaufen.

Ausstellungspokale sagen beim Bearded Collie wenig über die Qualität einer Zucht aus, denn gerade die überzüchteten Hunde standen jahrzehntelang auf dem Siegertreppchen.

 

 

 

Rüde vom alten Typ

 Rüde mit standardgerechtem Fell

(„alter Typ“)

 

 

... mehr über Merkmale der Rasse

 

 

 

Ursprung der Rasse