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Beardie-Leid

Die Hunde müssen es ausbaden ...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Allgemeine Infos

zum Bearded Collie:

beardedcollie.de mT.jpg

Auf der Seite der Bearded Collies

 

 

 

 

 

 

 

 

BC.jpg    was bedeutet die Überzüchtung ....jpg

 

Kurz gesagt: viel Leid.

Zahlreiche Bearded Collies müssen die Folgen tragen von

viel zu viel Fell – Ängstlichkeit – Krankheitsanfälligkeit – Intelligenzverlust.

Oft geht eins ins andere über:

 

*   Der Hund muss mindestens einmal pro Woche für mehrere Stunden auf den Bürstetisch. Wolliges bzw. seidiges Haar mit viel Unterwolle kann rasend schnell verfilzen. Viele Beardies werden jeden Tag gebürstet, damit es nicht zu einer Filz-Katastrophe kommt.

 

*   Bei der Fellpflege ziept es oft fürchterlich, vor allem wenn die Verfilzungen schon recht groß sind.

 

*   Manch ein Beardie zittert vor Panik, schnappt nach seinem Besitzer, kann überhaupt nicht gebürstet werden, verfilzt. Bald werden die ersten Filzplatten aus dem Fell geschnitten. Weil das immer hässlicher aussieht, wird der Hund schließlich geschoren.

 

 

Farbwechsel

Ein Bearded Collie, der zur Pflege zu uns kam, musste von 3 Personen 10 Stunden lang gebürstet und gekämmt werden (= 30 Stunden Arbeit!). Er kam grau und verließ uns in schönstem Schwarz ... und die Besitzerin nahm ein paar Tragetaschen voll mit ausgekämmten Haaren mit, um sie ihren Eltern zu zeigen, die den Hund eigentlich pflegen wollten.

 

 

Besucher

Manche Besucher kommen von weit her zu uns,

um ihren Hund „wenigstens einmal im Jahr“

gründlich durchpflegen zu lassen.

 

*   Oft endet die Fellpflege an den Pfoten: „Der Hund hält nicht still!“ Die Pfoten sind dann völlig verfilzt, was zwischen den Ballen sehr schmerzhaft ist und zu Druckstellen und Entzündungen führen kann.

 

*    Üppiger Haarwuchs auch in den Ohren.

 

 

Gut zu wissen:

 

 

 

Damit es nicht zu einer Ohr-Entzündung kommt

(weil Ohrenschmalz mit den Haaren verklebt),

müssen die feinen Haare regelmäßig aus dem Gehörgang gezupft werden.

Kein Hund mag das, bestenfalls duldet er es.

Auch bei nicht überzüchteten Bearded Collies ist das notwendig,

aber nicht so schlimm.

 

 

*   Viele Beardies mit üppigem Fell werden niemals „durchgepflegt“. Das heißt, man bürstet zwar oberflächlich (womöglich nur am sitzenden oder stehenden Hund), arbeitet aber nicht mit dem Kamm nach. Luft kommt kaum noch an die Haut. Die Folge sind Filz und schließlich Ekzeme.

 

*    Viele Beardies können vor lauter Haaren so gut wie nichts mehr sehen, laufen gegen Pfähle und andere Hindernisse. Solche Hunde werden oft aus Unsicherheit ängstlich, weil sie künstlich blind sind.

 

Schönheit ohne Ausdruck

ist langweilig.

Ralph Waldo Emerson

___________________________________

 

 

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überzüchtet

 

 

 

 

*   Die Fellfarben verblassen immer mehr. Hier ist nicht während des Hundelebens gemeint, sondern innerhalb der Rasse. Die Hunde haben obendrein oft eine Pigmentschwäche (z. B. rosa Flecken an der Nase, was lt. einer Homöopathin mit den Nieren zu tun haben kann – ein bekanntes Problem der Beardies). Hunde mit kräftigen Farben gelten als vitaler.

 

*   Heller wird die Rasse auch dadurch, dass man immer häufiger weiß überzeichnete Beardies sieht. Das sind keine „besonders hübschen“ Hunde, wie manch ein Züchter den Welpenkäufern weismachen will, sondern standardwidrige Tiere, die weniger vital sein können, teilweise sogar taub (mit viel Weiß am Kopf).

Taubheit bei viel Weiß ist in der Hunde- und Katzenszene bekannt. Kein Züchter sollte das fördern. Welpenkäufer können das Geschick der Rasse lenken, indem sie solche Hunde ablehnen.

 

*   Krank werden überzüchtete Beardies auch, weil sie – mit nicht mehr wetterfestem Fell – bei Regen nass bis auf die Haut werden und weil das wollige, üppige Haarkleid viele Stunden braucht, um zu trocknen. Wenn der Hund dann in Zugluft oder auf einer nassen Decke liegt ...

 

*   Mit dem üppigen, sehr langen Fell geht oft eine Wesensschwäche einher. Viele dieser Beardies sind überaus ängstlich, denn die meisten Züchter haben immer wieder „vergessen“, bei der Zucht auf das Wesen zu achten. Es kam ihnen oft nur auf immer „schöneres“ Haar an.

 

Schönheit
und 
Ausdruck

Er hat gut Lachen:

Beardies mit nur mittellangem Haar

sind in der Regel gesünder und wesensfester.

Wenn die Haarstruktur stimmt, ist das Bürsten schnell erledigt.

 

Hintergrund liMo, Bg.jpg

 

*   Wegen der aufwendigen Fellpflege darf der Beardie sich oft nicht schmutzig machen. Er braucht aber Freilauf. Er will herumtoben. Er will mal durch matschige Wiesen rennen, sich in eine schlammige Pfütze werfen und durchs Gebüsch streifen. Mit langem Fell bleibt er oft in Sträuchern hängen, oder Ästchen, Kletten, Tannenzweige, Tannennadeln usw. rollen sich ins Fell ein. Wehendes langes Haar zieht Zecken an, wenn der Hund durch hohes Gras streift. Oft werden Beardies aus diesen Gründen darauf trainiert, feste Wege nicht zu verlassen. Ist das noch artgerechte Hundehaltung?

 

*   Möglichst nicht schmutzig werden soll manch ein Beardie auch, weil er all den Dreck ins Haus trägt – sehr zur „Freude“ der Hausfrau. Auch das Auto hat man lieber sauber. Beardie-Besitzer, die ihrem Hund das Herumtollen auf der Wiese gönnen, fahren in der Regel einen Kombi mit Schmutzwanne – oder der Hund muss in einen Kennel. – Ist das Fell dagegen so, wie der Standard es vorschreibt, ist der Hund nach einer halben Stunde von allein trocken und sauber; Schmutz fällt einfach heraus, man muss ihn nur noch zusammenkehren.

 

*   Im Sommer leidet ein überzüchteter Bearded Collie stark unter dem dicken Pelz, erst recht wenn er auch noch viel Unterwolle hat. Er mag nicht mehr im Garten liegen, nur noch auf den kühlen Küchen- oder Kellerfliesen.

 

*   Beardies, die ihren Besitzern durch all dies lästig werden, landen oft im Tierheim. Meist werden sie dort sofort abgeschoren.

Oft sind solche armen Hunde voller Zecken, vor allem um die Augen herum. Wir hörten mehrfach von Beardies, die nicht mehr ins Haus durften, weil der Besitzer sich vor dem eigenen Hund ekelte. Glücklicher Beardie, dem dann ein aufmerksamer, tierlieber Mensch zu Hilfe kommt!

Kaum vorstellbar: Bei einem vernachlässigten Zottel fand der Tierarzt Fell und Haut voller Maden.

 

tierheim

Da fehlen einem die Worte …

 

*   Haben überzüchtete Beardies das Glück, von vernünftigen Besitzern in jedem Frühjahr einen Kurzhaarschnitt zu bekommen (nicht bis auf die Haut abscheren!), geht es ihnen sofort besser. Sie wirken wie befreit von einer schweren Last (die das dicke Fell wirklich darstellt!), springen munter herum, sehen viel jugendlicher aus, fühlen sicht sichtlich wohler und freuen sich ihres Lebens.

 

*    Bei manchen überzüchteten Beardies gestaltet sich die Ausbildung schwierig. Wenn andere Hunde eine Übung längst verstanden haben, kann ein Beardie, der durch Engzucht seine Intelligenz eingebüßt hat, „dumm dastehen“.

 

0943 Mike Portrait

„Natürliche Schönheit kommt von innen“, heißt es in der Werbung.

Beim Beardie ist das genauso.

Zu diesem Foto wurde uns geschrieben:

Er sieht wunderschön aus – so liebevoll und warmherzig.

Es ist immer wieder schön zu sehen, wie manche Hunde „leuchten“.

 

 

BC blau.jpg  „Wer schön sein will, muss leiden!“,

sagt ein Sprichwort.

Die Menschen können sich selbst zumuten, was immer sie wollen –

von Dauerwelle bis Tattoo und Piercing.

Tieren gegenüber hat der Mensch jedoch die moralische Verpflichtung,

alles vermeidbare Leid von ihnen fernzuhalten.

 

Glühbirne, Idee g.jpg

 

Es ist eine Sache der Perspektive.

Wenn wir das Beste für unsere Hunde wollen,

müssen wir die Sache mit ihren Augen sehen,

statt nur zu sagen:

„ICH finde langes Fell schön!“

 

 

Und was möchte der Beardie?

*        Er will sich einfach nur wohlfühlen, die Natur genießen.

Jedes lange Haar, jedes zur Üppigkeit beitragende Haar ist überflüssig.

*        Er will auch gesund bei uns alt werden,

ohne ererbte Krankheiten.

*        Ein Leben ohne Angst vor allerlei Kleinigkeiten

würde ihm besser gefallen, als ständig zusammenzuzucken.

*        Und ein intelligenter Hund hat es definitiv leichter

als einer, der nicht weiß, was er machen soll.

 

IMG_5944 k - JK.jpg

 

 

BC grün.jpg  Was können Züchter und Welpenkäufer für die Rasse tun?

 

Wir haben in ganz Deutschland unzählige Beardies mit gekürztem Fell gesehen.

Wie sagte eine Freundin:

„In unserer Gegend laufen alle so rum.“

Wäre es nicht viel schöner, gleich Beardies mit kürzerem, harschem Haar zu züchten,

mit dem weder die Besitzer noch die Hunde ihre Last haben?

 

Natürlich muss all den Beardies geholfen werden, die von überforderten Besitzern abgegeben werden. Die Züchter zeigen bisher kaum Verantwortungsbewusstsein und kaum Skrupel. Sie scheinen nach dem Motto zu leben:

„Es werden sich schon ein paar Dumme finden, die die verkorksten Hunde nehmen.“

Wie viel besser wäre es, das Problem von der Wurzel her anzupacken!

 

*   Die Züchter dürfen ihre pflegeaufwendigen Hunde nicht an ungeeignete Menschen verkaufen. Am besten wäre es, solche Hunde gar nicht mehr zu züchten, um die Gefahr einer tierquälerischen Haltung ganz auszuschließen und um den Beardies die Last mit dem Fell zu ersparen.

*   Die Welpenkäufer müssen pflegeaufwendige Hunde ablehnen und auf diese Weise dafür sorgen, dass immer weniger überzüchtete Beardies zur Welt kommen und eines Tages aus Gründen der Fellpflege abgeschoben werden.

 

 

Fakt ist:

 

 

 

Jeder Beardie,

der mit gekürztem Fell herumläuft,

ist eine mahnende Absage an die heutigen Zuchtpraktiken.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Notizblock mit Stift.gifRandnotiz

Warum machen sich die Züchter so viel Mühe mit dem Fell, obwohl viele Beardie-Besitzer es dann doch abschneiden?

 

 

 

 

BC gelb.jpg  Welch ein Unterschied!

 

derselbe Hund:

Mode-Beardie mit bereits gekürztem Fell

10 cm Fell

plump

betrübt und bedrückt

ca. 25 cm üppiges Fell

(im Vorjahr bereits gekürzt)

jugendlich

fröhlich und unbeschwert

10 cm Fell

 

Als das Fell des jungen Hundes 34 cm lang geworden war,

war die Schmerzgrenze erreicht.

Wer weiß, wie lang es noch geworden wäre ...

 

 

Plüschbär S

 

ca. 5 cm langes Haar

nur 5 Monate nach dem Haarschnitt

vom Bild oben rechts:

schon wieder ein Plüschbär

Das Haar ist wollig nachgewachsen

(20 cm lang).

Diesmal wird richtig kurz geschnitten,

auf 5 cm.

Ist das ein Beardie?

Ja, alle Bilder zeigen denselben Hund!!!

 

Bobtail-Otterhound-Terrier-Mix?

Oder sollte es doch ein

Bobtail-Otterhound-Terrier-Mix sein?

Im „Teddy-Look“ hat ihn nur sein Tierarzt erkannt.

 

 

 

Dem Hund zuliebe

Mail von der Besitzerin eines Skye Terriers, der ähnliche Fellprobleme hat:

 

Ich habe in diesem Jahr der Hündin die Haare gekürzt, weil sie kastriert wurde. Dann wurde noch der Bauch auf meine Anweisung hin sehr großzügig geschoren, weil ich so eine optimale Wundheilung sichern wollte. Vielleicht war das der Grund, warum sie den Sommer so viel besser überstanden hat als ihr Bruder.

 

... nach unseren Erfahrungen: Gut möglich!

 

 

 

 

Mehr darüber, was die Überzüchtung im Alltag bedeutet,

gibt es hier.

 

 

 

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Was ist die Folge