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Jahresrückblick 2017

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Abschied von Mitch

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Aktualisierung der Beardie-Bücher von Liesel Baumgart

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Beardie-Buch online - gratis

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Ein neuer Welpe: Das Beste, was man bekommen kann

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Jahresrückblick 2004

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So geht es nicht weiter

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Aktualisierung der Beardie-Bücher von Liesel Baumgart

Ein Buch kann nur so aktuell sein, wie der Stand der Dinge zum Druckzeitpunkt war.

BD10267_  Neuere Erkenntnisse lassen Abstand nehmen von Fertigfutter, erst recht von „Premiumkost“. Im Bekanntenkreis hat sich immer wieder Rohfütterung als das Beste herausgestellt. Mehr dazu unter gute Nachrichten und auf unseren Ernährungsseiten. Allerdings gibt es ein paar Einschränkungen.

BD10267_  Junge Hunde können manchmal schon mit ca. 6 Monaten auf ein Futter für erwachsene Hunde umgestellt werden. Die Fütterung von Welpenkost bis 12 bzw. 18 Monate kann zu energiereich reich. Eine generelle Regel gibt es nicht. Manche Hunde brauchen mehr Energie als andere.

BD10267_  Wolfsforscher haben mit dem alten Wissen um Rangordnung und Rudelverhalten bei Hunden aufgeräumt. Mehr darüber unter „Das Rudelprinzip – ein alter Zopf“.

BD10267_  Wärmelampen bei der Welpenaufzucht sind ins Gerede gekommen. Infrarotlicht soll schädlich für die Augen sein, soll sogar zu Blindheit führen können (bei Babys im Brutkasten deckt man deshalb die Augen ab). Außerdem soll man Welpen nicht verzärteln. Junge Hunde brauchen einen gewissen Stress in der Wurfkiste (auch durch Temperaturschwankungen), um gut zu gedeihen. Dass sie nicht auskühlen, muss natürlich sichergestellt sein.

BD10267_  Viele Leser haben sich gewundert, warum so viele Fotos von Hunden der Zuchtstätte „von der Hummelwiese“ in dem Buch „Bearded Collie – Sanfter Zottel mit Herz und Köpfchen“ gezeigt werden, denn diese Zuchtstätte verfolge doch nun die Modezucht. Zum Zeitpunkt der Drucklegung war noch nicht abzusehen, dass diese Zucht so stark vom alten Beardie-Typ abrücken würde. Die Autorin Liesel Baumgart distanziert sich heute von der Hummelwiese.

Trotzdem sagt sie dankeschön, Familie Ploen, für die vielen Insider-Tipps und für zwei nette Beardies – auch wenn einer von ihnen ein ängstlicher „Plüschbär“ geworden ist (den wir aber trotzdem sehr lieben). Der andere, unser Logo-Hund Mitch, war ein wunderbarer und einzigartiger Beardie vom alten Typ. Er erfreute sich auch im hohen Alter noch guter Gesundheit, war fit und fröhlich.

 

 

Beardie-Ratgeber Ausverkauft

Der Nachfolger des Falken Verlags (Random House, München) hat mitgeteilt, dass der Ratgeber „Bearded Collie“ ausverkauft ist. Einzelne Exemplare sind noch im Handel erhältlich (z. B. in den „Futterhaus“-Filialen), teilweise auch in den Internet-Buchhandlungen und im deutschsprachigen Ausland.

Da es den Falken Verlag nicht mehr gibt, wird das Buch nicht neu gedruckt. Ob es ein neues preisgünstiges Ratgeber-Buch für Einsteiger geben wird, steht noch nicht fest.

Eine Neufassung wurde für einen Verlag geschrieben, der sich ein kritisches Buch gewünscht hatte. Der Verlag wollte dann kurz vor Vertragsunterzeichnung doch lieber ein „Schmusebuch“, das die Probleme der Rasse unberücksichtigt lässt, da man sich davon letztendlich bessere Verkaufszahlen versprach. Auf diesen Deal ging die Autorin Liesel Baumgart nicht ein, das wäre Verrat an der Rasse gewesen.

Andere Verlage schränken ihre Rassebuchreihen immer mehr ein. Für eine Rasse mit einer so geringen Anzahl Welpen (max. 700-800 potenzielle Buchkäufer pro Jahr) ist es schwierig, einen Verlag zu finden, der ein Buch für ca. 10 Euro macht. Die Verlage verdienen zu wenig daran ...

 

3.8.2005

 

 

Cover BC3 k 

Beardie-Buch online - gratis

Weil sich jahrelang kein Verlag fand, soll das Wissen den Lesern unserer Website nicht länger vorenthalten werden. Aktualisierte Fassung gratis.

 

5.3.2010

 

Buchempfehlungen von Liesel Baumgart

Roman

 

Weihnachtsroman

 

 

Cover Jesse 1 - Vorderseite.jpg

Cover Jesse 2 farbig, Vorderseite

Der Weisheitslehrer

und sein Zaubersessel –

eine Reise zur

Selbsterkenntnis

 

Jesse

der Weihnachtshund

 

Jesse

der Weihnachtshund

Sonderausgabe

mit farbigen Abbildungen

von

J. A. Caranda

Verlag CreateSpace 2016

(nur bei Amazon erhältlich)

mal reinschnuppern

 

mit Fortsetzung:

Der Weisheitslehrer

und sein Kompass

 

von

Liesel Baumgart

Verlag CreateSpace 2015

(nur bei Amazon erhältlich)

mal reinschnuppern

 

von

Liesel Baumgart

Verlag CreateSpace 2015

(nur bei Amazon erhältlich)

mal reinschnuppern

 

 

 

 

 

 

wohlfühlen in der Natur CS

 

 

Jahresrückblick 2004

Nach gut einem Jahr „Beardie special“ möchten wir einmal Bilanz ziehen und einen Einblick in unsere Arbeit geben.

Die Beantwortung der Zuschriften ist zum Fulltimejob geworden.

 

Anfragen nach Welpen

Wöchentlich fragen uns etwa drei bis fünf Welpeninteressenten, wo es noch Beardies vom alten Typ gibt. Oft konnten wir nur anbieten, sich auf unsere Warteliste setzen zu lassen. Längst gibt es nicht mehr so viele Welpen vom alten Typ, wie es Interessenten dafür gibt. Den meisten Menschen, die einen Welpen suchen, dauert das Warten zu lange. Wer einen Hund möchte, möchte ihn bald. Weit fahren wollen viele auch nicht. Wir erhielten immer wieder Rückmeldungen, dass man sich nach anderen Rassen umgesehen hat - verständlicherweise.

 

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Zuchttiere vom alten Typ

Einige Hündinnen hatten ihren letzten Wurf und sind aus Altersgründen nicht mehr in der Zucht. Bei Züchtern, die noch eine Hündin vom alten Typ haben, gestaltet sich die Suche nach einem geeigneten Deckrüden - ebenfalls vom alten Typ -, der für die Nachzucht in Frage kommt und zu der Hündin passt, immer schwieriger.

Hin und wieder gibt es einen Wurf, bei dem beide Elterntiere dem alten Beardie-Typ entsprechen, doch halten sich die Züchter nicht konsequent an diese Zuchtrichtung.

Züchter, die sich strikt dem ursprünglichen Beardie verschrieben haben, gibt es kaum noch. Deshalb fällt es uns sehr schwer, Züchter pauschal zu empfehlen.

So können wir heute noch nicht einmal mit Sicherheit sagen, ob wir den Interessenten in 2005 auch nur einen einzigen Wurf Beardies vom alten Typ – aus einer guten, empfehlenswerten Zuchtstätte - anbieten können.

 

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Problemfälle

Einen großen Zeitaufwand nimmt die Bearbeitung der Problemfälle in Anspruch.

Verhalten

An erster Stelle stehen Erziehungsprobleme, bei denen es um Angst in allen nur denkbaren Varianten geht.

Hundeschulen kapitulieren, weil die Beardies dermaßen sensibel reagieren, dass man schon ein ganz besonderes Händchen braucht, um sich auf ihre Seele einzustimmen und ihre „Macken“ zu korrigieren. Hundetrainer sind damit oft überfordert und schicken die Besitzer wieder nach Hause. Wer Glück hat, findet einen gut ausgebildeten, verständnisvollen Tiertherapeuten; doch auch für ihn ist ein Beardie oft genug ein schwieriger Fall.

Die Gründe für die Wesensschwäche waren unterschiedlich. Einige Ängste konnten auf unsachgemäße Aufzucht (fehlende Prägung) zurückgeführt werden, andere auf Fehlverhalten der Besitzer (falsche Reaktionen, dadurch Ausdehnung der Angst auf andere Bereiche, mit zunehmendem Alter). Es bleibt ein großer Rest, bei dem man von einer erblichen Veranlagung ausgehen muss.

Es geht nicht an, dass man Beardies mit Samthandschuhen anfassen muss und dass man sie nicht mit normalen Hunde-Maßstäben messen kann. Beardies sind – eigentlich – robuste Arbeitshunde!

Manche Besitzer haben Probleme damit, ungestümes Verhalten in den Griff zu bekommen, z. B. wenn Junghunde beim Spaziergang „nicht zu bändigen“ sind und ständig den mitlaufenden Zweithund anspringen wollen, statt auch einmal ordentlich bei Fuß zu gehen.

In einigen Fällen hatten die Besitzer schlicht den falschen Hund, weil sie über das Temperament der Beardies nicht genügend aufgeklärt waren, oder sie konnten sich dem Hund gegenüber nicht durchsetzen. Einige Male konnte eine Umstellung auf naturnahe Ernährung (Rohfutter) eine Besserung bringen, weil Hunde sich damit gelassener verhalten.

Aggressivität wurde uns glücklicherweise in diesem Jahr nicht gemeldet.

Manches Mal konnte ein verändertes Verhalten der Besitzer Besserung bringen. In anderen Fällen halfen Bach-Blüten oder homöopathische Mittel.

 

Gesundheit

Bei den gesundheitlichen Problemen stehen Schilddrüsen-, Nieren- und Blasenprobleme weiterhin an erster Stelle. Andere Erkrankungen sind vor allem Arthrose, Herzkrankheiten sowie Fellprobleme/Pfotenknabbern und Durchfall, sicherlich zum Teil ernährungsbedingt. Ein Fall von Myopathie war dabei. Auch von Kryptorchismus wurde berichtet.

Immer wieder wird darauf hingewiesen, dass die Hunde nicht so belastbar sind wie gewünscht – teilweise schon allein, weil der Körperbau nicht stimmt (zu kurz im Rücken, falsche Winkelung der Beinknochen usw.). 

 

Wer ist betroffen?

Mit einer einzigen Ausnahme handelte es sich bei allen Problemfällen um Beardies aus modernen Zuchten. Auffällig war das oft noch jugendliche Alter der Hunde. Auch ältere Beardies haben Probleme, doch bei ihnen wird das oft nur am Rande erwähnt, wenn der junge Zweithund das eigentliche Sorgenkind ist. Entweder sind die Probleme bei älteren Beardies nicht so ausgeprägt oder man hat gelernt, damit umzugehen, oder man hat sich letzten Endes mit den Eigenwilligkeiten des Hundes abgefunden. Naturgemäß sind ältere Hunde ruhiger und somit leichter zu handhaben.

 

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Image der Rasse

Fellmengen, der Pflegeaufwand, die zunehmende Ängstlichkeit und auch die oft sehr schwierige Erziehung lassen die Beardie-Liebhaber nachdenklich werden.

Auch bei Tierärzten und Tierheilpraktikern, bei Therapeuten, in Hundeschulen und beim Sport sieht man die Beardies oft lieber „von hinten“: wenn sie wieder nach Hause gehen.

Besitzer von Problembeardies schrieben uns oft: „Ich liebe meinen Hund, aber wenn ich gewusst hätte, was für ein Theater man mit dieser Rasse hat, dann hätte ich einen anderen gekauft“ oder ähnlich. Die Züchter können davon ausgehen, dass solche Besitzer keinen zweiten Beardie kaufen werden.

In Forumsbeiträgen bekommt der Leser den Eindruck, dass die Rasse dermaßen problembeladen ist, dass man dem armen Sensibelchen ständig helfen müsste. Leider ist das tatsächlich oft der Fall. Mit Haarspange oder Zopf „zuckersüß“ zurechtgemacht (auch Rüden), das scheint für die Besitzer normal zu sein.

Wo sind die robusten Beardies, mit denen man durch dick und dünn gehen kann? Offenbar weiß niemand mehr, wie ein Beardie in Wirklichkeit sein sollte, lt. Rassestandard. Auch die Züchter scheinen es „vergessen“ zu haben.

Im Forum wurde die Autorin Liesel Baumgart, Initiatorin dieser Website, mit der Frauenrechtlerin Alice Schwarzer verglichen, die alles überspitzt gesehen habe, um Aufmerksamkeit zu erlangen. Offenbar kann man sich nicht vorstellen, dass das, was in den Büchern von Liesel Baumgart sowie auf unserer Website steht

1.    den Tatsachen entspricht

2.    nicht übertrieben ist und dass

3.    die Situation der Beardies wirklich so schlimm ist.

 

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Was tun die Züchter?

Die meisten kleben immer noch an den alten Vorstellungen wie Fliegen am Honig.

Wenn so viele Menschen Abstand von der Rasse nehmen – weil der erste Beardie Probleme macht oder weil man keinen relativ pflegeleichten, robusten Beardie mehr findet -, ist es völlig unverständlich, wieso die Zahl der beim VDH registrierten Beardie-Welpen im Jahr 2003 wieder stieg - zumal man immer wieder von übrig gebliebenen Junghunden bei den Züchtern hört.

Verantwortungsvolle Züchter drückten es so aus: „Es wird gezüchtet auf Teufel komm raus.“

Die modernen Beardie-Züchter haben sich weiterhin als uneinsichtig erwiesen. Wir registrieren nur ein paar halbherzige Bemühungen, die Zucht in eine andere Richtung zu lenken, indem mal ein Rüde vom alten Typ eingesetzt wurde. Das sind nur Tropfen auf den heißen Stein – aber es ist immerhin ein Anfang. Wer sich ein wenig mit Genetik auskennt, der weiß, dass man nur mit zwei einwandfreien Zuchtpartnern ein kompromissloses Ergebnis erzielen kann. Weil es aber nur noch sehr wenige Zuchttiere vom alten Typ gibt, bleibt den Züchtern – nachdem sie viel zu lange gewartet haben – inzwischen kaum noch eine Wahl.

Man sollte annehmen, dass die Züchter sich wenigstens anstrengen würden, in Zukunft wesensstarke Beardies hervorzubringen – schon allein, um die Interessengemeinschaft COMING HOME und die Autorin Liesel Baumgart „Lügen zu strafen“, da es ja nach Aussagen der modernen Züchter überhaupt keine Probleme gibt. Doch nichts passiert! Auch im 5. Jahr unserer Aufklärungsarbeit haben die Züchter kaum auf die Wünsche der Welpeninteressenten reagiert.

 

Veränderungen brauchen Zeit.

Zeit, die die Beardies vom alten Typ inzwischen - nach so vielen Jahren der Untätigkeit und Interesselosigkeit von Seiten der Züchter - nicht mehr haben!

Es gibt kaum noch Zuchttiere vom alten (standardgerechten!) Typ.

Nun wird es darauf hinauslaufen, dass das Zuchtbuch wieder geöffnet werden muss, wenn wir weiterhin Beardies vom alten Typ haben wollen. In Großbritannien hat sich die Züchterin Lynne Sharpe/„Brambledale“ bereits Arbeitsbeardies in ihre Zucht geholt, ohne Papiere, denn der Kennel Club erkennt die Hunde nicht als Beardies an.

Wir erinnern uns: Mrs. Sharpe war es, die schon 1997 in der „Beardie Revue“ zu einer „Kampagne für den echten Beardie“ aufrief. In der „Beardie Revue“ vom Dezember 2004 plädiert auch sie für die Öffnung des Zuchtbuchs, damit der Genpool erweitert und den Problemen in der Zucht entgegengewirkt werden kann. Sie erwähnt dabei das Auslöschen physischer sowie psychischer Defekte, „denn sie werden höchstwahrscheinlich in allen Linien auftreten“: HD, Übersensibilität gegenüber Lärm („so weit verbreitet, dass viele Leute sie als charakteristisch für die Rasse halten“), Autoimmunerkrankungen. Als Gegenpol zu den Show-Beardies nennt Mrs. Sharpe die Eigenschaften der arbeitenden Beardies in Wales:

·         leistungsfähig beim Laufen

·         derbes Fell

·         korrekte Behaarung, auch am Kopf, so dass man den wachen, fragenden Ausdruck erkennen kann, der ein typisches Merkmal sein soll, aber aus dem Showring verschwunden ist

·         intelligent, gehorsam

·         furchtlos

·         voller Selbstvertrauen

·         All dies sind Eigenschaften, die selbstverständlich sein sollten für Beardies – wenn sie dem Rassestandard entsprechen.

Über die Brambledale-Nachzucht mit den vom Club nicht anerkannten Zuchttieren:

·         „bessere Hüften, als ich sie in vielen Jahren sorgfältiger Selektion und Auswertung erreicht habe“

·         keine Augendefekte

·         keine Anzeichen für „Geräuschüberempfindlichkeit, die solch ein Problem bei so vielen Showbeardies ist“.

Ist dies nicht genau das, was wir alle uns unter einem guten Beardie vorstellen?!

Die IG COMING HOME kann sich nur Mrs. Sharpe’s Worten anschließen:

Wenn der Club es nicht akzeptieren kann, dass die wahren Werte der Beardies erhalten werden sollen, und wenn er deshalb das Zuchtbuch weiterhin geschlossen hält, dann ist das ein Fehler in seinem System. Ein sehr lesenswerter Artikel, den man nicht versäumen sollte.

Nachtrag (März 2005):

In der „Beardie Revue“ Nr. 33 heißt es, dass der Kennel Club eine Öffnung des Zuchtbuchs in Erwägung zieht, um den Genpool zu erweitern. Ein Lichtblick! Wir teilen allerdings die Bedenken des Kennel Clubs wegen des Merle-Gens.

 

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Eine Ehre

wurde uns dadurch zuteil, dass die Vorbesitzer der Domain www.beardedcollie.de (früher: Beardie-Forum) uns gegen eine Tierschutzspende anboten, den Besitz der Domain auf uns zu übertragen, statt die Domain zu versteigern, so dass kommerzielle Züchter hätten zugreifen können. Wir bedanken uns an dieser Stelle nochmals für das Vertrauen.

 

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Für dumm verkaufen

wollte ein Verlag die Leser von Beardie-Büchern.

Er war daran interessiert, eine Neuauflage des Ratgeberbuches „Bearded Collie“ zu drucken, wünschte sogar beim Vorgespräch eine noch kritischere Version als die im Falken Verlag erschienene Ausgabe von 1999. Kurz vor Vertragsunterzeichnung wurde jedoch ein Rückzieher gemacht. Die Lektorin glaubte, dass sich Bücher besser verkaufen, in denen den Lesern Probleme verschwiegen werden. Sie bat um eine Umarbeitung des Manuskripts. Darauf ließ sich die Autorin Liesel Baumgart natürlich nicht ein; denn die Leser haben ein Recht auf die ganze Wahrheit, um objektiv eine Entscheidung für oder gegen die Anschaffung eines Beardies treffen zu können.

Andere Verlage lehnten ein Ratgeberbuch für Einsteiger ab. Der Druck lohne sich nicht bei so wenigen Welpen pro Jahr (entsprechend klein ist die Zahl potenzieller Buchkäufer) und an einem Buch für ca. 10 Euro sei zu wenig zu verdienen.

Für Welpeninteressenten stellt die Autorin nun mit der Website www.beardedcollie.de allgemeine Beardie-Infos zur Verfügung. Damit das ausverkaufte Ratgeberbuch keine allzu große Lücke hinterlässt, ist die Website recht ausführlich geworden.

 

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Unsere Hilfestellung in Zukunft

Die Arbeit, die wir für die Beardies leisten, nimmt immer mehr zu. Wir werden deshalb in Zukunft voraussichtlich nicht mehr allen, die sich mit Problemen an uns wenden, hilfreich zur Verfügung stehen können. Die Grenze der Zumutbarkeit und Belastbarkeit ist bei unseren ehrenamtlichen Helfern inzwischen erreicht oder bereits überschritten. Unsere eigenen Hunde bzw. Familien dürfen ja auch nicht zu kurz kommen.

 

Mit anderen Worten:

Wir sind nicht mehr in der Lage, all die Probleme zu lösen, die – größtenteils - die Züchter in die Welt gesetzt haben.

Deshalb bitten wir alle, die ein Problem mit ihrem Beardie haben, sich zunächst an die Züchter ihrer Hunde zu wenden. Die Züchter müssen deutlicher als bisher merken, wie viele Probleme es gibt.

Wir hören immer wieder, dass die Züchter sich oft nicht zuständig fühlen und die Augen vor den Problemen verschließen, statt sie zu lösen. In diesen Fällen sind Tierärzte, Tierheilpraktiker, Physiotherapeuten für Hunde, Hundeschulen oder Tierpsychologen die nächsten Ansprechpartner. Inwieweit die Kosten dafür vom Züchter zurückverlangt werden können, muss ggf. ein Anwalt klären. Laut Gewährleistungsrecht gibt es auf Hunde eine Garantie von 2 Jahren (Gesundheit, zugesicherte Eigenschaften gemäß VDH-Rassestandard).

In wirklich schwierigen Fällen und wenn alle Möglichkeiten ausgeschöpft sind, werden wir natürlich unsere Erfahrungen weiterhin gern mit den Besitzern von Problembeardies teilen.

 

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Danke!

Wir bedanken uns bei allen, die uns Vertrauen entgegenbrachten, und vor allem bei denen, die inzwischen zu neuen Freunden geworden sind und unser Netzwerk mit ihrem Fachwissen bereichern.

 

IG COMING HOME

i. A. Liesel Baumgart

 

PS:

Für die Züchter hier ein paar typische Auszüge aus Mails, damit sie auch „die andere Seite“ einmal wahrnehmen (Namen wurden aus Gründen des Datenschutzes entfernt):

 

Sie haben mich vollends davon überzeugt, wenn überhaupt dann nur einen Beardie vom alten Schlag zu kaufen. Der passt sicher am besten zu uns, wir sind auch so, wie Sie den Hund beschreiben.

Ihre Homepage hat mir sehr gut gefallen und in vielen Dingen bin ich Ihrer Meinung. Gerade nach einem Besuch einer kleineren Ausstellung am Wochenende! Das war ernüchternd! Ich habe selbst einen Beardie Rüden und möchte vielleicht im nächsten Jahr einen Zweiten dazu nehmen. Wie Sie schon selbst geschrieben haben, Beardies machen wohl irgendwie süchtig. Allerdings stelle ich mir da kein "Modepüppchen" vor, sondern einen "Alltagstauglichen Beardie"!

Ihre Internetseite ist ein Lichtblick unter allen Bearded Collie Seiten! Ich suche für mich und meine Familie (11, 16, 18, 42 und 43 Jahre alt) einen Beardie vom alten Schlag.

Ich habe Ihre Internet-Seite und auch das Buch gelesen. Bitte nennen Sie mir ein paar Züchter, die Beardies vom alten Schlag (so wie Sie sie beschreiben) züchten.

Bitte senden Sie mir die Liste mit den Züchtern, die den Bearded Collie noch nach dem alten Schlag züchten. Diese Beardies gefallen mir nämlich viel besser, als die mit den extrem langen Haaren.


Recht herzlichen Dank für Eure Muhe diese Homepage zu gestalten und Aufklärungsarbeit zu leisten. Ich bin sehr froh, dass ich die Seite gefunden habe! Schweren Herzens mussten wir vor kurzem unseren heiß geliebten XXX einschläfern lassen. ... Meine Frage: ich sehe in den letzten Jahren nur noch Beardies, die sowohl vom Aussehen als auch vom Wesen her wenig mit unserem Bären (unser Hund war sehr groß und hatte 28kg) gemeinsam haben. An welchen Züchter in Ö oder gerne auch in D kann ich mich wenden, wenn wir wieder einen Bearded des alten Schlags haben mochten? Ich hoffe auf Eure Hilfe!

Ich muss auch sagen, dass ich über einige Postings im Forum sehr erstaunt, teilweise erschrocken bin. Wer da seine "Fahne nicht in den Wind" stellt wird leider oft niedergemacht. Schlimm!

... Die Ausstellung war meine Erste überhaupt und wenn ich ehrlich bin, wohl auch die Letzte. Obwohl andererseits muss man sowas auch mal gesehen haben um sich selbst ein Bild machen zu können. Gerade nach dieser Schau habe ich mich gefragt, ob es noch "normale" Züchter gibt.

Können Sie mir mitteilen, wo ich einen vernünftigen Züchter finde, der noch den "alten Schlag" züchtet?

Ich habe tatsächlich ein Buch von Ihnen bei ebay ersteigert. Zu meiner Schade muss ich gestehen, dass ich gerade erst bemerkt habe, dass es von Ihnen ist. Zufälle gibts!! Es ist allerdings nur die "Kurzfassung". Aber ich merke schon, ich muss mir Ihr anderes Buch auch noch zulegen.

Meine Frau und ich möchten uns im Laufe des nächsten Jahres mit einem Beardie "zusammentun". Nach ausführlicher Recherche im Internet und nicht zuletzt durch Ihr Buch "Bearded Collie" glauben wir, dass es ein klassischer Beardie sein soll.

Was Sie sagen, klingt ja wirklich erschreckend, sowohl über die Zuchtbestrebungen mit all ihren Begleiterscheinungen als auch die Reaktion der Züchter auf Ihr Buch ... Ein "moderner" Beardie kommt weder für meine Frau noch für mich in Frage, wir stellen uns keinen Vorzeigehund vor sondern eher einen Kumpel, mit dem wir auch in unwegsameren Geländen laufen können, vor dem niemand Angst haben muss und der den Tierarzt nicht reich machen will.


Seit einiger Zeit interessiere ich mich für einen Bearded Collie. Nach dem Besuch einiger Ausstellungen bin ich aber stark verunsichert, ob diese Rasse wirklich zu mir paßt. Nach der Lektüre Ihres Buches bzw. Ihrer HP ist mir klar geworden, daß der sogenannte "alte Schlag" genau der Hund ist, den ich mir vorgestellt habe.  

Wir haben uns so in diese Rasse verliebt, dass wir natürlich gerne wieder einen Beardie hätten, allerdings eben keinen dieser Modehunde. 

Ich habe einen Beardie und möchte irgendwann gerne noch einen Gefährten dazu, und bin daher schon seit einiger Zeit auf der Suche nach guten Züchtern. Und für mich ist das normale, kürzere Beardie Fell sehr wichtig, auch mein Beardie hat noch normales Fell. Allerdings habe ich noch keinen Züchter gefunden, der meinen Ansprüchen gerecht wird UND nach dem alten Beardie Schlag züchtet...

Ich habe mit großem Interesse Ihr Buch über Bearded Collies gelesen. Nach reiflicher Überlegung; vielen Gesprächen mit "Hundekundigen" jeglicher Art und innerhalb der Familie haben wir uns für den Beardie entschieden. Wir haben Freitag einen Besuchstermin bei einem Züchter ( "vom XXX" ) in unserer Stadt XXX, dessen Hündin zufällig zeitgleich mit unserer Entscheidungsfindung Welpen bekommen hat. Da ich jedoch Ihre Vorstellung von einem "ursprünglichen" Bearded Collie sehr gut nachvollziehen kann und teile und partout keinen Modehund möchte, habe ich als Unerfahrener die Sorge an den falschen Züchter und somit an den falschen Hund zu geraten. Daher frage ich mich ,ob Sie uns eventuell durch die Adresse eines Züchters , der "echte" Beardies züchtet; o.ä. Hilfestellung; weiterhelfen können.

Da ich jetzt gerne wieder einen Bearded hätte, würde ich einem ursprünglichen Bearded den Vorzug geben.

Bis ich durch Zufall auf Ihre Webseite gestoßen bin, nahm ich an, dass es so einen Bearded nicht mehr gibt.

Durch Suchen im Internet habe ich eure Seite gefunden. Seit einer Woche sehe ich mir eure Seiten immer wieder an, da der Wunsch nach einem neuen intelligenten, charakterfesten Begleiter auf meinen Spaziergängen sich immer mehr in den Vordergrund drängt.

Da für uns keine überzüchtete Mimose in Frage kommt, teilen Sie mir bitte mit wo ein kleiner Beardie ein neues liebevolles Zuhause sucht.

Ich danke Ihnen von ganzem Herzen, dass Sie sich so für uns einsetzen und versuchen zu helfen. Ich glaube Sie haben eine große Tier- bzw. Hundeliebe. Ich bin sehr froh darüber.

... Was den Züchter und die Vorbesitzerin angeht so will ich mit keinem mehr was zu tun haben, denen ging es nicht wirklich um die Hunde sondern nur um den Geldbeutel. Solche Leute verachte ich die sich auf Kosten der Tiere bereichern. Gott sei Dank gibt aber auch noch Leute wie Sie und Ihre Mannschaft von Coming home.

Nachdem unser alter (Mode) Beardie vor kurzem gestorben ist, hätten wir jetzt gerne wieder einen. Aber einen Modebeardie wollen wir auf keinen Fall wieder! Wir wünschen uns einen richtigen Hund, keinen "Schisser", mit dem man nichtmal in die Stadt gehen kann. Deshalb wenden wir uns nun an euch. Wir hätten sehr gerne einen echten Beardie, aber wir haben keine Ahnung, wo wir ihn finden können.

 

Übrigens,

es war in den 14 Monaten seit Öffnung unserer Website nur eine einzige Mail mit Kritik dabei: eine Züchterin, die ihren Namen nicht nannte ...

 

 

 

Jahresrückblick 2005

 

Lichtblicke und Rückschläge

hat es 2005 während unserer Arbeit zum Erhalt der Beardies vom alten Typ gegeben.

·         Da waren Hündinnen, die gedeckt wurden und keine Welpen brachten, so dass wir all den Interessenten, die sich einen wesensstarken, nicht allzu pflegeintensiven und gesunden Beardie wünschten, noch weniger Welpen von empfehlenswerten Züchtern anbieten konnten.

·         Da war die immer noch unverständlich hohe VDH-Welpenzahl für 2004, obwohl uns immer wieder berichtet wird, dass die modernen Züchter Absatzschwierigkeiten haben.

·         Da war ein Bericht über Beardies in einer Hundezeitschrift, der auf die Problematik der modernen Beardies hinwies, in dem der Verfasser aber trotz unserer eindringlichen Vorab-Warnung nicht von seiner Meinung abwich, die Befürworter von Modehunden und von Beardies vom „alten Typ“ sollten einen Kompromiss finden.

·         Da waren aber auch neue engagierte Freunde, die sich für die Zucht mit Beardies vom alten Typ einsetzen, auch außerhalb Deutschlands.

·         Da waren mehrere Beardies vom alten Typ, die auf Ausstellungen unerwartet gut abschnitten.

·         Und da waren die Brambledale-Beardies von Lynne Sharpe in Wales, mutig mit Arbeitsbeardies gezüchtet (leider incl. Merle-Gen), von denen junge Hunde unter Mühen nach Deutschland und Frankreich exportiert wurden.

·         Lichtblicke waren ebenfalls mehrere Artikel von Mrs. Sharpe in der „Beardie Revue“.

·         ... und bei der Hundezeitung „Our Dogs“ entdeckten wir endlich einmal einen Kalender, der einen Beardie mit ansehnlich kurzem Bart zeigt.

 

our Dogs Kalender 2006

 

Einige Male hörten wir von Beardies, die nicht bei VDH-Züchtern gekauft wurden. Diesbezüglich raten wir zu besonderer Vorsicht. Zwar findet man bei solchen Züchtern noch einige Beardies, die äußerlich dem „alten Typ“ entsprechen (sie haben auf Ausstellungen anderer Clubs offenbar eher Chancen als im VDH), doch es gibt leider immer wieder schwarze Schafe unter diesen Züchtern.

Wir können nachvollziehen, warum Züchter von VDH-Ausstellungen Abstand nehmen und sich dem VDH nicht anschließen wollen. Oft hat es allerdings andere Gründe, dass die Züchter nicht im VDH sind: Sie wollen auf möglichst billige Weise Hunde produzieren. Die Leidtragenden sind die Hundemütter und die Welpen. Deshalb bitten wir dringend: Augen auf beim Welpenkauf, sowohl bei Züchtern außerhalb des VDH als auch im VDH, wo es überwiegend Modezüchter gibt.

 

Erschreckend ist manches Mal die Unkenntnis der Beardie-Besitzer. Sogar welliges Fell wurde für einen Fehler gehalten, bei dem man uns um Hilfe bat.

 

Die Ängstlichkeit der Beardies scheint immer schlimmer zu werden.

 

Neben den bekannten häufigen Gesundheitsproblemen der modernen Beardies mit Nieren und  Schilddrüse wurden uns in 2005 genannt:

- Herzprobleme

- Spondylose

- Arthrose

- Kryptorchismus

- Bauchspeicheldrüsenerkrankung

- Juckreiz und Hauterkrankungen

- Pfoten- und Krallenprobleme

 

Ansonsten: Alles wie gehabt.

Die meisten Züchter zeigen sich nach wie vor uneinsichtig.

Nur noch sehr wenige Züchter halten konsequent am „echten“ Beardie fest und scheuen keine Mühe, geeignete Zuchtpartner zu finden.

 

Wir danken allen,

die uns im vergangenen Jahr unterstützten und die uns mit ihren Mails Mut machten, am Ball zu bleiben.

 

* * *

 

Zu unserem Jahresrückblick 2004 hatten wir einige Rückmeldungen, dass die Auszüge aus Mails besonders eindrucksvoll gewesen seien. Deshalb möchten wir den Besuchern unserer Seiten – und vor allem den Züchtern - auch aus dem Jahr 2005 einige Auszüge zur Kenntnis und zum Nachdenken geben.

(Namen und Hinweise auf die Verfasser wurden natürlich entfernt.)

 

Habe mich jetzt eingehend schlau gemacht und bin eigentlich etwas enttäuscht, dass es Züchter gibt, die mehr nach der Mode züchten. Möchte einen gesunden, starken und pflegeleichten Beardie haben. Da ich auf dem Lande wohne und meine Hunde mit mir sehr viel unterwegs sind (lieben Pfützen und Matsch über alles), sollte der Hund ein Fell haben, das man gut pflegen kann. Suche innerhalb dieses Jahres einen Welpen von einem sehr guten Züchter.

 

Mit großem Interesse habe ich ein Buch von Ihnen sowie Ihre Internetseite gelesen. Es ist toll, dass es Ihre Beardie-Initiative gibt!!! Wäre es möglich, mich auf die Vormerkliste setzen zu lassen? Uns ist es auch egal, wie lange wir warten müssten oder wie weit wir fahren müssten, um einen Welpen zu bekommen. Hauptsache er ist vom alten Beardie-Typ! Für meinen Freund und mich würde ein Traum in Erfüllung gehen. Im Voraus besten Dank – und machen Sie weiter so!!!

 

Wir interessieren uns für die gute alte Bearded Collie Rasse. Bekomme ich über Sie Adressen von Züchtern, die diese lieben Kerle züchten?
Ich hatte etwas Schwierigkeiten, das System/Bewertung der "50 Besten..." zu verstehen und da tummeln sich "alte" und "junge" Rassen??

 

Wir interessieren uns sehr für diese schöne Hunderasse, allerdings nicht in der neuen langhaarigen Form, sondern in der Urform.

 

Wir tragen uns seit längerem mit dem Gedanken, einen Hund anzuschaffen.
Es sollte - in der engsten Auswahl - ein Bearded Collie sein (unsere
Nachbarn haben einen seit Anfang der 90er). Allerdings waren auch uns die modernen Züchtungen so fremd, dass wir bisher davon abgesehen haben. Umso erfreuter waren wir, als wir auf Ihre Website gestoßen sind (über die Bewertungen Ihres Buches "Bearded Collie" bei Amazon).

 

Da wir Pferde haben, sind wir natürlich an einem Hund interessiert, der robust und „pflegeleicht“ ist. Zumal gefällt uns der Typ vom alten Schlag, kurzes und rauhes Haarkleid, wesentlich besser als die auf den Hundeschauen vorgestellten, bis zum geht nicht mehr gestylten Hunde. Deshalb wären wir an Adressen von Züchtern interessiert, die den alten Typ noch züchten.

 

Wir wünschen uns nach einer Weile der Trauer wieder einen Hund, und zwar einen, mit dem unsere Kinder leichter und sanfter umgehen können und der dennoch ursprünglich ist und bei uns auch so bleiben soll. Bitte schicken Sie uns doch Adressen von Züchtern, die der Coming-Home-Initiative angehören.

 

Ich möchte mir unbedingt einen Beardie zulegen - habe aber keine Ahnung, woher ich einen gesunden "richtigen" Beardie bekommen kann. Könnten Sie mir vielleicht einen zuverlässigen Züchter nennen?

 

Zuerst einmal vielen Dank für die (unabhängige) Informationen auf Ihrer HP und Ihr Engagement für die Bearded Collies.
Da wir nun ein eigenes Haus haben (und keine Einschränkungen mehr durch Vermieter...), möchten wir uns einen Hund zulegen. Wir wollen keinen "Trendhund", sondern einen, der zu uns passt. Wir haben 3 Kinder, die alle ihren eigenen Willen haben und deshalb würde ein "devoter" Hund nicht zu uns passen.


Ich suche seit einiger Zeit einen Bearded Collie-Welpen. Bislang habe ich noch keine Erfahrung mit Beardies; aber je mehr ich mir Informationen aus dem Internet hole, desto mehr bin ich mir sicher, dass es unbedingt ein Beardie "alten Typs" sein sollte.

Leider bin ich noch nicht so richtig in der Lage, den modernen vom alten Typ zu unterscheiden. Was ich so im Internet gefunden habe - das Fell der Tiere kommt mir oft zu lang vor (also ist es sicher der moderne Typ); obwohl fast jeder Züchter alles mögliche betont, z.B. dass er hauptsächlich auf Wesensfestigkeit Wert legt und meistens auch, dass er den typischen Bearded Collie züchtet.

 

Wir sind eine Familie mit 2 kleinen Kindern und wünschen uns kein Fellmonster, sondern einen freudigen ausgeglichenen Familienhund.

 

Wir verfolgen mit Interesse Eure Bemühungen, bei den Züchtern und Haltern der Bearded Collies das Bewusstsein zu wecken, die alte ursprüngliche Art dieser einmaligen Hunderasse zu bewahren.

Wir können z.B. nicht verstehen, aus welcher Motivation solch ein Züchter wie ... jetzt langhaarige Zottelmonster fabrizieren soll. Vom Eindruck der Internetseiten und im Gespräch sollten die das doch gar nicht nötig haben, insbesondere wenn die Ausstellerei von Fellmonstern sowieso nicht nach deren Sinn ist...

Sicher gefallen uns die Hunde von der Zuchtstätte „Strawberry Fields“ aus Ihrem Buch „Bearded Collie“ am allerbesten. Auf der Seite 79, 132, 157 sehen sie so robust aus, als gehen sie mit einem durch „dick und dünn“. Sollte denn so was keiner mehr haben wollen?

Wir, d.h. eine dreiköpfige Familie wollen einen Bearded Collie als neues Familienmitglied aufnehmen. Da ich leider etwas schlechte Erfahrungen mit der Hundezucht gemacht habe - mein Vater hatte bereits 2 vollkommen neurotische Rauhhaardackel - wünsche ich mir einen charakterfesten Hund und kein Ausstellungsexemplar.

Ich bin mit Freude auf diese Seite gestoßen. Suche schon seit längerem im net über Beardeds nach. Bitte setzen Sie uns auf Ihre Vormerkliste für Welpen nach dem alten Typ. Wir bzw. meine Eltern haben seit 10 Jahren eine Bearded-Hündin, die aber leider aus einer "schlechten" Züchtung stammt. Der Hund ist natürlich trotzdem unsere Beste. Aber wir haben sozusagen an ihr gelernt. Jetzt suchen mein Mann und ich nach einem Welpen, bin aber über die meisten Kitsch-Seiten nicht sonderlich begeistert.

Es ist so, dass wir nach reiflicher Suche nach einem geeigneten Hund für uns auf die Beardies gestoßen sind und wie das dann so geht, verschlingt man geradezu alle Informationen, die man so findet. So geschah es, dass wir einen Besuch mit einem Züchter dieser Rasse vereinbarten und uns mit ihm und den weiteren Hunden auf einem Hundetreffen trafen. Es stellte sich heraus, dass uns die Eigenschaften der Rasse super klasse gefielen, aber der Fellpelz nicht! Das Fell ragt bei den erwachsenen Tieren fast bis auf den Boden und eine Struktur der Hunde ist dann nicht mehr zu erkennen ... ;-o(   (schade)

Nun die Frage wie komme ich an Beardies vom alten Typ??? Jetzt nach alledem, was ich so gelesen habe, bin ich mir sicher, keinen der namhaften Züchter zu unterstützen!

Ich möchte mir in naher Zukunft einen Hund anschaffen und habe mich nach langem Rassebuchwälzen und Internetrecherchen auf einen Beardie versteift. Allerdings möchte ich keinen Barbiepuppen Plüschhund haben, sondern einen wesensfesten gesunden Hund, mit dem man durch dick und dünn gehen kann. Auch möchte ich nicht täglich Stunden für die Fellpflege opfern, ich finde, in dieser Zeit kann man schönere Dinge mit seinem Hund unternehmen. Eure Seite war für mich daher sehr interessant und ich würde mich freuen, wenn ihr mir eine Liste mit Züchtern vom alten Schlag zukommen lassen könntet. Macht auf jeden Fall weiter so mit eurer Initiative, eure Homepage ist wirklich sehr gelungen.

An Coming Home kommt heute keiner mehr vorbei, der sich für Beardies interessiert.


Ich kann gar nicht sagen wie dankbar ich bin, Euch kennen gelernt zu haben. Mein Leben ist, seit ich unseren Beardie habe, viel ereignisreicher, bunter, positiver, einfach schöner geworden und das verdanke ich vor allem Euch. Habe endlich Leute getroffen, die so denken wie ich und auch mal einen etwas nicht so einfachen Weg gehen, zum Wohle des Hundes.

Ich freue mich, dass es Menschen gibt, die sich dafür einsetzen, dass die Beardies wieder das werden, was sie einmal waren. Hunde  ohne Wolle und mit wesensfestem Charakter. Bitte machen Sie weiter und helfen Sie den Beardies.

Hallo! Bin durch Zufall auf diese Seite gestoßen und finde es toll, dass Sie sich so für den Beardie vom alten Schlag einsetzen. Ich selbst habe 2 Rüden, einen vom alten Schlag und einen modernen langhaarigen Beardie und es ist genau so, wie Sie es schreiben, alle denken immer der Beardie vom alten Schlag hätte Fellprobleme. Alle beide Hunde haben glänzendes Fell und bekommen das gleiche Futter. Der Beardie vom alten Schlag ist viel intelligenter, gewitzter und schlanker als der moderne Beardie und da heißt es wieder von den unwissenden Leuten "Der ist aber viel zu dünn", obwohl das nicht stimmt. Er ist, wie der Ur-Typ, sehr schlank.

Ich liebe alle beide Beardies abgöttisch, aber ich finde es immer traurig, wenn der Beardie mit dem kurzen Fell hinten angestellt wird und es negativ über ihn gesprochen wird, obwohl ja früher die Beardies kurzes Fell hatten. Das ärgert mich wahnsinnig.

Ich besuche auch Ausstellungen und ich habe mir vorgenommen, den kurzhaarigeren Beardie nichts desto trotz auszustellen, denn ich bin von ihm überzeugt. Es müsste halt nur mehr Richter geben, die das auch sind. Die meisten Leute, die ausstellen, lachen, wenn sie ihn sehen, aber das ist mir egal, sollen sie ruhig, das zeigt eigentlich nur, wie uninformiert sie über ihre eigene Rasse sind. Wenn ich mit Züchtern spreche über den alten Schlag Beardie, dann heißt es immer, den gibt es nicht, alle Beardies stammen eh von den gleichen Hunden ab, aber ich weiß, dass es ihn gibt, nur will immer niemand etwas davon hören. Für die meisten Züchter und Richter sind nur Fellmonster die wahren Beardies - das ist sehr schade. Hatte 10 Jahre lang einen Beardie vom alten Schlag und nun den letzten aus dieser Zucht ergattert, denn der Züchter hört nun auch auf, diese tollen Beardies zu züchten. Sehr schade! Es wäre sehr schön, wenn man diese Art Beardie erhalten könnte. Ich werde versuchen, dazu beizutragen.

Ich hatte wieder Lust...oder immer wieder, zu sehen, was so in der Beardie-Szene so läuft. Überrascht, auf Ihre Seite zu stoßen. So etwas wäre vor Jahren nicht möglich gewesen.

Meine verstorbene Freundin Elke Jarnut hat einsam und allein für die alten Typen auf allen Fronten gekämpft ...

Ich finde es sehr interessant, dass jemand mal von eingezüchteten Fellproblemen und „Modehunden“ von seiner Lieblingsrasse berichtet. Das tut nicht jeder. Jeder erzählt wie toll die Hunde sind und macht gar nicht auf die evtl. Zuchtprobleme aufmerksam. Danke für diese Hinweise.

Mit viel freude haben wir uns eurer site besehen, viel gute info uber diese tolle hunden von alten typ. Ach wir haben zwei Beardies von alten typ. Wir kommen von der Niederlande und haben beide hunde bei ein Niederlandische zuchterin die schon zuchtet von 1987.Eine hundezuchterin mit ein groses hartz fur diese alte rasse. Unsere hunden sind wie es beschrieben ist, spielen tollen rausen uber bergen ans wasser und " rabatsen" (spielen) mit viel lust. Es sind richtige hutehunden und sie willen auch immer wen wir mit die hunde spatsieren das wir suzammen bleiben so wie est ein richtige hutehund wie den beardie macht. Wasser und smutz..das gehurt to den beardie fur uns ist es kein modehund.Wir leben nun sinds martz 2005 in Duitsland, gerne muchten wir mit Beardiebesitzers von Alten typ in contact kommen um in deze umgebung mit besitzer und beardies was to undernemen, ist das moglich?

Ich habe anscheinend einen Bearded-Rüden mit kürzerem Fell - der dem alten Standard sehr ähnlich ist, und eine Hündin der neueren Generation (hat einen wesentlich höheren Anteil an Knotenbildung). Des weiteren kann ich nur bestätigen, dass ich bei dem Rüden so gut wie keine Probleme mit dem Fell habe. Es bleibt oft wochenlang ohne Knoten, obwohl wir viel über Felder etc. laufen. Und dies täglich und bei egal welchem Wetter. Ich sehe, dass mein Rüde viele Eigenschaften der Original-Rasse hat, und bin sehr froh darüber.

Ich möchte Ihnen kurz schildern, wie glücklich wir mit unserer Hündin sind! Es ist so ein wunderbares Geschöpf, das da bei uns gelandet ist, man kann unsere Begeisterung gar nicht ausdrücken. Sie macht zwar auch viel Arbeit, gerade da wir so etwas ziemlich ernst nehmen und versuchen, sie bestens zu versorgen und zu unterhalten... ;-))) sie ist so, wie Sie das in Ihren Büchern beschreiben. Sie ist total gescheit und hat viel Humor, lotet aber auch genau ihre Grenzen aus. Sie ist suuuuper herzig. Im Hundekurs (wie überall anders auch) ist sie total beliebt, das mit Gehorsam dauert aber wohl noch ein wenig, ist momentan oft noch Glückssache. Aber immerhin geht schon Sitz, Pfote geben, Platz und: nein, lass den Socken aus!

Ich unterstütze Ihre Initiative sehr! Ich habe leider einen sehr ängstlichen 2 1/2 jährigen Beardie und bin manchmal sehr verzweifelt, weil ich nicht mehr weiß, wie man dem armen Kerl  helfen kann.

hallo ihre website gefehlt mir,ich habe seit 8 jahren ein beardierüden aber seit mehr als fünf jahren frist unser hund sein fell immer so ab das mann das komplete fell abscheren muss wir waren schon bei etlichen teirärzten und nimmant kann uns helfen sie sagen das es psychomatisch ist wir hatten damals ein verkehrsunfall gehabt da war unser hund mit im auto er war damals circa 2 jahre alt vieleicht habt ihr eine idee oder kennt jemand der das gleiche durch mach wie wir.

Seit 7 Jahren besitze ich eine Bearded Collie Hündin. Leider hat sie seit ca. einem Jahr einige für uns unverständliche Macken und wir wissen nicht mehr weiter: Schon von Beginn an war sie empfindlich, was Werkzeuggeräusche anging, reparierte mein Vater ein Fahrrad, drückte sie sich an unsere Beine, das war ja noch OK und wir dachten, es hinge mit dem sensiblen Gehör von Hunden zusammen, doch vor einem Jahr begann sie dann bei bestimmten Geräuschen (Kinder im Kinderwagen oder auf Dreirad, Roller, bestimmte Sorte Fahrradklingel, Werkzeugkleppern) Hals über Kopf davonzurennen, wenn das nicht ging, zerkratzte sie unsere Türen. Dieses Verhalten zeigte sie dann auch, wenn sie allein blieb, verstärkt seit einem Einbruchsversuch bei uns zu Hause. Durch das Aufhängen von Werkzeug an den Türklinken versuchten wir sie zu desensibilisieren, bis vor 1 Monat war es auch wieder in Ordnung, jedenfalls so weit, dass sie nicht mehr davonrannte, doch dann fing es wieder an und noch grundloser als zuvor (denn sie hat nie negative Erfahrungen mit Werkzeug oder Kindern durch uns erfahren müssen). Ich wäre Ihnen für jeden Ratschlag sehr dankbar.

Vielen Dank für Eure super Seite! Unsere Hündin ist jetzt 10 Jahre alt. Leider leidet Sie an einer angeborenen Bauchspeicheldrüsen-erkrankung. Auch die Fellpflege treibt uns zuweilen in den Wahnsinn... Wir haben uns irgendwann entschieden, sie scheren zu lassen! Jetzt ist sie fröhlicher und wir sind es auch! Es ist wissenswert, dass der Ursprung unserer Probleme bei der Zucht liegt (insbesondere die Überängstlichkeit, - bei einem lauten Wort (nicht zu ihr gesprochen)-kann es schon passieren, dass sie unter sich lässt.-)

... dass dieser "begeisterte Züchter" am letzten Sonntag so nebenbei erwähnte, dass er sich nie wieder einen Beardie anschaffen würde. Viele Hundesportler sagen das, weil ihnen erstens die Fellpflege zu aufwendig ist, und zweitens ein ängstlicher Beardie für den Hundesport absolut ungeeignet ist. Oft lassen sich Beardies erst gar nicht an eine Turnieratmosphäre gewöhnen.

Wir haben ein Beardie-Mädchen, das uns von ihrem Wesen her unendlich viel Freude macht. Vom Charakter her ist sie eine ganz Liebe, die ihre Erziehung so nebenbei aufgenommen hat und sich überall vorbildlich betragen kann. Nachteilig ist ihre doch erhebliche Ängstlichkeit gegenüber Kindern und fremden Hunden. Leider gehört sie wohl auch zu den überzüchteten Tieren, denn sie hat einen leichten Herzfehler und muss Digitalis nehmen. Außerdem ist ihr Fell so weich, dass sich ständig Filzknoten bilden, gegen die wir mit Bürsten und Kämmen nicht mehr ankamen. Jetzt haben wir das Fell ganz gegen die Rassestandards kürzen lassen und dadurch einen fröhlichen und tobenden Hund erhalten. Wir haben auch die Züchterin darüber informiert.

Fantastisch, die Website. Wirklich. Nach dem Tot unserer vierjahrigen Beardie vonwege Auto Immum Krankheit, mochten wir sogerne ein gesundes Welpschen, aber wir sind sehr angstlich geworden. Da sa ich aufs Internet eure Site und ist mir vieles klar geworden. Zu bisher hatten wir 2 Bearded Collies. Unsere erste Beardie wurde 11 Jahre alt, hatte aber seit seinem Funften schweres arthrose, Unser zweites war ein madchen, sehr, sehr lieb, war aber ab ihr zweites lebenjahr immer ofter krank und wir mussten ihr vergangenen Februar einschlafen lassen. (Entschuldigen Sie mein schlechtes Deutsch, sprechen geht besser als schreiben). Jetzt ist mir vieles klar. Die Zuchter die wir bisher mitgemacht haben sprechen immer von Schowhunde. Wir mochten aber keinen schowhund, wir mochten einen starken Beardie. Deshalb bitte ich um eine liste von guten Zuchter und wenn moglich von guten Welpen. Wir wohnen in Holland.

Besser ein jahr warten als wieder dieser anblick in die treuen augen von so ein krankes tier.

Gestern traf ich auf einem Agility-Turnier einen 10 Monate alten Beardie. Die Besitzerin sprach mich letztes Jahr schon an. Gestern jammerte sie: "Ach Gott, der hat ja jetzt schon so furchtbar viel Fell!" Der Hund war vorne schon total zugewachsen. Von Körperkonturen war kaum etwas zu sehen. Aber die Dame möchte ja unbedingt auf Ausstellungen gehen, da darf man ja nix abschneiden. Armer Beardie! Natürlich möchte sie mit ihm auch Agility machen. Bin ja mal gespannt, wie sie das anstellt. Sie meinte noch, wenn er auf Ausstellungen nicht genügend Beachtung findet, dann könne man ja immer noch die Haare am Bauch abschneiden, damit er beim Agility mit seinem langen Fell keine Sprünge reißt. Aber die muss er ja erst mal sehen können...

Erst einmal wollte ich ein GROSSES LOB los werden, dieses ist die beste und informativste Seite im ganzen Netz über Bearded Collies. Schade, dass ich erst heute über Ihre Seite gestolpert bin, hätte mir bestimmt viel Ärger erspart.

... (über eine Verletzung des Welpen) ...

Vielleicht können wir verhindern, dass noch andere Menschen auf die Lügen dieser Züchterin hereinfallen.

...

Ich habe die Züchterin gestern Abend telefonisch erreicht, sie tat ziemlich erschrocken und hat sich 1000x entschuldigt. ... Sie erklärte sich aber sofort bereit, alle Tierarztkosten zu übernehmen, ich sollte ihr allerdings etwas Zeit geben, sie wäre im Moment pleite.

Ich habe hier schon öfter Beardies getroffen, aber meistens waren die Leute komisch und der Hund durfte nicht spielen oder so.

Ein Hund war dabei, da kannste wieder nur den Kopf schütteln. ''Wenn wir die Bürste in die Hand nehmen, läuft sie immer weg.'' Wie es mir schien, war es ein 'Gebrauchthund', aber das ist trotzdem keine Entschuldigung. So wird er halt immer mal wieder geschoren. Und als ich meinte, das ist ja schon krass, denn er muss teilweise ja sicher auf 3 mm geschoren werden, damit man unter dem Filz durchkommt, meinten die nur - ja, das hatten wir schon mal! Seufz...

Habe Ihre Homepage gelesen punkto viel Fell beim Beardie und möchte Ihnen aus Erfahrung nur beipflichten:

Ein Beardie mit kürzeren Haaren fühlt sich wirklich wesentlich wohler. Habe meinen vorigen Beardie immer wieder die Haare kurz geschnitten, da er Herzprobleme hatte und im Sommer sehr gelitten hatte mit dem Fell - hatte nicht so viel Fell wie die heutigen (war noch eher alter Typ geb. 1989), er ging viel lebensfroher durch die Welt wie ein junger Hund, überhaupt im Sommer fühlte er sich mit kurzem Schnitt wohler.

Habe jetzt wieder einen Beardie, aber leider mit viel mehr Fell als der vorige. Sein Fell ist zwar eher fein und auch öfters elektrostatisch aufgeladen, da ist er auch dann wirklich nervöser (Gewitterstimmung). Sein Nervenkostüm ist manchmal auch nicht gut und er kratzt sich auch viel. Habe ihm die Haare auf der Stirn gekürzt, dass er einen guten Durchblick hat, da er mit den langen Haaren eher unsicher war beim Spazierengehen, weil er nichts gescheit erkennen konnte. Werde ihm wahrscheinlich nächstes Jahr auch die Haare kürzen und mal sehen, wie er sich fühlt - leidet im Sommer schon sehr (wurde leider auch eine Herzmuskelstörung festgestellt). Es ist leider auch so, dass er auch oft von anderen Hunden angegangen wird (seit Baby an), da anscheinend viele Hunde so viel Fell nicht zuordnen können.

Unsere fast 12jährige Beardiehündin hat innerhalb eines Jahres ihr komplettes Unterfell verloren. Da sie von Anfang an nicht viel Fell hatte, sieht man jetzt an vielen Stellen bereits die Haut. Der Tierarzt machte eine Blutuntersuchung, konnte allerdings keine Erkrankung feststellen und meint, der Fellverlust wäre altersbedingt. Ansonsten ist sie für ihr Alter nicht wirklich fit und agil und zeigt keinerlei Zeichen einer Erkrankung. Kann ich dieses Fellproblem einfach als Schönheitsmakel hinnehmen oder sollte ich vielleicht doch noch einen anderen Tierarzt aufsuchen???

Ich hab mit meinem Beardie-Rüden ein fürchterliches Problem. Seit September hat er einen roten Hautausschlag, der fürchterlich juckt. Ich war schon bei mehreren Tierärzten, aber keiner konnte etwas finden (weder Pilze noch Milben). Der Ausschlag sieht aus wie beim Menschen die Masern. Wenn er abheilt, verkrustet er, kommt aber an anderen Stellen wieder. An den Ohren sieht es aus wie eine Schuppe an der anderen, die sich zwar abkratzen lassen, aber das ist dem Hund fürchterlich unangenehm und er kratzt sich fast die Hinterpfoten aus. Wenn er so weitermacht, hat er bald kein Fell mehr. Futter hatte ich nicht umgestellt (Futtermittelallergie). Jetzt koche ich aber alles frisch. Hat jemand schon mal etwas Ähnliches gehabt und kann mir einen Rat geben? Ich würde mich riesig freuen.

I don't know why, but she doesn't always like to get brushed.  I wanted to brush her today, so I put the baby gate up to trap her in the family room.  When I went to pick her up, she avoided me by trying to squeeze  between the couch and the wall.  I had to put a leash on her to get her to allow me to pick her up.  She's very good once I get her up on the grooming  table.  She probably still needs more brushing but a few hours is a lot for one little Beardie girl to handle in a day.

Übersetzung: Ich weiß nicht warum, aber sie mag es nicht immer, gebürstet zu werden. Ich wollte sie heute bürsten, darum habe ich das Babygitter benutzt, damit sie im Wohnzimmer in der Falle saß. Als ich sie hochnehmen wollte, wich sie mir aus und versuchte, sich zwischen Sofa und Wand zu quetschen. Ich musste sie an die Leine nehmen, damit sie es zuließ, dass ich sie hochnahm. Sie ist sehr fügsam, wenn ich sie erst einmal auf dem Kämmtisch habe. Wahrscheinlich muss sie noch mehr gebürstet werden, aber ein paar Stunden an einem Tag ist eine Menge für ein kleines Beardie-Mädchen.

Wir waren heute bei einer Züchterin namens ... und haben uns ihre Hunde und ihren aktuellen Wurf angesehen.

Sie züchtet seit etwa 20 Jahren und hat sehr viele Erfolge und Pokale. Das alles ist uns aber nicht besonders wichtig, da wir einen Familienhund mit gesundem Körper und Wesen suchen, uns also Pokale und ähnliches völlig egal sind.

Es ist schade, dass wir Menschen scheinbar ständig dazu neigen, uns die Natur untertan zu machen, anstatt sich in ihr wiederzufinden. Welche Entwicklung ist in der so genannten zivilisierten Welt nötig, dass wir endlich lernen, das Andersartige nicht beherrschen zu müssen, um ein Teil des Anderen werden zu dürfen. Gegenseitiger Respekt und Achtung verbieten es eigentlich von selbst, andere nach den eigenen Vorstellungen und Wünschen zurechtbiegen zu müssen. Das gilt für unsere Mitmenschen ebenso wie für die uns anvertraute Natur mit all ihren Geschöpfen. Leider ist es in der Tat so, dass dieses (Selbst)Verständnis scheinbar kaum noch Platz in unserer ach so zivilisierten Welt findet. Deshalb können wir Eure Probleme, Stellung zu beziehen, in Bezug auf die Verfremdung der Nachzucht (nicht nur) beim Bearded Collie, sehr gut nachvollziehen. Aber das soll uns nicht entmutigen für das Unbequeme, gegen den Strom Kämpfende einzutreten. Jedenfalls sind Eure professionellen Internetseiten eine sehr gute Adresse für alle, die Orientierung (nicht nur) für den Umgang mit Bearded Collies suchen. Es würde uns sehr freuen, wenn Sie uns, auch wenn es schwierig ist, eine gute Adresse für eine Beardiezucht nach dem "alten Typ" empfehlen können.

27.12.2005

 

 

Bitte auch woanders Hilfe suchen!!!

 

Wir helfen gern allen, die Hilfe brauchen,

soweit es unsere Zeit erlaubt.

Inzwischen ist leider unsere Belastungsgrenze erreicht.

 

Pfeil rotorange rechts

Deshalb bitten wir die Leser unserer Website, verstärkt die Züchter anzusprechen (oft genug sind sie die Verursacher der Probleme) – auch wenn man dort abgewiesen werden sollte, was leider häufig der Fall ist. Die Züchter müssen mehr als bisher merken, dass es Probleme gibt.

Pfeil rotorange rechts

Bitte auch anderweitig fachlichen Rat einholen, z. B. bei Tierärzten, Tierheilpraktikern, Physiotherapeuten für Hunde, Hundeschulen und Tierpsychologen.

Pfeil rotorange rechts

Fragen, die oft gestellt werden, haben wir unter „FAQs“ beantwortet.

Pfeil rotorange rechts

Für allgemeine Beardie-Themen wie „Erziehung“, „Pflege“, „Ernährung“ haben wir eine gesonderte Website angelegt:

Pfeil rotorange rechts

Es kann nicht schaden, beim Club für Britische Hütehunde um Hilfe zu bitten und den Verantwortlichen zumindest zu zeigen, wie häufig die so oft geleugneten Probleme vorhanden sind. Hilfe erwarten darf man dort allerdings erfahrungsgemäß kaum.

Pfeil rotorange rechts

Erbkrankheiten bitte unbedingt dem Züchter und seinem Club melden, damit betroffene Elterntiere ggf. aus der Zucht genommen werden. Dazu ist eine tierärztliche Bescheinigung notwendig.

Pfeil rotorange rechts

Für die Vermittlung von Abgabehunden ist „Beardie in Not“ zuständig.

 

Januar 2006

 

 

 

Liebe Beardie-Freunde,

               so geht es nicht weiter.

 

3 Jahre lang war unser Team Ansprechpartner

für Beardie-Probleme aller Art.

 

Die Arbeit wächst uns über den Kopf.

Unsere Mailbox ist ständig überfüllt,

der Schreibtisch ist kurz vor dem Zusammenbruch,

der Computer raucht vor sich hin,

der Aktenschrank quillt über,

im Kopf schwirren nur noch Beardie-Probleme herum,

der Haushalt kommt zu kurz,

der Garten verwildert,

viel zu oft kamen die Hunde zum Computer

und meinten mit einem Nasenstupser: „Mach mal Pause! Lass uns spielen!“ ...

und wieder ist ein Sommer vorbeigezogen,

der nur sehnsüchtig vom Bürofenster aus „genossen“ werden konnte.

 

Monatelang hatten wir auf Seite 2 dieser Website die Bitte stehen,

man möge sich doch auch an andere Ansprechpartner

wie Züchter, Tierärzte, Tierpsychologen usw. wenden.

Es hat nichts genützt.

Die Beardie-Probleme und damit die Hilferufe an uns

wurden nicht weniger, sondern mehr.

 

Es gab auch unendlich viele Anfragen nach Welpen vom alten Typ.

Etliche Leser dieser Website haben sich selbst

online auf die Suche nach ordentlichen Welpen gemacht,

sind dabei verzweifelt und wollten immer wieder wissen,

ob dieser oder jener Züchter empfehlenswert sei

und wenn nein, warum nicht.

Auch unser Hinweis „Wir sind keine Welpenvermittlungsstelle“

und „Es gibt momentan keine Welpen vom alten Typ“

hat offenbar niemanden davon abgehalten,

uns zu kontaktieren.

 

Beardie-Welpe
vom alten Typ

 

Wir schaffen es einfach nicht mehr.

Damit wir nicht genauso zusammenbrechen wie unser Schreibtisch,

müssen wir gründlich abschalten.

Einige von uns mussten auch andere Prioritäten setzen

und stehen nicht mehr so intensiv wie früher mit ihrem Fachwissen zur Verfügung.

 

Deshalb gibt es auf den Webseiten

www.beardedcollie.de und www.beardie-special.de

vorläufig keine Mail-Adresse mehr.

 

Es tut uns sehr leid um die Beardies,

denen wir dadurch nicht mehr helfen können.

Wir sehen sehr wohl, dass die Probleme immer mehr werden -

Probleme, die von den Züchtern verursacht wurden;

aber wir können das unmöglich alles „ausbaden“.

Wenn es über eine Bitte nicht möglich ist,

für weniger (ehrenamtliche) Arbeit zu sorgen,

dann müssen wir uns leider zurückziehen.

Nun sind mal die Züchter an der Reihe,

diese Probleme zu lösen.

Sie müssen wohl noch stärker merken,

was sie den Beardies mit der immer noch unveränderten Zuchtrichtung antun.

Leider fühlen sich die wenigsten Züchter für Probleme zuständig –

sonst hätten sich ja nicht so viele Besitzer an uns zu wenden brauchen.

 

Wir bitten die Leser unserer Website herzlich um Verständnis.

Fragen, die häufig auftauchen, haben wir unter "häufige Fragen" beantwortet.

 

Vielen von euch konnten wir zu eurem Traumhund verhelfen.

Viele sind gute Freunde und treue Schreibpartner geworden,

die uns immer wieder mit Informationen versorgen.

Ohne euch wäre diese Website nicht das geworden,

was sie heute ist.

Deshalb fällt es uns außerordentlich schwer,

anderen Beardie-Freunden,

die vielleicht auch unsere Freunde geworden wären,

die Tür vor der Nase zuzumachen.

Es geht leider nicht anders.

Wir danken allen, die uns ihr Vertrauen geschenkt haben.

 

Natürlich bleiben wir am Ball und werden neue Entwicklungen aufzeigen.

 

Liesel Baumgart

August 2006

 

 

... wir versuchen es noch mal:

Das Postfach ist wieder geöffnet.

Für Notfälle stehen wir wieder zur Verfügung.

Aber bitte wirklich nur bei dringenden Fragen,

damit wir nicht wieder zu so drastischen Maßnahmen wie einer Schließung greifen müssen. Dann würden alle echten Notfälle darunter leiden.

Wir appellieren an das Verantwortungsbewusstsein unserer Leser.

 

März 2007

 

 

 

Jahresrückblick 2006

 

In diesem Jahr konnten wir ein paar Würfe vom alten Typ mehr verzeichnen als 2005.

Der VDH meldete für 2005 eine geringere Anzahl an Beardie-Würfen als bisher. Endlich wirkt sich die Absage der Welpenkäufer an die Modezüchter, die den weitaus größten Teil der Züchter stellen, auf das Welpenangebot aus.

Im Juni ließ uns der Disney-Film „Shaggy Dog“ einen Run auf die Rasse befürchten, wie nach „101 Dalmatiner“ bei den Dalmatinern geschehen. Es sieht so aus, als seien die Welpenkäufer vernünftig geblieben – was uns natürlich sehr freut.

Im Juli erschien der  Roman „Angelo – Ein Hunde-Engel auf Erden“, nach authentischen Beardie-Erlebnissen geschrieben von der Leiterin unserer Interessengemeinschaft COMING HOME, Liesel Baumgart, Autorin von „Bearded Collie – Sanfter Zottel mit Herz und Köpfchen“.

Im September wurde ein zweiter Bearded-Collie-Club gegründet, der BCCD. Er findet nicht unsere Zustimmung.

Nachdem uns von einer Züchterin, die ihrer Meinung nach Beardies vom alten Typ züchtet (u. E. nur bei einzelnen Würfen), die Nachricht erreichte: „Endlich ist es soweit. Wir haben den Mut gefasst und es endlich durchgezogen“, teilten wir ihr mit, dass wir eine Spaltung der Rasse nicht gutheißen. Als die Website des Clubs ins Netz gestellt wurde, hieß es dort plötzlich: „Der Bearded Collie Club Deutschland e. V. versteht sich nicht als zukünftiger Rassehundzuchtverein des sog. "Beardies vom alten Schlag"! Von solchen Vermutungen distanzieren wir uns hier ausdrücklich.“ Das ist uns sehr recht. Diese Alternative nützt niemandem. Uns erreichten viele Mails mit Worten wie: „Die wollten sich nur an Coming Home anhängen. Jetzt merken sie, dass ihr da nicht mitmacht, und schon distanzieren sie sich.“

Ein Highlight des Jahres waren 2 Besuche von Freunden in Wales bei Dr. Lynne Sharpe/Brambledale, die mit Arbeitsbeardies versucht, die Rasse so zu erhalten, wie die Rassebegründerin Mrs. Willison sie sich gewünscht hätte.

Die Reaktionen auf unseren Bericht waren nahezu durchweg positiv. Eine Züchterin wandte ein, dass sie solche Hunde nicht in ihrer Zucht haben möchte, da so genannte Fehlfarben (zu viel Weiß) oder auch Hunde, die eher Border Collies ähneln, in den Würfen vorkommen könnten. Damit hat sie natürlich Recht und sicherlich werden auch andere Züchter so denken. Im Club sind solche „Ausrutscher“ nicht gern gesehen. Aber hat nicht die Rassebegründerin Mrs. Willison auf die gleiche Weise selektiert?

In Frankreich wurde eine Beardie-Besitzerin, die für den alten Typ eintritt, zur lokalen Vertreterin des Vereins gewählt. Ihr Rüde hat keine Papiere. Dennoch steht er kurz davor, als Deckrüde anerkannt zu werden. Uns wurde mitgeteilt, in Frankreich seien sich die Verantwortlichen darüber klar, dass die Zucht in Richtung der ursprünglichen Beardies gehen müsse. – Nachtrag: Der Rüde wurde zu unserem großen Bedauern aus dem Leben gerissen.

Im November schrieb uns die Firma Marengo, auf deren Website sich unser Beardie-Rasseportrait befindet, dass ihr das Thema „Mobbing“ der Beardie-Züchter nicht verborgen geblieben sei. Dort gehen immer wieder Anrufe der „modernen“ Züchter ein, „die sich aufs Heftigste aufregen. Wir sind der Ansicht, Meinungsfreiheit bleibt Meinungsfreiheit und persönlich muss ich sagen: Ich kann mich Ihrer Meinung nur anschließen.“ Wir danken Marengo für diese Standfestigkeit.

Im Dezember schließlich konnte die Öffentlichkeit im Fernsehen verfolgen, wie die Beardie-Zucht heutzutage oft abläuft. Eine Hündin wurde in einer Tierklinik untersucht, um den Decktag bestimmen zu lassen. Wir erhielten einige Zuschriften von Beardie-Liebhabern, die entsetzt darüber waren, dass die Hündin beim Einführen des Instruments zusammenzuckte und wie technisiert eine Paarung vonstatten geht, statt die Hunde selbst über den richtigen Zeitpunkt entscheiden und „einfach machen“ zu lassen. Im Hof der Tierklinik fand die Paarung statt: Die Hündin wurde festgehalten, der Rüde machte mehrere Deckversuche. „Hoffentlich ist es bald vorbei“, konnte man in den Augen der Hündin lesen – sowohl bei der Untersuchung als auch bei der Paarung. „Es sah nach einer Vergewaltigung aus“, schrieb eine schockierte Beardie-Besitzerin. Ohne Respekt vor den Tieren standen mehrere Personen dicht um die Hunde herum und die Kamera wurde draufgehalten. Vor lauter langem, üppigem Fell kam der Rüde nicht zum Zuge, so dass man die Haare der Hündin an den Hinterbeinen mit Gummibändern zusammenband. Wieder einmal ein abschreckendes Beispiel für die Modezucht. In der Natur würden Tiere, die sich nicht ohne menschliche Hilfe paaren können, aussterben ...

Dass es auch anders geht, zeigt ein verständnisvoller Züchter, der sein Pärchen auf einer Wiese zusammen spielen, umeinander werben und sich an diskreter Stelle paaren lässt – von wo die zwei mit freudigem Verhalten zurückkehren. 

Auch in diesem Jahr lernten wir viele nette Beardies kennen. Durch die Berichte über Züchter, die von Welpeninteressenten besucht wurden, vervollständigt sich das Bild der Beardie-Landschaft immer mehr.

In den Mails war alles dabei, was man sich denken kann: von den Freuden der Welpenvermittlung über die Frage nach einem englischen Hundewörterbuch oder „Ist mein Hund ein Beardie oder ein Mix?“ bis zu Trauerarbeit. Gesundheitlich das Übliche: Probleme mit Schilddrüse, Herz, Nieren, Knochen. Zum ersten Mal hörten wir von einem Beardie, der einen epileptischen Anfall hatte; die Tierärztin soll gesagt haben, dass Beardies dazu neigen. Zum ersten Mal wurden wir auch mit dem Von-Willebrand-Syndrom konfrontiert, vor dem schon in älteren Beardie-Publikationen gewarnt wird.

Geradezu wundervoll waren einige telepathische Gespräche mit Hunden und Katzen, zu denen wir den Besitzern verhelfen konnten.

Wir konnten auch Verbindungen von Beardie-Besitzern untereinander knüpfen, die ähnliche Interessen haben oder in der gleichen Region wohnen. Man half sich untereinander, man besuchte sich gegenseitig, einige sehr schöne Freundschaften entstanden und manches lief so beeindruckend wie von selbst, dass man von Fügung sprechen kann.

Bei all dem war es gar nicht so einfach, unseren eigenen Hunden noch gerecht zu werden und die bestehenden Freundschaften, die sich über die Jahre ergeben haben, weiterhin zu pflegen. Monatelang haben wir auf unserer Website darum gebeten, auch woanders Hilfe zu suchen und uns nicht als Welpenvermittlung zu betrachten – vergebens. Die Flut der Zuschriften riss nicht ab und unsere Zeit wurde so knapp, dass wir im Herbst leider unser Postfach schließen mussten und vorläufig keine Online-Beratung mehr anbieten können. Wir bedauern außerordentlich, dass wir diesen scharfen Schnitt machen mussten, und können nur um Verständnis bitten. Wir bedanken uns bei allen, die uns Vertrauen entgegengebracht und uns ihre Fragen und Probleme anvertraut haben. Um so mehr freuen wir uns über diejenigen, die keine Mühen scheuen, uns dennoch irgendwie zu erreichen.

Im Prinzip sind alle Fragen auf unseren sehr umfangreichen Webseiten beantwortet. Wir bitten die Beardie-Besitzer, die Verhaltens- oder Fellprobleme mit ihren Hunden haben, auf unseren Seiten nach Antworten zu suchen. Für Erkrankungen sind vor allem die Züchter bzw. Tierärzte oder Tierheilpraktiker zuständig.

Weitere Neuigkeiten des Jahres unter „News“.

 

 

Alles in allem

sind wir mit der Entwicklung zufrieden. Es geht langsam voran, aber es geht in die richtige Richtung. Die Welpenkäufer sind aufgeklärt und wissen inzwischen, was sie wollen und was nicht. Was fehlt, ist „nur“ das entsprechende Angebot an Beardie-Welpen vom alten Typ.

Auch in diesem Jahr möchten wir unseren Lesern einige Auszüge aus Mails nicht vorenthalten (Namen wurden natürlich entfernt). Die Züchter sollten sie besonders aufmerksam studieren – und wir wissen: Das werden sie.

 

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Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie mir eine Liste mit Züchtern, die noch den "alten Schlag" Bearded Collies züchten (mit mittellangem, harschem Fell) zusenden könnten. Ich habe bei einer Unterordnungsprüfung in Wien erlebt, wie ein Beardie Besitzer ständig auf dem extrem langen Fell seines Hundes stand und dieser jedesmal wenn er aus dem Platz, Sitz machen sollte, aufjaulte, oder beim Agility den Beardies die Bäuche rasiert worden sind. Das gab mit zusätzlich zu denken.

Habe eben zufällig eure website gesehen und war sofort sehr interessiert. Mein Bearded Collie ist im Sommer gestorben und ich möchte nun gern wieder einen haben. Bei der Beschreibung der verschiedenen Typen konnte ich feststellen, dass meiner wohl einer des "neuen" Typs war, was ich im Grunde genommen (bis auf die Fellpflege) nicht wirklich schlimm fand. Eure Argumente bezüglich des "alten" Typs haben mich jedoch sehr überzeugt.

Nach langer intensiver Internetsuche sind wir doch nicht schlauer geworden. Es gibt zu viele Anbieter und Züchter. Haben Sie vielleicht einen Tipp für einen Züchter bei uns in der Nähe?

Auf der Suche nach einem passenden Familienhund bin ich auf Ihre Seiten gestoßen. Scheinbar bin ich selbst ein wenig altmodisch, da mir die Beardies des alten Schlags wesentlich besser gefallen als die von Ihnen bezeichneten Modehunde.

Ich möchte einfach nur einen guten zweiten hund in meine familie holen, was nicht heißen soll das mein erster hund nicht gut ist, aber einge dinge die sie auf ihrer HP ansprechen treffen halt zu und deswegen möchte ich mich vor dem kauf des zweiten hundes noch etwas genauer informieren.

Wir sind bereits Besitzer einer Beardie Hündin und suchen nach Verstärkung. Ich mache mit unserer Hündin Tunierhundesport und Agility. Die Suche nach einem Sport-Beardie ist schwierig und ich habe bisher noch nicht das richtige gefunden. Vielleicht könnten sie mir weiterhelfen und Züchter nennen, die man nach dem "alten Typ" fragen kann, ohne schräg angesehen zu werden.

...
Ihr Buch habe ich schon früher mit großem Interesse gelesen, auch wenn es von meiner Züchterin nicht gerade empfohlen wurde. Sie haben mir sehr weitergeholfen! Mein Traum wäre es später eine eigene Zucht vom alten Typ aufzubauen, denn fast alle Beardies in unserem Viertel sind geschoren, das ist doch einfach schade. Vielleicht tut sich nun etwas in England. Ich habe gelesen, daß für Hunde ohne Papiere nun auch Möglichkeiten zur Zuchtzulassungen geschaffen werden sollen. Dies wäre sicher eine große Chance für die Rasse.
 

Und da jeder Kundige weiß, dass man einen Beardie schon nach dem ersten Augenkontakt nicht mehr zurückgeben kann, hatte der Verkäufer ... (Name) ... gewonnen und ich etwas über 300,00 DM verloren! Jedenfalls hat meine Hündin die OP damals gut überstanden.

Natürlich waren wir in Deutschland bei mehreren Züchtern. Die Hunde waren fett mit viel zu viel Fell. Modehunde! Jetzt haben wir überlegt einen Hund aus Tschechien zu holen. Was halten Sie davon? 

Erstmal Glückwunsch zu Eurer Webseite, ein Lichtblick in der Flut von Hundezüchterseiten. In der Hoffnung mit Eurer Hilfe einen "ehrlichen Züchter" zu finden möchten wir das Angebot nutzen und uns auf Eure Vormerkliste setzen lassen.

Bitte nennt mir Züchter im Bundesgebiet am liebsten in Norddeutschland. Unser Bearded ist vor 3 Jahren verstorben, er gehörte leider zu "ängstlichen", trotzdem haben wir die Hoffnung noch nicht aufgegeben, einmal ein angstfreies Tier zu bekommen.

Ich interessiere mich schon länger für den Beardie :-) Jetzt möchte ich aber eher einen "Arbeitshund" und nicht einen dieser "Showlinien".. wo bekommt man noch so einen Bearded Collie?

Vor ca drei Monaten haben mein Mann und ich beschlossen, uns einen kleinen Zottel zuzulegen, und unsere Wahl fiel auf einen Beardie. Durch Recherche im Internet (wobei wir glücklicherweise auf ihre Seite gestoßen sind!!) und Anschaffung der Fachliteratur von Frau Liesel Baumgart fiel unsere Wahl auf einen Beardie der herkömmlichen (alten) Züchtung. Ein Hund muß bei uns auch etwas robust sein, da meine Eltern, die mit uns in einem großen Haus mit nicht wesentlich kleinem Garten leben, ebenfalls sehr stolze Hundeeltern sind, und unser zukünftiger Racker somit mit dem bereits vorhandenen Hund allerlei aushecken kann und wird. Außerdem können wir anhand unserer Nachbarin sehen, was mit überzüchteten Rassehunden, hier ein Golden-Retriever, im nachhinein noch für gesundheitliche Probleme auftreten können.

Ich wusste das garnicht,das man den Beardie so verzüchtet hat...bis ich mich hier eingelesen habe.

Wir denken noch darüber nach, ob Rüde oder Weibchen. Für den Fall, dass es ein Rüde werden sollte auch noch über die Möglichkeit einer Kastration. Über ein aktives Züchten haben wir noch nicht nachgedacht. Somit wäre dies kein ausschlag gebender Grund. Was halten Sie für besser. Weibchen, Rüde oder kastrierter Rüde? Wie unterscheiden sich die Tiere Charakterlich?

Ich finde es auch furchtbar, wenn das Fell bis zum Boden hängt. Deshalb habe ich vor drei Jahren schon mal bei einem Züchter verzichtet, obwohl ich sonst einen sehr guten Eindruck hatte. Aber die Mutterhündin war ziemlich zart und klein und die Haare gingen bis zum Boden. Ich hatte damals einen braunen Beardie, groß gewachsen, leider schlecht sozialisiert, weil von einem Massenzüchter. Aber sowas erfährt man beim ersten Hund ja manchmal erst hinterher.

...

Allerdings hat mir unsere Tierärztin gesagt, daß sie in letzter Zeit öfter Beardies in ihrer Praxis sieht, daß die aber zunehmend durch Verhaltensprobleme auffallen.

...

Inzwischen habe ich eine ganz Menge Beardie-Züchter Seiten angesehen auf der Suche nach einem "vernünftigen". Es ist erschreckend, wie die meisten Hunde aussehen. Da habe ich mit meinem Beardie wirklich einen Glücksgriff gemacht. ... Auf den Internetseiten habe ich nur zwei gefunden, die bei ihren Zuchtzielen davon sprechen den alten Schlag erhalten zu wollen. Viele Züchter schreiben aber nur, sie wollen die Beardies dem Standard gemäß züchten und gesund (selbstverständlich oder?)- oder sie schreiben gar nichts. Inzwischen bin ich dazu übergegangen, mir nur noch die Hundebilder anzusehen. Und von den Seiten, wo die Hunde alle Haarspangen tragen, verschwinde ich ganz schnell wieder. Viele sind auch nur liegend, als Kopfbild oder als Junghund abgebildet. Allerdings habe ich auch festgestellt, daß manche Züchter die Haarzucht auf die Spitze treiben.

Mein Rüde (Anmerkung: alter Typ) sieht gegen die Haarpracht dieses Hundes aus wie der arme Verwandte, aber ich bin heilfroh darüber und werde mich beim nächsten bürsten daran erinnern.

Ich find´s toll, dass es Sie gibt. 

Nach Studium Ihrer Internet-Site und Bearbeitung des Fragebogens, hat sich der Wunsch nach einem Bearded Collie alten Typs gefestigt. Können Sie uns sagen, welcher  verantwortungsvolle Züchter Welpen abgibt bzw. in den nächsten Monaten erwartet? Sofern es aktuell kein Angebot geben sollte, warten wir gern noch mit dem Kauf, wenn wir dadurch das Risiko, einen Problemhund zu erhalten, minimieren können.

 

Mir ist es ganz wichtig einen Beardie der alten Rasse zu bekommen und würde mich gerne auf die Warteschlange begeben. Es Muss nicht heute oder morgen sein, wichtig ist mir dass ich eine Hündin bekomme die nicht aus einer modernen Zucht kommt. Vielleicht wissen Sie jemand der liebevoll züchtet.

Gibt es im norddeutschen bis mitteldeutschen Raum Züchter, die Beardies nach dem alten Schlag züchten? Und wenn ja, ab wann wäre dort mit Welpen zu rechnen? Ich habe vor wenigen Tagen eine Beardie-Hündin im Alter von 14 Wochen verloren. Sie litt an einer massiven Nierenmissbildung und musste eingeschläfert werden. Der Schock sitzt tief - und die Angst, dass mir so etwas noch einmal passiert.

Hallo, nach langem forschen im Internet bin ich auf Ihre Internet-Adresse gestoßen. Ich habe nun schon so viel über Bearded Hunde gelesen und wäre sehr glücklich von Ihnen zu erfahren, wo man von einem gutem, zuverlässigem Züchter eine kleine Bearded Hünde-Welpin mit dem alten Wesen finden könnte! ... Nun habe ich sehr viel gelesen in Büchern und im Internet und wäre super glücklich zu erfahren, wo ich denn überhaupt noch Bearded Hündinnen, mit dem zuverlässigen, unverwüstlichem Wesen finden kann! Da wir dringend suchen wäre ich glücklich wenn Sie mir bald antworten würden (gerne per Email), da wir und unsere so gerne bald wieder eine kleine Hundedame um uns hätten!!

Ich bin sowas von begeistert von Euren Seiten, respektive den Inhalten. Ein dreifach Hoch auf "Hundemenschen", die sich auf Coppinger einlassen, auf rohes Fleisch und und und. Bei uns in Österreich gibts leider sowas nicht.

Ich mußte 50 Jahre alt werden um mich gegen den Strom schwimmen zu trauen, diverse Hundebücher von "Fachleuten" als Mist beseite zu legen, die Abrichteplätze (schon das Wort) in Wien nicht mal aus der Ferne zu betrachten.

Ich hoffe so sehr, daß möglichst viele Menschen Eure Seiten lesen und sich animieren lassen eigenständig zu denken, fühlen, und noch mal denken. Und ein bischen mehr Coppinger zu lesen, auch wenn das was drinsteht nicht immer so angenehm für Besitzer ist, wie viele andere sogeannten Fachbücher, die nebenbei bemerkt, ausschließlich Fertigfutter empfehlen.

Wenn ich mit Beargyzüchtern telefoniere und sie nach der Züchtung des `alten Schlages` wegen dem Fell frage, kommt mir direkt Ihr Name entgegengeschleudert. So habe ich meistens Unverständnis über meine Anfrage geerntet. Aus diesem Grunde bitte ich Sie mir eine Liste der Züchter zuzuschicken, die Beardies mit `pflegeleichtem` Fell züchten.

Ihre Internetseite ist sehr beeindruckend wir sind ebenfalls Verfechter des gesunden ursprünglichen Beardies. und ich würde gerne einen Link zur Website schalten. Ihr Buch empfehle ich bereits. Wir sind engagierte Hobbyzüchter. Wir züchten in der, von den VDH`lern, sogg. Dissidenz. Unsere Zucht und unsere Hunde sind prächtig, wir haben allerbeste Kritiken.

Ich weiß, dass Sie keine Adressen weitergeben, aber vielleicht können Sie mir ja doch helfen.

...

Ich hoffe, Sie können ein Kontakt zwischen mir und Frau ... (Name) ... aufbauen.
...

Das Buch von Ihnen kenn ich, das habe ich sofort kaufen müssen als es rauskam. Sie haben mir da voll und ganz aus der Seele gesprochen. Wenn man heute die Beardies im Ring anschaut, sieht man da nur nervöse, ängstliche Fellbündel. Furchtbar. Mit meinem Rüden war ich auch ein paar Mal ausstellen, aber da er (stand immer im Richterbericht) "im Laufen die Rute zu weit oben" trug, war auch nie eine Platzierung dabei. Ich mein, wenn ich als junger Rüde mit 5 anderen Rüden im Ring stehe, würde ich auch meine Rute etwas höher tragen :o)) Alles total lächerlich. Na ja, wenn die halt meinen.

...

Ja und diese ...(Name der Zuchtstätte)...-Leute, oh je, wenn ich die schon sehe, die Hunde, das tut richtig weh. Wie soll so ein Hund überhaupt im Wald laufen gehen, ohne den halben Wald mit nach Hause zu bringen?

Unser Rüde ist nicht so ein Beardie wie es anscheinend so viele gibt.Wir hatten viel Glück mit ihm,obwohl seine Züchterin nicht so gut ist wie man sich eine Züchterin wünscht und eigentlich aussuchen sollte.Wir hatten ja sooooooo viel Glück.Unser 2ter Beardie soll allerdings ein Old Type sein,und wenn wir ins Ausland dafür müssen.Wir sind richtige Beardie Fans geworden.Viele Grüsse an ihre Beardies und an das ganze Team,die sich so für die armen Beardies einsetzen.

Der Artikel, in dem von über 300 Arbeitsbeardies in GB die Rede ist, war für mich sehr interessant und weckt die Hoffnung, dass unsere Rasse nicht völlig als großgezüchtetes Haarmonster mit immer schlechter werdenden Anlagen und Macken verkommt.

Mein Gott ich kann Ihre viele Mühe gar nicht wieder gut machen!!! Ganz herzlichen Dank für alles.

 

Hätte nicht gedacht, dass sie den Kleinen so schnell annehmen, aber er ist eben etwas besonderes. Die 3 sind wie eine richtige Beardiefamilie. Sie sind immer gemeinsam unterwegs und beschützen den Kleinen auch, sie schlafen zusammen, essen zusammen. Sie teilen alles mit dem Kleinen und momentan hat er natürlich noch absolute Narrenfreiheit. Also er darf sich mit den Großen echt alles erlauben. Da tun mir manchmal schon die Großen leid, aber wenns doch zu arg und aufdringlich wird, dann brummeln sie ihn kurz an, der Kleine weiß sofort was gemeint ist und dampft ab. Echt toll. Der Kleene ist echt der Wahnsinn. Er ist 10 Wochen alt, ich habe ihm noch nichts groß gelernt und trotzdem kann und weiß er einfach alles. Er macht sitz, platz, er versteht bleib oder raus. Er apportiert den Ball. Er hört super auf seinen Namen. Einmal rufen ist er sofort da und setzt sich vor mir hin. Wirklich toll. Er ist ein totaler Kasper. Er bringt uns ständig zum lachen.

So langsam findet man alles auf der Website.Informationen von A bis Z.Hier wird man wenigstens über alles aufgeklärt.Sehr informativ für zukünftige Beardiebesitzer.Ich werde sie an jeden,der Interesse an einem Beardie hat,oder schon einen hat,weiterempfehlen.Macht weiter so.

Ich habe Sie nicht vergessen und jedesmal, wenn ich die Haarkletten aus dem Fell unserer Hündin gebürstet habe an Sie und Ihre Initiative gedacht. Für den Sommer haben wir ihr Fell auf ca Handbreite kürzen lassen und es in Eigenarbeit auch weiter kurz gehalten. Das und viele Besuche am Hundestrand mit ausgedehnten Bädern hat uns alle den Sommer gut ertragen und genießen lassen. Über eine zufällige Begegnung mit einem Beardie sind wir auf einen eher privaten Beardie Club gestossen, der sich monatlich einmal trifft. Ich habe mich gefreut, dass bei diesen Treffen auch geschorene oder Beardies mit gekürzten Haaren dabei waren und in Gesprächen auf Ihre Initiative hingewiesen. Und alle waren sich einig: Es gibt vom Wesen her nichts Besseres als einen Beardie. Ich hoffe nur, dass die pflegeaufwendigen Beardies langsam wieder dem alten Typ weichen werden und habe mit Interesse Ihre Berichte und Statistiken gelesen.

Kennst Du den Zwinger ...(Name)...? Hat sie mal den alten Typ gezüchtet? Ich war durch Zufall mal auf ihrer HP. Dann war ich auch auf der HP des anderen Zwingers, wo deren Hündin her, aber die züchten ja auch nur noch Müll. Ich verstehe es echt nicht. Sie hatten doch so tolle Beardies vom alten Typ, warum haben sie nicht bemerkt wie wertvoll sie sind? Die anderen züchtet doch nunmehr jeder. Die Züchter müssen doch bemerkt haben, dass die anderen Hunde anders sind, als die vom alten Typ oder ist es ihnen egal. Wohl eher egal !!!

Ich hatte auch einen Anruf vor kurzem, von einem Mann, der einen ...(Zuchtname)...-Beardie hatte. Er wurde leider im Alter von 5 Jahren vom Auto überfahren. Der Mann war todunglücklich. Er hatte vorher bei dem Züchter angerufen in der Hoffnung er bekommt dort noch einen Beardie. Ich konnte ihm ja leider keinen alten Typ Beardie mehr anbieten. Er wollte am liebsten gleich vorbeikommen und meinen Welpen haben. Ich habe ihm gesagt, so leid es mir auch für ihn tut, aber von meinen Hunden ist keiner verkäuflich, für kein Geld der Welt. Es ist so sehr tragisch. Die Menschen, welche so viel Wert legen auf so einen alten Beardie,weil sie schon mal einen hatten, bekommen keinen mehr, weil kein Züchter sie mehr züchten will und es werden immer mehr Menschen, die so einen Beardie vom alten Typ haben möchten. Wie blöd sind denn die ganzen Züchter. Warum züchtet man nicht das was die Leute auch haben wollen? Ich finde das alles so traurig. Aber es liegt daran, das sich keiner der Züchter tiefgründiger mit der Geschichte des Beardies befasst, sonst würden sie versuchen das Erbe von Frau Willison zu erhalten. Da sind wir wieder bei den doofen Menschen, welche nur an sich und ihren Profit denken. Was machen denn die Menschen, die keinen alten Beardie mehr bekommen? Sie kaufen einen Modebeardie. Lieber so einen als gar keinen Beardie, sagen sie sich. So war es doch bei uns damals auch. Doch dann meinte es jemand ganz gut mit uns und schenkte uns noch zwei dieser kostbaren Beardies, nun bin ich dran das Beste draus zu machen. (Anmerkung: Zucht geplant)

Seit Samstag haben wir unsere Kleine zu Hause und super glücklich, denn bis jetzt läuft es prächtig. Sie ist ein sehr fröhlicher Hund, spielt viel mit den Kinder und tobt kräftig im Garten. Selbst die lange Autofahrt war kein Problem für sie. Sie ist gar nicht schreckhaft!!

Wir waren von der Art wie der Züchter für seine Hunde lebt sehr begeistert und sind sehr froh, dass wir uns so entschieden haben.

 

Auch wenn ich auf Eurer HP gelesen habe, daß Ihr keine Züchter mehr empfehlen werdet,da es sehr viele Anfragen und wenige Züchter gibt, so erlaube ich mir dennoch an Euch diese Frage zu stellen, da wir für unseren Sohn mit 8 Jahren einen "Therapiebeardie" suchen. Unser Sohn ist ein überaus unkonzentrierter, innerlich zerrissener junger Mann, der in der Schule jetzt zunehmend Probleme mit der "inneren Ruhe" entwickelt und deshalb auch jetzt beginnend in ergotherapeutischer Behandlung steht. Zusätzlich bietet die Volksschule, die er besucht, ihm die Möglichkeit, einmal die Woche zu einem Therapiehund zu gehen, was er dankbar annimmt und dann recht ruhig und ausgeglichen ist. So sind wir nun auf der Suche nach einem wesensfesten Hund dieser Rasse und hoffen trotzallem auf ein kleines "Weihnachtswunder" von Eurer Seite.

(Wir haben zu einer ruhigeren Rasse geraten.)

 

Ein ganz herzliches Dankeschön für die liebevolle Begleitung bei der Erziehung meines Beardies!

1985 bekam ich meinen ersten Bearded, ein pflegeleichter, aufgeweckter Kerl, sensibel und leicht zu erziehen. Er wurde 13 Jahre alt. Dann kam Nr. 2 zu uns - extrem geräuschempfindlich, so zart wie sein Körperbau war auch sein Seelchen und sein Fell. Bei 56 cm Schulterhöhe kam er nie über 19 kg, er fraß nur das Nötigste. ... Trotz oder vielleicht auch wegen seiner "Behinderung" war es eine ganz besondere gegenseitige Liebe und ich habe viel mit ihm gelernt. Danach ging ich auf die Suche und fand eine Züchterin, die auf das Wesen der Hunde großen Wert legt und bekam den 3. Beardie. Ein selbstsicherer kräftiger Rüde, immer hungrig, läßt nie Reste im Napf und hat vor Nichts und Niemand Angst. Doch muß ich gestehen, wenn er mein erster Hund gewesen wäre, würde er mir mittlerweile auf der Nase rumtanzen.

Diese Mail ist ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie es so manchem ergeht. Alle wollen – dem Rassestandard entsprechend - einen wesensstarken, aktiven, intelligenten Hund, aber mit der Klugheit und Durchsetzungskraft eines „echten“ Beardies sind einige Anfänger schlicht überfordert. Wer aber einmal so einen Beardie gehabt hat, will nie wieder einen modernen Beardie, auch wenn „Problemkinder“ oft besonders geliebt worden sind.

 

Die Verwechslung mit Bobtail ist uns ja nicht fremd. Auf dem Welpenplatz haben es mich auch schon drei Leute gefragt. Aber bei all den Welpen der verschiedenen Rasssen muß ich doch sagen, daß der Beardie am hübschesten aussieht - so richtig wie ein Spielzeughund im Plüschanzug.

 

* * *

 

aus ein paar Mails zu den Brambledale-Beardies,

deren Väter Arbeitshunde sind:

Diese Zucht gefällt mir sehr gut.Da würde ich auch einen nehmen.Egal,ob sie Papiere bekommen oder nicht. Diese Frau muss doch unterstützt werden. Sie leistet so tolle Arbeit.

 

Der Bericht über Frau Sharpe stimmt mich ein wenig traurig. Sie steht mit ihren Problemen sehr alleine da. Ich glaube nicht, dass es hier ehrliche Züchter gibt, die in ihrem Sinne züchten würden. Ich traue niemanden soviel Geist zu.

Die Hunde sehen toll aus. Ganz anders als mein Racker. Die Felllänge, das kann man gar nicht glauben –fast wie eine andere Rasse. Und das schwarz um die Augen und den Mund –gigantisch. Ich glaube, das würde sich lohnen, von dort einen Zweithund zu holen.

 

Ich habe gleich mal den Bericht über die Beardies „durchflogen“. Neugieriger war ich ja auf die Fotos. Und was soll ich sagen, ich finde diese Tiere sehen einfach herrlich aus!!! Also, wenn ich Mrs Sharpe’s Beardies so sehe, dann kann ich ihr zu diesen tollen Tieren nur gratulieren.

Mit den Brambledales kann ich mich nicht recht anfreunden. Manche haben schmale Schnauzen, einen fixierenden Blick und erinnern auch mit ihrem Schleichgang an Border Collies. Da muss Dr. Sharpe drauf achten, dass das nicht mehr wird – Selektion tut Not!

Das Merle-Gen geht gar nicht – jedenfalls nicht ohne Gentest in der Nachzucht! Wenn Hunde das Merle-Gen tragen, obwohl man es nicht sieht (entweder weil nur 1 Elternteil es trug oder weil es im Fell kaum zu erkennen ist), dann geht der Schuss nach hinten los!

 

27. Dez. 2006

 

 

 

Mitch

Mitch

Monty von der Hummelwiese

10.4.1992 – 22.9.2007

 

Abschied von Mitch

Mitch war uns von Welpenbeinen an ein treuer Begleiter und mit seiner Würde und Weisheit ein wunderbarer Helfer, Ratgeber und Lehrer.

Ohne ihn wäre unser Leben anders verlaufen.

Die Interessengemeinschaft COMING HOME verliert mit Mitch ihren Logo-Hund. Aber er ist ja nicht ganz fort, wir werden seine Gegenwart immer spüren.

Er war ein Botschafter für den „alten Typ“, wie er im Buche steht, sowohl vom Aussehen als auch vom Wesen her – ein leuchtendes Vorbild für die Beardie-Zucht. Ohne Mitch gäbe es weder beardie-special.de noch beardedcollie.de – und damit war er auch der Auslöser dafür, dass wir vielen Menschen und ihren Hunden helfen konnten und zahlreiche liebe Freunde kennenlernen durften. Zwei Beardie-Bücher (mit Plädoyer für den „alten Typ“ und ein Umdenken in der Beardie-Zucht) wären ohne Mitch nicht geschrieben worden und auch nicht der Erfahrungsroman „Angelo – Ein Hunde-Engel auf Erden“.

Mitch’ letztes Vermächtnis ist eine Webseite über Oldies. Der Entwurf dazu entstand in seinen letzten Stunden, während der Nachtwache – als wir noch nicht ahnen konnten, dass es die letzten Stunden sein würden.

Der Tierarzt hat Mitch am frühen Morgen erlöst, an einem sonnigen Tag mit Vogelzwitschern, viel zu schön zum Sterben, aber – wie eine liebe Freundin schrieb – genau richtig, um aufzusteigen und mit Freude auf die Zukunft auf uns herabzublicken ...

In unserem Garten fand er seine letzte Ruhestätte, neben seinem Freund Robin.

 

Wir danken allen,

die uns in den letzten Monaten mit Rat und Tat zur Seite standen, und allen, die uns nun mit so lieben, bewegenden Worten trösten. Solche gefühlvollen, ausführlichen Zuschriften bekommt man kaum als Hinterbliebener eines verstorbenen Menschen – um so mehr zeigen sie uns, dass „unser Großer“ wirklich ein ganz Großer war.

 

Karl-Heinz und Liesel Baumgart

22. September 2007

 

 

 

Jahresrückblick 2007

 

Freud und Leid lagen im vergangenen Jahr dicht beieinander.

Wie schon in den Jahren zuvor, erreichten uns auch 2007 zahlreiche Mails und Anrufe von besorgten Beardie-Besitzern. In vielen Fällen konnten wir helfen, doch manchmal steht man angesichts schwerer Probleme bzw. Erkrankungen einfach nur noch hilflos da und fragt sich, wohin die Beardie-Zucht noch führen soll.

Um es vorwegzunehmen:

Es hat sich kaum etwas gebessert und es wird wirklich allerhöchste Zeit, dass die Züchter sich mal auf den Hosenboden setzen und gegensteuern.

Wir verweisen an dieser Stelle noch einmal auf die Bücher von Dr. Hellmuth Wachtel – ein Muss für jeden verantwortungsvollen Züchter. Einen Vorgeschmack darauf gibt ein Artikel über die Zuchtrichtungen der Zukunft.

Das Jahr hatte kaum angefangen, da hörten wir von einem Beardie, der an einer Narkose gestorben war. Ein MDR1-Gendefekt wurde festgestellt.

MDR1 war uns bisher nur in Zusammenhang mit neurologischen Schädigungen – bis hin zum Tod – durch gewisse Medikamentenwirkstoffe bekannt gewesen. ...mehr

Aus Frankreich kam die Meldung von einer autoimmun-hämolytischen Anämie bei einer Beardie-Hündin, die dadurch ihre 9 Welpen verlor und nur mit großer Mühe gerettet werden konnte; ihr Sehvermögen wird durch die Behandlung möglicherweise für immer stark beeinträchtigt sein. Die Besitzerin der Hündin sprach von einer Blutallergie gegen die eigenen Welpen. Diese Krankheit ist ebenso bei einem Halbbruder der Hündin aufgetreten. Die Besitzerin der Hündin fand heraus, dass die Erkrankung in Großbritannien bekannt ist; das betreffende Gen soll aber noch nicht gefunden sein. Es wird Blut von betroffenen Hunden gesucht, um das Gen zu identifizieren. Bezeichnend für die Erkrankung soll sein, dass sie einen Auslöser braucht um auszubrechen, z. B. eine allergische Reaktion, Stress, Impfung etc. Mehr zu dieser Krankheit im  französischen Beardie-Forum, Stichwort AHAI.  

Wieder wurden uns Fälle von Cushing Syndrom, Addison, Schilddrüsen-Erkrankungen, Herz-, Nieren- und Magen-Darm-Problemen gemeldet.

Wiederum aus Frankreich kam die Nachricht von einem Beardie mit Wirbelsäulenproblem (Sacrum nicht verbunden) und ein Beardie soll zweigeschlechtlich sein. Beide aus einer sehr bekannten französischen Zucht - und damit geht es alle Züchter an.

Auffällig war die steigende Anzahl von Tumorerkrankungen, allen voran Milztumore. Nach Aussage von Tierärzten sollen Tumore bei allen Hunden immer öfter vorkommen.

Krankheiten, die von Zecken übertragen werden, scheinen ebenfalls auf dem Vormarsch zu sein. Manches Mal kamen die Besitzer nur zufällig oder durch unseren Hinweis dahinter, da die Symptome recht unspezifisch sein können. Borreliose ist mittlerweile bekannt, aber wer denkt schon an die lebensgefährliche Anaplasmose usw.?!

Wir hörten von Canini-Engstand (Zähne), der zu kleinen entzündlichen Löchern im Kiefer führte, so dass Junghunde von einem Zahnspezialisten operiert werden mussten.

Auch wesensmäßig mussten wir wieder von allerlei Schwächen hören, von der bekannten Überängstlichkeit bis hin zur Aggression eines Deckrüden (!): Bei einer Ausstellung ging er auf den freundlich wedelnden Rüden einer Zuschauerin los.

Immer wieder gab es Fragen zur Pflege, zu Problemen mit verfilztem Fell, zum Haareschneiden und zum Kürzen der Stirnhaare. Der Statistik zufolge werden unsere Pflege-Webseiten am häufigsten aufgerufen. Das sollte den Züchtern wirklich zu denken geben.

Neben den vielen Zuschriften von Welpen-Interessenten zeigten uns Kleinigkeiten an, dass ein Umbruch in der Rasse stattfindet:

Besitzer von Rüden des alten Typs, die teilweise noch sehr jung sind, erhalten Deckanfragen von Modezüchtern, „damit mal wieder etwas Robustheit und Gesundheit in unsere Zucht kommt.“ Wir freuen uns über die Rüden-Besitzer, die ihre Hunde trotz des finanziellen Anreizes nicht dafür hergeben, dass die Züchter halbe Sachen machen.

In einer Ausgabe der „Beardie Revue“ warb ein Züchter mit Hunden, wie sie vor vielen Jahren gezüchtet wurden. Heute hat er völlig anders aussehende Beardies ...

Eine Beardie-Besitzerin, Tierärztin, wählte als Thema für ihre Doktorarbeit die Geräuschempfindlichkeit bei Bearded Collies – ein Thema, das lt. Aussage der Modezüchter „kein Thema“ ist.

Wenn man einen Blick über die Grenzen wirft, kann man sagen: Bei uns sehen die Beardies wieder besser aus – jedenfalls was die Länge des Fells angeht. Das sagt natürlich nichts darüber aus, wie die Hunde „unter dem Fell“ sind, sowohl genetisch betrachtet als auch vom Körperbau her. Die körperbaulichen Mängel, die man sogar bei den „besten“ Beardies im Ausstellungsring sieht, lassen uns manches Mal die Haare zu Berge stehen. Es wurden auch Ausstellungshunde gesehen, deren Haar geschnitten worden war.

Im Herbst mussten wir Abschied nehmen von Mitch, dem Logo-Beardie von „Coming Home“, ohne den es unsere Webseiten nicht gäbe. Er wurde 15 ½ Jahre alt.

Trauerbegleitung war ein großes Thema in diesem Jahr. Zu den Webseiten über Oldies, die nach den Erfahrungen mit Mitch entstanden, sind viele Reaktionen von Hundebesitzern bei uns eingegangen, denen wir schon in diesen 3 Monaten damit sehr helfen konnten und die für unsere Hinweise ausgesprochen dankbar waren. Wir haben uns sehr über die gefühlvollen Rückmeldungen gefreut und auch darüber, wie eng das Band zwischen Menschen und ihren Hunden oft ist.

Die Nachfrage nach Welpen vom alten Typ ist unverändert stark, obwohl wir zu unserem Bedauern nur selten Beardies vermitteln können – weil es einfach kaum noch solche Hunde gibt. Umso mehr haben wir uns gefreut, dass wir in zwei Trauerfällen recht schnell einen Beardie vom alten Typ parat hatten, einen Welpen und einen Junghund, der vom Züchter aus schlechter Haltung zurückgeholt wurde.

Einige Welpen und auch erwachsene Hunde (nicht nur Beardies) fanden mit unserer Hilfe ein gutes Zuhause und haben ihre neuen Besitzer glücklich gemacht. Nette Rückmeldungen trafen auch von Menschen bei uns ein, die nicht auf den eigentlich gewünschten Beardie-Nachwuchs warten wollten, sich anderen Rassen zuwandten und mit ihnen glücklich geworden sind.

Das sind die Lichtblicke unserer Arbeit.

Schöne Momente wurden uns ebenfalls durch viele Fotos von Beardie-Besitzern beschert, auch auf lustige Art, z. B. die Aufnahme eines Wohnzimmers mit dem Titel „Suchspiel“ (der Welpe hatte es sich unter dem Sofa gemütlich gemacht) oder „Bilderrätsel: Was ist das?“

 

Bilderrätsel EH

Ein Beardie, der nicht fotografiert werden möchte.

Schließlich mussten wir feststellen, dass viele Welpen-Interessenten, die sich auf unsere Vormerkliste setzen lassen hatten, inzwischen andere Hunde gekauft hatten. Wir bitten herzlich darum, uns in solchen Fällen Bescheid zu geben, damit wir den Namen von der Liste streichen und uns ein Anschreiben zum Zeitpunkt eines Wurfs sparen können. So können andere Interessenten nachrücken, ehe womöglich recht schnell der betreffende Wurf verkauft ist.

Im Herbst/Winter gab es erstmals Anfragen – und gleich mehrfach -, ob Regenmäntel für Beardies gut seien. Offenbar leiden Beardies darunter, dass sich das üppige Fell stark mit Wasser vollsaugt und nach dem Spaziergang nur sehr schwer trocknet. In so einem Fall geht ein Regenmantel natürlich in Ordnung, denn Feuchtigkeit, die lange im Fell bleibt, kann krank machen. Auch für alte Hunde, deren Fell dünn geworden ist, die nur noch wenig Unterwolle haben oder gar nierenkrank sind, ist ein Regenmantel eine gute Hilfe.

Zum Jahresende erreichte uns die frohe Botschaft, dass der Rüde Wolfie (gezüchtet von Dr. Lynne Sharpe/Brambledale, Wales), der in der französischen Zuchtstätte „Firstmiss“ bei Familie Gsell lebt, zur Zucht zugelassen wurde. Wolfie ging aus der  Paarung einer Beardie-Hündin vom alten Typ mit einem Arbeitsbeardie hervor und hatte daher keine Papiere vom britischen Kennel Club. In Frankreich ist unter bestimmten Voraussetzungen eine Zuchtzulassung „ohne Papiere“ möglich. Wolfie ist für den Beardie vom alten Typ ein echter Hoffnungsträger – ebenso wie Touffu (Eltern unbekannt), der im französischen Plerguer lebt. (Nachtrag: Touffu ist früh verstorben.)

Mit Freude hörten wir, dass Mrs. Sharpe/Brambledale wieder wohlauf ist und einen weiteren Wurf plant.

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Diese Zusammenstellung ist in erster Linie für die Züchter gedacht, die immer noch die Augen vor der Wahrheit verschließen. Bei den Welpeninteressenten laufen wir damit offene Türen ein. Bei ihnen setzt sich mehr und mehr das Bewusstsein durch, dass der alte Beardie-Typ (der standardgerechte Beardie!) etwas Wertvolles ist, das es zu erhalten gilt. Inzwischen sind wir an einem Punkt, an dem es kaum noch geeignete Zuchthunde gibt, mit denen der Beardie in der standardgerechten Form bewahrt werden kann – neben den britischen Arbeitsbeardies, die zwar Arbeitspapiere und eine enthusiastische Lobby haben, aber noch nicht vom Kennel Club anerkannt werden. Wir können gut verstehen, dass die Farmer ihre Hunde nicht dafür hergeben wollen, dass sie in die Schönheitszucht eingehen; denn eine Vermischung liegt auch nicht in unserem Sinn, sondern die Erhaltung des ordentlichen Erbguts.

Liebe Züchter, wir wissen, es ist lästig, Fehler einzugestehen, aber wenn es weitergeht wie bisher, werden wir den standardgerechten Beardie verlieren. Nur wenn jetzt endlich mit Macht das Ruder herumgerissen wird, kann es noch mit Volldampf Richtung Erfolg gehen – die einzige Chance, die die Beardies noch haben.

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Die Mails und Anrufe, die uns 2007 erreichten, gleichen denen der Vorjahre. Die bekannten Probleme sind geblieben. Daher wollen wir hier nur ein paar besonders interessante Zitate bringen:

 

Nachdem wir uns letzte Woche nach 17 Jahren und 1 Monat von unserem Rüden (nach Ihrer Beschreibung wohl "alter Schlag") schweren Herzens trennen mussten, wende ich mich an Sie, mit der Bitte, vielleicht doch einen Ihres Erachtens vertrauensvollen Züchter zu nennen, auch, wenn Sie, wie ich lesen konnte, keine Welpen vermitteln können. Meine Frau ist seit dem Tod unseres Beardies nur noch am weinen und für mich steht es fest, dass wir wieder, wenn auch nicht direkt, einen "Beardie" bekommen werden. Nachdem ich Ihre Homepage gelesen habe, fühle ich mich im Nachhinein bestätigt, einen wundervollen Hund des vmtl. alten Schlages aus der damaligen Tschechoslowakei "erwischt" zu haben. Wir hatten, bis auf das letzte Jahr, so gut wie keine gesundheitlichen Probleme, abgesehen von den normalen Altersleiden wie Arthrose, oder auch mal eine Ohrenentzündung, zu "kurieren".

Liebe Beardieschützer, ich bin Kindertherapeutin und auf der Suche nach einem geeigneten Hund für mich selber und den Einsatz in meiner psychotherapeutischen Praxis. Mir scheint der Beardie vom alten Schlag genau passend und nun bin ich auf der Suche nach einem wirklich guten Züchter, der dieses Thema (Beardie vom alten Schlag) wirklich ernst nimmt. Ich würde mich sehr freuen, wenn sie mir weiterhelfen könnten. Da ich schon bei einigen Telefonaten mit Züchtern die Brisanz dieses Themas zu spüren bekommen habe, verstehe ich, dass jede Unterstützung ihrer Seits auch als Konfrontation mit Züchtern des modernen Typ ist. Nach meiner Erfahrung mit diesem Reizthema kann ich mir vorstellen, dass sie in einem hohem Maße angefeindet werden und hoffe, dass sie durchhalten und ihre Position weiter vertreten, um diese wundervolle Rasse zu erhalten. Mir ist kein Weg zu weit, um mich mit entsprechenden Beardiezüchtern in Verbindung zu setzen.

Nun noch zu den durchgestylten Ausstellungshunden. Da wird doch der größte denkbare Unfug getrieben, selbst Haarspray und Gel wird da verwendet. Warum nur diese Qualzüchtungen (z.B.Pekinesen,die kaum mehr atmen können)?? Ich finde es wunderbar, dass Sie sich dafür engagieren, wieder natürliche selbstbewusste Beardies zu züchten.

Alle Hunderassen, die erst in Frage kamen, wie Entlebucher Sennehund, schieden letztendlich aus. Erst als ich einem alten Freund begegnete und dieser wieder einen Beardy hatte (leider Modehund) fiel die Entscheidung - entweder richtig, oder gar nicht. Wenn Sie noch Adressen von Züchtern haben die im Laufe des Jahres 2008 Welpen verkaufen bitte mit mir in Verbindung setzen. Keine Schönheitsmodelle - mein letzter Beardy war von 1988 - noch ein richtiger - nur Züchter die die Kritik dieser Homepage  Coming Home ernst nehmen.

In Frankreich ist ein Beardie-Züchter ins Gerede gekommen, weil er seinen Hunden ... verabreicht (ein Gift - wir streichen den Namen lieber, damit nicht noch andere Züchter auf diese Idee kommen), damit sie ein schöneres, glänzendes Fell bekommen. Verschleiß von Muttertieren, Deckaktpreis von 1500 Euro aufwärts, Miesmachung einer anderen guten Züchterin, „Kauf“ der Richter, extreme Brutalität (dadurch habe ich selbst erlebt, wie er aus dem Ring verwiesen wurde) - ERGO kein Züchter meines Vertrauens.... Als ich dieses hörte bin ich fast vom Stuhl gefallen.... und soweit ich dies beurteilen kann, aus meiner Sicht und was ich persönlich schon gesehen habe, würde ich sagen, dass diese Gerüchte auf sicheren Fundamenten basieren.

Anruf einer Freundin ohne Hund: „Beim Tierarzt saß ein Mann mit Beardie im Wartezimmer, der war vom selben Züchter wie deiner. Da wird jetzt wohl ganz anders gezüchtet. Der Hund sah aus wie ein aufgeplatztes Sofakissen. Der Mann hat erzählt, er hätte noch einen anderen Beardie. Der soll total aggressiv sein.“

Vielleicht haben Sie noch einen Buch-Tip betr.: der Geräuschempfindlichkeit. Heute sind wir in einen Hagelschauer gekommen und meine Hündin war ab  - nach Hause.

Auf Eurer Beardie Homepage kann man sich kaum sattlesen. Die ist super! Ich  hatte, glaube ich, mit meinem Rüden Glück, eher den alten Typ gekauft zu haben, Fell sehr pflegeleicht (er legt sich in jede Pfütze, Bach, Brunnen und wälzt sich im Sand oder hat den ganzen Waldboden im Fell aber Hauptsache glücklich, man hat ja einen Staubsauger! Ängstlich ist er auch nicht, ausser Gewitter und Feuerwerk! Da ich jetzt weiss, wie schwierig ein guter Hund zu finden ist, werde ich mich jetzt schon etwas mehr umschauen und mich damit befassen. Denn ohne Beardie möchte ich nicht mehr sein.

Ich mußte meine Bearded-Collie-Hündin einschläfern lassen, sie hatte einen Nasentumor. Und an dem Tag der Einschläferung, während sie in Narkose lag, hatte mein Tierarzt noch einen faustdicken Tumor im Rachenbereich gefunden. Es war ein Schock für mich, habe alles versucht meiner Hündin zu helfen. ... Und als ich dort gelesen hatte, das auch ihr Bruder aus dem A Wurf an einem Gehirntumor  gestorben ist, wurde ich mißtrauisch. Gleichzeitig las ich weiter in der Homepage von Frau ... (der Name ist uns bekannt), dass auch die Hündin ..., auch aus dem Wurf von Frau ... an einem Tumor (Milztumor) gestorben ist, wurde ich immer mißtrauischer, und suchte nach der Ursache wieso so viele Hunde diese schreckliche Krankheit bekommen. So viele Seiten im Internet hatte ich angeklickt, aber irgendwie fand ich dort nicht was ich suchte. Auch einige Homepagen von anderen Bearded-Collie-Züchterinnen hatte ich angeklickt, sie angerufen und gefragt was da wohl falsch laufen würde, dass so viele Beardies, und auch andere Rassen daran sterben würden. Man sagte mir, das es normal wäre dass die Hunde an Tumoren erkranken würden, denn es wäre ja bei den Menschen auch so. Diese Antwort fand ich sehr merkwürdig, denn ich wollte schon einen gesunden Hund haben, und nicht noch mal dass ein Hund so leiden muß wie meine Hündin, und ganz sicherlich nicht einen Welpen wo so viele Tumorerkrankungen vorgekommen sind. ... Meine Hündin war mir mehr wert als Pokale, und alles was ich möchte ist,dass der Bearded Collie wieder ein Bauernhund wird, denn ich liebe Bauernhunde, und keine Modehunde, die natürlich nichts dafür können, denn alles was die Modehunde wollen ist, wieder zu dem zurück kehren was sie mal waren, und hoffe das es ihnen gelingt, und fahre daher nicht nach ... um mir einen Welpen zu kaufen, ich möchte einen Bauernhund haben, und würde solange warten für ihn. Denn das bin ich meiner Hündin schuldig.

Nun bekommt er seit ca. 1 Jahr täglich zwei x zwei Schilddrüsentabletten und seitdem sind die kahlen Stellen wieder zugewachsen und er hat ein schönes, normales Fell.

Ich war im letzten Jahr alles andere als fair zu Dir, das tut mir sehr leid. ... Alles was Du mir geschrieben hast war für mich eine fremde Welt, es klang fanatisch und ich konnte mich nicht darauf einlassen. Heute sehe ich viele Dinge ganz anders....klarer.....die Beardiewelt ist schon verrückt, ich besuche viele Ausstellungen und bin geschockt über viele arme Hunde........was ist aus der Rasse geworden? Du glaubst nicht wie viele Anfragen zum Decken ich bekomme. Viele Züchter wollen zurück und sehen an meinem Beardie, wie schön die alte Linie doch ist. Ich musste schon viele Körbe verteilen, da ich eine Verbindung mit Modebeardies nicht möchte. Ich habe nämlich nicht viel Hoffnung, dass es ausreicht EIN Elternteil  aus der Linie  um den "alten" Beardie wieder her zu zaubern.

Ich glaube nicht, daß sie den Rüden aus der Zucht nimmt. Ist nach wie vor ihr Deckrüde Nr. 1. Naja jeder ist seines Glückes eigener Schmied. Wenn man so etwas für die heutige Beardiezucht braucht, dann weiß ich ja nicht. Aber ich glaube die wenigsten machen sich wirklich einen Kopf um ihre Zucht. Meistens gehts leider nur ums Geld. Das ist sehr schade für die Rasse und ich bedauere das sehr. Frau Krämer wird mit ihrem Bericht schon recht haben: Wenn die Züchter so weiter machen wie bisher, kann die Rasse nur den Bach runter gehen. Ist das nicht traurig? Die wenigen Leute denen wirklich noch am Beardie und seiner ursprünglichen, robusten und gesunden Art etwas liegt, haben es sehr schwer in jeder Hinsicht. Man ist mit seiner Einstellung den meisten Modezüchtern ein Dorn im Auge, aber das ist mir egal.

Gerne würden wir einen Züchter/in vorab kennenlernen der eine gute u. saubere Zucht hat. Mit dem man Kontakt halten kann u. von dem man später auch einen Welpen beziehen kann. Können Sie uns freundlicherweise da weiterhelfen? Ich denke, es kommt auch der Rasse zugute, wenn man sich nur an Züchter wendet, die es verdient haben. Leidet gibt es zu viele schwarze Schafe. ...

So nun möchte ich mir noch folgendes von der Seele sprechen: Für uns steht fest, wir nehmen nur einen gesunden Hund von der alten Rasse u. keinen modisch hochgezüchteten Bearded-Collie, der einem dann nur noch Probleme bereitet. Ein Hund darf nicht als Modehund enden - sondern muß seine positiven Eigenschaften wofür er mal geschaffen wurde beibehalten. Wegen den positiven Eigenschaften eines Beardies haben wir uns vor 12 Jahren für diese Rasse entschieden. Nur wenn ich jetzt erlebe, das durch neuere Züchtungen viele alte positive Eigenschaften verloren gehen u. manche Hunde nervös u. bissig werden, muss ich sagen da haben einige Züchter ihr Ziel absolut verfehlt u. schaden nur der Rasse! Diese Züchter sollten doch schnell umdenken oder mit der Zucht aufhören. Was tut man den Hunden u. den zukünftigen Besitzern an! – Leid. Es kann doch nicht sein, das man nur auf Aussehen züchtet um auf Ausstellungen einen Preis abzustauben. Was ist denn mit den Richtern los? Muss der Mensch denn überall rumpfuschen. Ich hoffe nur das dies auch bei den Züchtern ankommt u. sie nicht krankhaft auf Aussehen züchten u. ein Umdenken stattfindet!!!  

Das Schlimmste finde ich eigentlich die Augen dieser Hunde ... die sehen oft einfach nur traurig aus ... das ist auch das, was mich an den "echten" Beardies so fasziniert ... die haben so eine tolle Ausstrahlung! Ihre Augen strahlen richtig, so lebendig und fröhlich ... mir tun diese Tiere aus der Modezucht so Leid mit ihrem viiiiiieel zu langen (und somit ja auch schweren) Fell!!! Gibt es eigentlich auch eine Möglichkeit irgendwie zu helfen, wenn man kein Züchter o.ä. ist??? Fände es sehr sehr schade, wenn es irgendwann gar keine "richtigen" Beardies mehr gäbe ... :-( Aber ich denke Ihre Seiten sind schon mal ein toller Anfang, da sie doch vielen die Problematik zumindest nahelegen und vielleicht (hoffentlich!) auch dem einen oder anderen (potenziellen) Käufer die Augen öffnen. Ich habe im Internet mal nach Züchtern gesucht, aber leider nur welche aus der Modezucht gefunden (sofern ich das natürlich als Laie beurteilen kann ...). Der Text klingt zwar meist gut- aber die Bilder sprechen leider eine andere Sprache ... Ich kann das einfach nicht nachvollziehen warum sich so viele Menschen mehr zu diesen Modetypen hingezogen fühlen ... denn langes Fell ist ja auch nicht alles ... also mir persönlich gefallen die Beardies vom alten Typ auch rein optisch viel besser, weil sie einfach lebendiger und fröhlicher wirken!

von einer Züchterin: Sie sprechen mir aus der Seele Frau Baumgart, leider ist es schlecht mit den Ausstellungen geworden! Die Beardies werden mittlerweile am Ring getrimmt, wie ein Pudel. Damit man die Stellen nicht sieht wie schlecht sie gebaut sind,schlechter Rücken, der hängt durch. Ich züchte ja nun auch schon lange und habe Beardies die harsches kurzes Fell haben. Alle Welpen von mir. Sie sind schwarz geblieben oder hellen auf und werden wieder dunkel. Auch die blauen die ich gezüchtet habe sind dunkel im Pigment, aber leider werden sie im Ring wegen des kurzen Felles mit einem SG bewertet. In diesem Jahr hatten wir mehr Glück. Vielleicht besinnt man sich ja. Aber einige Richter sind immer noch davon überzeugt dass der Beardie ein Kuschelfell haben muss. Ich hoffe nicht dass es so weitergeht. Ich suche meine Deckrüden immer sehr sorgfältig aus, was immer schwerer wird denn diese Rüden sind ja auch nicht so reichlich mit dem kurzen harschen pflegeleichten Fell. Meine Tochter hat einen Beardie von uns den bürstet sie nur alle sechs Wochen, das mag sie gar nicht erzählen. Ich lach dann immer. Wenn unsere Hündin sich schüttelt sieht sie aus wie frisch gebürstet. ...

Sie können gerne meine Mail veröffentlichen, sehr gerne sogar! Sie können da noch hinzufügen dass in Dortmund die Hunde telepathisch gerichtet worden sind, und wenn man heute in die Halle kommt weiß man schon genau wenn man den Katalog ansieht wer gewinnt, eigentlich braucht man da gar nicht mehr in den Ring gehen. Wenn da man nicht Gelder über den Tisch fließen (ich weiß was ich da ausspreche, es ist bestimmt auch sehr gefährlich aber ich sage was bestimmt sehr viele denken). Es stehen immer dieselben Leute auf dem Treppchen, wo die Hunde in Zwingern gehalten werden, keinen Auslauf haben und  jede Woche zu Ausstellungen gefahren werden. Ist das ein Leben?

 

Dem ist nichts hinzuzufügen.

Wir danken an dieser Stelle noch einmal allen, die uns in unserer Arbeit bestätigt und uns Kraft zum Weitermachen gegeben haben.

Freuen wir uns nun auf die wenigen Welpen vom alten Typ, die 2008 noch geboren werden und die weiterhin die „Fahne“ hoch halten werden.

 

Rute hoch

... auch wenn Züchter und Richter

solch ein Bild gar nicht gern sehen.

Smiley zwinkert4

 

31. Dez. 2007

 

 

 

Rückblick 2008

 

Welpen-SituationProbleme - Jahresablauf - Ausstellungen - Zuschriften

 

Allgemeines

Am Endes des Jahres 2008 können wir uns nur noch fragen:

Wie tief müssen Beardies eigentlich noch sinken?!

Wann ist endlich der Tiefpunkt erreicht?

Wird es je wieder aufwärts gehen?

Warum werden so viele Welpen gezüchtet, obwohl in den Zuchtstätten seit vielen Jahren immer wieder junge Hunde gesehen werden, die längst über das Abgabealter hinaus sind?

 

Diese Zeichnungen sprechen für sich:

 

So sieht der Beardie heute aus – längst nicht mehr standardgerecht, mit zu viel Fell und oft mit Krankheiten und Ängstlichkeit oder gar Aggression

behaftet.

So, wie er auf den Siegerschildern von Ausstellungen gezeigt wird, sieht der Beardie nicht aus (der Unterschied fällt jedem Laien auf).

Auch so, wie der Beardie ganz exakt nach dem Standard gezeichnet wurde, sieht er nicht mehr aus.

 

Ist es Zeit,

das Handtuch zu werfen und den Modezüchtern das Feld zu überlassen?

Nein.

Wer sich gegen Mängel und Notlagen auflehnt, muss zeigen und erklären, was er gefunden hat. Eine Zuschrift:

Die Arbeit ist nie umsonst und so wahnsinnig wertvoll für unsere Beardies. Du hast schon so vielen Menschen & Beardies eine Freude bereitet. Deine Arbeit ist sehr wichtig. Ich & tausende andere Beardiemenschen wären sehr traurig, wenn es Deine Webseite mal nicht mehr geben würde. Du hast mit Deiner Aufklärungsarbeit einen ganz wichtigen Grundstein in der Entwicklung der Beardies gelegt und das Umdenken bzw. Nachdenken einiger vieler Welpenkäufer bewirkt. Wir und vor allem die Beardies brauchen Dich auch weiterhin dringend.

Und:

Traurige Beardie-Augen klagen an, vor allem auf Ausstellungen.

Kranke Beardies klagen an.

Ängstliche Beardies klagen an.

Beardie-Besitzer, die uns viel Leid schilderten, klagen ebenfalls an.

Deshalb geht unsere Aufklärung weiter. Vor allem Welpenkäufer müssen Bescheid wissen. Die Tatsache, dass es „solche und solche“ Beardies gibt, wird immer bekannter, auch im Ausland.

 

Der Geist vom „alten Typ“ ist aus der Flasche –

und den Modezüchtern wird es nicht mehr gelingen,

ihn wieder in die Flasche zu schicken.

 

Immer wieder werden wir gefragt:

Warum betrachten Züchter überzüchtete Hunde als Aushängeschild?

Warum wollen sie sich repräsentiert sehen von Hunden, deren Mängel in aller Munde sind? Auch Tierärzte, Hundeschulen, Tierheime, Hundesport-Trainer stöhnen über

·         verfilzte

·         geschorene

·         ängstliche

·         aggressive

·         kranke

·         wenig intelligente Beardies.

Es gibt aber auch ein paar Hoffnungsschimmer. Die Stimmen, die zur Umkehr mahnen, werden lauter, auch im Club für Britische Hütehunde. Das offene Register des BCCD gibt dem CfBrH sicherlich zu denken und regt zu Überlegungen an, ob Arbeitsbeardies nicht doch besser sind als oft viel zu eng verpaarte „Schönheiten“. Aber: Welcher Züchter würde z. B. einem Wesenstest heute noch zustimmen, wenn er keine Hunde mehr hat, die einen solchen Test bestehen?

Die Züchter haben zu lange gewartet.

Die „Systemträgheit“ hat die Beardies viel wertvolle Zeit gekostet.

Es sind kaum noch Beardies da, mit denen die Rasse neu aufgebaut werden könnte – abgesehen von Arbeitshunden in Großbritannien. Mit Mischpaarungen aus altem Typ x Modebeardie könnte eine Umkehr höchstens äußerlich gelingen (kürzeres Fell setzt sich genetisch durch), aber nicht vom Genotyp her. Das beweisen einige Hunde, die auf diese Art gezüchtet wurden und Defizite haben. Mischpaarungen haben wir schon immer abgelehnt. Die Probleme solcher Hunde sind ebenso schlimm wie die Probleme der Modebeardies. Die Züchter werden viel Ausdauer brauchen, wenn sie die Rasse zielstrebig zur Bodenständigkeit und zur alten Perfektion zurückführen wollen.

 

Welpen-Situation

Wenn wir nach einem empfehlenswerten Wurf gefragt werden – beide Eltern vom alten Typ und Welpen von einem Züchter, bei dem auch die Aufzucht stimmt (Prägung, Sauberkeit usw.) –, können wir meistens nicht mehr helfen.

Immer wieder stellen Welpen-Interessenten uns die „große Frage“, woran man einen Beardie vom alten Typ erkennt. Fast alle Hunde sehen gleich aus – kein Wunder, dass Unterschiede nicht auszumachen sind. Und doch gibt es noch die Beardies vom alten Typ. Tapfer zeigen einige Liebhaber ihre Hunde auf Ausstellungen. Ihnen gebührt unser besonderer Dank.

Man hört allerdings auch manchmal, dass ein Züchter „um die Ecke“ den Welpenkäufern reicht und dass den Problemen der Rasse zu wenig Gewicht beigemessen wird. Eine Freundin schrieb dazu:

Ich glaube, es ist den Leuten egal, welcher Stammbaum etc. hinter ihrem Hund steckt. Beardie ist Beardie. Ich glaube auch, man kann die Leute nur überzeugen, wenn sie den Unterschied mit eigenen Augen sehen. 

Als sie uns zum ersten Mal besuchte und einen Beardie vom alten Typ sowie einen Modebeardie nebeneinander sah, hatte sie gesagt:

„Jetzt weiß ich erst, wovon du die ganze Zeit redest! Darf ich mal wiederkommen und meinen Mann mitbringen? Er muss das sehen!“

(Inzwischen haben sie auch einen Beardie vom alten Typ J.)

Hier die beiden Hunde: